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Glossar zu wichtigen Begriffen aus dem kirchlichen Leben
Es sind 48 Begriffs-Erklärungen vorhanden. Hier werden die zuletzt bearbeiteten Begriffe angezeigt.
Über die nachfolgende Aufzählung gelangen Sie direkt zur Begriffserklärung.
apotropäisch | Entwidmung | Lektor | Synode | Paramente | Antependium | Epitaph | Superintendent | Apokalypse | Kreissynode | Regionen im Kirchenkreis | Weltgebetstag | Wehrkirche | Organist | Kirchenkreis | Pfarrernotbund | Bekennende Kirche | Kurt Scharf | Wilhelm Sauer | Martin von Tours |
apotropäisch
Unheil abwehrend
Alternative Begriffe und Abkürzungen
apotropäische
erstellt am 23.08.2016 von Mathias Wolf
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Entwidmung
Außerdienststellung einer Kirche oder eines anderen Sakralbaus
Wenn ein Kirchengebäude, eine Kapelle oder ein anderer Gottesdienstraum nicht mehr benötigt wird, kann das Geäude förmlich entwidmet werden. Dies erfolgt in der Regel in einem Gottesdienst, in dem letztmalig der Raum oder das Gebäude gottesdienstlich genutzt wird. Am Ende eines solchen Entwidmungsgottesdienstes werden Die Altarbibel, die Altarleuchter, Taufschale und ggf. Abendmahlsgeschirr aus der Kirche, bzw. dem Gottesdienstraum herausgetragen, um deutlich zu zeigen, dass dieser Ort künftig keine sakrale Funktion mehr hat.
erstellt am 04.09.2013 von Christoph Poldrack
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Lektor
Lektor/Lektorin Laie mit theologischer Grundbefähigung, die in evangelischen Kirchen an der Gottesdienstfeier als Vorleser/Vorleserin, teils auch nach entsprechender Ausbildung an der öffentlichen Wortverkündigung beteiligt sind.
Lektor/Lektorin (vom lateinischen lector, zu deutsch: „Vorleser“) Laie mit theologischer Grundbefähigung, die in evangelischen Kirchen an der Gottesdienstfeier als Vorleser/Vorleserin, teils auch nach entsprechender Ausbildung an der öffentlichen Wortverkündigung beteiligt sind.

Das Verständnis des Amtes und somit auch die Rechte und Pflichten des Lektors sind von landeskirchlichen Regelungen abhängig. In allen evangelischen Landeskirchen gehört das Vortragen der Evangeliums-, Epistel- und alttestamentlichen Lesung zur Aufgabe der Lektorinnen/ Lektoren. Des Weiteren gehören in einigen Landeskirchen auch das gottesdienstliche Beten und das Vortragen vorgefertigter Lese-Predigten nach Beauftragung durch die Kirchenleitung dazu. Hierzu bedarf es jedoch in der Regel einer vorherigen Ausbildung. In vielen Gemeinden sind Lektoren außerdem gemeinsam mit dem Pfarrer an der Austeilung des Heiligen Abendmahls beteiligt. Die Verwaltung der Sakramente (also auch das Sprechen der Einsetzungsworte beim Abendmahl) obliegt jedoch ausschließlich den dazu befugten Personen.

Lektoren (und Prädikanten) sind innerhalb des Bereiches der ehrenamtlichen Verkündigung unterschiedliche Ämter mit verschiedenen Aufgabenbereichen. Beiden gemeinsam ist die selbständige Vorbereitung und Durchführung von gemeindlichen (öffentlichen) Wortgottesdiensten und Andachten. Die Abgrenzung von Lektoren und Prädikanten wird innerhalb der Evangelischen Kirche in Deutschland (noch) nicht einheitlich gehandhabt. Im Allgemeinen sind Lektoren nicht zur freien Wortverkündigung (Predigt) und nicht zur Sakramentsverwaltung (Leitung des Abendmahls) oder Kasualgottesdiensten (Taufe, Trauung, Beerdigung) befugt. Ausnahmen von dieser Regelung werden in den Landeskirchen verschieden gehandhabt.

(nach Wikipedia)
Alternative Begriffe und Abkürzungen
Lektorin Lektorendienst
weiterführende Links:
erstellt am 22.08.2013 von Mathias Wolf
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Synode
gr. "(kirchliche) Zusammenkunft"; parlamentarische Gesetzgebungs- und Kontrollinstanz von Kirchenleitungen. Der Synode gehören mehr Laien als hauptamtliche MitarbeiterInnen an. Die Kreissynode legt die wichtigsten Regelungen für den Kirchenkreis fest und kontrolliert den Kreiskirchenrat und den Superintendent in ihrer Amtsführung
erstellt am 07.09.2012 von Christoph Poldrack, zuletzt bearbeitet am 06.06.2013
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Paramente
andere Bezeichnung für -> Antependien
erstellt am 06.06.2013 von Christoph Poldrack
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Antependium
Plural: Antependien Den farbigen Behang an Kanzel und Altartisch nennt man Antependium. Die Grundfarbe dieser auch als -> Paramente bezeichneten Behänge entspricht der liturgischen Farbe des jeweiligen Kirchenjahresfestes oder -zeitraumes.
In früheren Jahrhunderten wurden Antependien meist aus kostbaren Stoffen (Seide, Brokat usw.) gefertigt und kunstvoll bestickt. Dies wurde häufig in Frauenklöstern von den Nonnen in jahrelanger Arbeit geleistet. Heute sind Antependien meist aus handgewebten Wollstoffen in Naturfarben gewebt. In Deutschland gibt es mehrere Paramentenwerkstätten, die sich auf die künstlerische Gestaltung und die kunsthandlwerkliche Anfertigung der Antependien spezialisiert haben.
Häufig werden für die Gestaltung der Antependien Symbole verwendet, die dem jeweiligen Ereignis im Kirchenjahr entsprechen
erstellt am 06.06.2013 von Christoph Poldrack
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Epitaph
Denkmal, Gemälde oder Inschrift zur Erinnerung an Verstorbene
erstellt am 18.12.2012 von Mathias Wolf
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Superintendent
lat. "Oberaufseher"; Amtsbezeichnung für den leitenden Geistlichen eines Kirchenkreises.
erstellt am 07.09.2012 von Christoph Poldrack, zuletzt bearbeitet am 13.12.2012
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Apokalypse
(griech. Offenbarung) Gattung spätjüdisch-frühchristlichen Schrifttums, im Neuen Testament vertreten durch die Offenbarung des Johannes In den Evangelien finden sich einzelne Passagen, die vom apokalyptischen Denken bestimmt sind.
Alternative Begriffe und Abkürzungen
apokalyptisch
erstellt am 09.09.2012 von Mathias Wolf, zuletzt bearbeitet am 06.12.2012
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Kreissynode
Das wichtigste Leitungsgremium des Kirchenkreises ist die Kreissynode. Ihre Mitglieder werden von den Kirchenältesten aus allen Kirchengemeinden des Kirchenkreises gewählt oder zu einem kleinen Teil vom Kreiskirchenrat berufen. Der Kreissynode des Kirchenkreises Oberes Havelland gehören zur Zeit 100 stimmberechtigte Mitglieder an.
Die Kreissynode tagt turnusgemäß zweimal im Jahr. Zwischen den Tagungen ist der Kreiskirchenrat für die laufenden Aufgaben verantwortlich.
Die Kreissynode beschließt unter anderem den Haushalts- und den Stellenplan des Kirchenkreises, sie wählt die Mitglieder des Kreiskirchenrates und den Superintendenten und sie nimmt die Rechenschaftsberichte der verantwortlichen Mitarbeiter und Gremien entgegen.

Die jetzige Kreissynode ist bis zum Frühjahr 2014 im Amt. Im Herbst 2013 finden in den Kirchengemeinden die Wahlen zu den Kreiskirchenräten und danach durch die GKR die Wahlen zur Kreissynode statt.
Die neu gewählten Synodalen treten im Frühjahr 2014 zu ihrer konstituierenden Sitzung zusammen.
weiterführende Links:
Die Mitglieder der Kreissynode im Kirchenkreis Oberes Havelland
www.kirchenkreis-oberes-havelland.de/start/kirchenkreis/gremien/kreissynode/
erstellt am 07.09.2012 von Stefan Determann, zuletzt bearbeitet am 06.12.2012

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Regionen im Kirchenkreis
Nach einem Beschluss der Kreissynode vom 10. 11. 2012 neu gebildeter Verbund mehrer benachbarter Kirchengemeinden, die miteinander kooperieren und Aufgaben auch teilweise gemeindeübergreifend organisieren und wahrnehmen werden. Die Art und Intensität der Zusammenarbeit ist nicht vorgegeben, sondern soll sich entwickeln. Die Region ist künftig auch die Bemessungsgröße für die Personalstellen (PfarrerInnen, KirchenmusikerInnen, GemeindepädagogInnen, Verwaltung und techn. Personal), damit auch kleine Kirchengemeinden von der Anstellung einzelner MitarbeiterInnen profitieren können, die sie selbst nicht anstellen könnten. Für die Regionen im dünnbesiedelten Norden des Kirchenkreises gilt ein günstigerer Personalschlüssel als in den Regionen Oranienburg und Süd-West.
erstellt am 13.11.2012 von Christoph Poldrack, zuletzt bearbeitet am 22.11.2012

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Weltgebetstag
Seit über 100 Jahren gibt es die Weltgebetstagsbewegung – ihre Anfänge hatte sie in den USA und Kanada. Dort haben Frauen in der äußeren und der inneren Mission ökumenische (also konfessionsübergreifende) Gebetstage veranstaltet. Heutzutage wird in rund 170 Ländern Weltgebetstag gefeiert. In vielen Ländern gibt es ein eigenes Weltgebetstagskomitee. Dort sind Frauen unterschiedlicher christlicher Konfessionen vertreten. Jedes Komitee ist u.a. für die Verwendung der Kollekte aus den Weltgebetstagesgottesdiensten verantwortlich.
Seit 1968 besteht das Internationale Komitee des Weltgebetstags (World Day of Prayer - International Committee). Das Büro des World Day of Prayer - International Committee hat seinen Sitz in New York/USA.

Das Deutsche WGT-Komitee wird von Frauenorganisationen und -verbänden christlicher Kirchen getragen. Mitglieder des Komitees sind zurzeit 12 kirchliche Frauenverbände und -organisationen aus neun verschiedenen Konfessionen. Seit 2003 ist das Deutsche WGT-Komitee ein eingetragener Verein und als gemeinnützig anerkannt. Der Sitz der Geschäftsstelle des WGT e.V. ist in Stein bei Nürnberg. Jede der Mitgliedsorganisationen entsendet Vertreterinnen in das WGT-Komitee. Dieses trifft sich jedes Jahr zu einer Frühjahrs- und zu einer Herbstsitzung in Stein.
Alternative Begriffe und Abkürzungen
WGT
weiterführende Links:
Offizielle Website des Organisations-Komitees
www.weltgebetstag.de
erstellt am 10.10.2012 von Stefan Determann, zuletzt bearbeitet am 15.11.2012
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Wehrkirche
Als Wehrkirche werden Kirchen bezeichnet, die mit Vorrichtungen zur Abwehr von Feinden, wie z. B. Zinnen, Wehrerkern, Maschikulis oder Schießscharten versehen bzw. mit Wehrbauten umgeben sind.
erstellt am 24.10.2012 von Stefan Determann
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Organist
"Orgelspieler"; haupt- oder ehrenamtlich Tätiger, der mit dem Orgelspiel den Gesang der Gemeinde in den Gottesdiensten begleitet und unterstützt, aber auch eigene Orgelkonzerte gibt. Kirchenmusiker sind meist als Kantor und Organist angestellt.
erstellt am 07.09.2012 von Christoph Poldrack, zuletzt bearbeitet am 12.10.2012

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Kirchenkreis
Zusammenschluss einer Anzahl von Kirchengemeinden in einem bestimmten Gebiet. Er dient den Gemeinden zur Wahrnehmung von Aufgaben, die sie einzeln nicht bewältigen könnten, Der Kirchenkreis wird von eigenen Gremien geleitet (Kreissynode, Kreiskirchenrat, Superintendent) Er ist Anstellungsträger für die MitarbeiterInnen und das Gebiet.
erstellt am 07.09.2012 von Christoph Poldrack, zuletzt bearbeitet am 05.10.2012

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Pfarrernotbund
Im Pfarrernotbund, gegründet am 21. September 1933, schlossen sich deutsche evangelische Theologen, Pastoren und kirchliche Amtsträger gegen die Einführung des Arierparagraphen in der Deutschen Evangelischen Kirche (DEK) zusammen. Damit reagierten sie auf die Wahl Ludwig Müllers zum Reichsbischof am 6. September 1933 und auf die seit 1933 begonnenen Versuche der Deutschen Christen (DC), die Deutsche Evangelische Kirche (DEK) in eine von der nationalsozialistischen Ideologie beherrschte „Reichskirche“ ohne Christen jüdischer Herkunft umzuformen. Damit begann der Kirchenkampf in der Zeit des Nationalsozialismus, in dessen Verlauf aus dem Pfarrernotbund 1934 die Bekennende Kirche hervorging.
weiterführende Links:
Wikipedia-Artikel zu Pfarrernotbund
de.wikipedia.org/wiki/Pfarrernotbund
erstellt am 19.09.2012 von Stefan Determann

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Bekennende Kirche
Die Bekennende Kirche (BK) war eine Oppositionsbewegung evangelischer Christen gegen Versuche einer Gleichschaltung von Lehre und Organisation der Deutschen Evangelischen Kirche (DEK) in der Zeit des Nationalsozialismus. Solche Versuche unternahmen bis 1934 die „Deutschen Christen“, dann staatlich eingesetzte Kirchenausschüsse und teilweise direkte Staatskommissare, die die Kirchenvertreter absetzten.
Die Bekennende Kirche reagierte darauf mit einer Abgrenzung ihrer Lehre, Organisation und Ausbildung, später auch mit politischen Protesten. Sie beanspruchte seit ihrer Gründung im Mai 1934, die einzige rechtmäßige Kirche zu sein, und schuf sich mit einem kirchlichen „Notrecht“ seit Oktober 1934 eigene Leitungs- und Verwaltungsstrukturen (Kirchenkampf). Ihre Pastoren konnten sich aber in vielen Landeskirchen als offizielle Beamte der DEK halten (besonders in den relativ unabhängigen Kirchen in Württemberg, Bayern und Hannover). Die BK verstand sich von Anfang an vor allem als eine kirchliche Bekenntnisbewegung, die sich gegen staatliche Übergriffe zur Wehr zu setzen versuchte (Barmer Erklärung von 1934, bes. These II und V). Auch wenn sie den Nationalsozialismus als Ideologie formell seit 1934 als unchristliche Irrlehre verurteilte (Barmer Erklärung), bildete sie als BK keine einheitliche politische Opposition gegen das NS-Regime.
Alternative Begriffe und Abkürzungen
Bekennenden Kirche
weiterführende Links:
Wikipedia-Artikel zur Bekennenden Kirche
de.wikipedia.org/wiki/Bekennende_Kirche
Artikel zur Bekennenden Kirche des Deutschen Historischen Museums Berlin
www.dhm.de/lemo/html/nazi/innenpolitik/bekennende/
erstellt am 19.09.2012 von Stefan Determann
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Kurt Scharf
Kurt Scharf (1902-1990). Seit 1933 Pfarrer in Sachsenhausen/Oranienburg; seit 1935 Präses des Bundesrats der Bekennenden Kirche in Brandenburg; nach 1945 Propst in Brandenburg, Wohnsitz in Berlin (Ost); 1961-1967 Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland; 1966-1976 Bischof von Berlin Brandenburg; ab 1973 nur noch für Berlin (West), für Berlin (Ost) ist Bischof Schönherr zuständig; seit 1977 im aktiven Ruhestand, unter anderem Vorsitzender von Aktion Sühnezeichen / Friedensdienste.
weiterführende Links:
Wikipedia-Artikel zu Kurt Scharf
de.wikipedia.org/wiki/Kurt_Scharf
Wikipedia-Artikel zur Bekennenden Kirche
de.wikipedia.org/wiki/Bekennende_Kirche
erstellt am 19.09.2012 von Stefan Determann
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Wilhelm Sauer
Die Orgelbaufirma Sauer wurde 1857 in Frankfurt(Oder) durch Wilhelm Sauer (1831 – 1916) gegründet. 2276 Orgeln sind seitdem von den Sauer-Mitarbeitern gebaut worden. Sie gingen bis nach Amerika und Afrika oder erklingen auch in kleinen Dorfkirchen hier im Lande. Im Kirchenkreis Oberes Havelland gibt es Sauer-Orgeln in Sachsenhausen bei Oranienburg und in der Stadtkirche Lindow.
Wilhelm Sauer baute mit seinen Mitarbeitern zu Lebzeiten über 1100 Orgeln. Seine größten und bekanntesten Orgeln befinden sich unter anderem im Berliner Dom (1903, IV/113), in der Leipziger Thomaskirche (1888/1908, III/88) und in der Stadthalle Görlitz (1910, IV/72). Die damals größte Orgel der Welt in der Breslauer Jahrhunderthalle (1913, V/200) ist in ihrer ursprünglichen Form nicht mehr erhalten. Der größte Teil der Orgel befindet sich heute im Breslauer Dom. Im Jahre 1910 verkaufte Sauer die Firma an seinen langjährigen Geschäftsführer und Stellvertreter Paul Walcker.

In 155 Jahren Firmengeschichte gab es, bedingt durch zwei Weltkriege und andere gesellschaftlich und politisch bedingte Umstände, immer wieder ein Auf und Ab in der Entwicklung unseres Orgelbaubetriebes. Der gute Ruf der Sauer-Instrumente und ein an Wilhelm Sauer orientiertes Orgelbaukonzept halfen jedoch zum Überleben, auch in schwierigsten Zeiten.

Die Leitung der Firma stammt heute aus der eigenen Belegschaft. Als wieder selbständig arbeitende Firma „W. Sauer Orgelbau Frankfurt (Oder) GmbH“ sehen sich die Mitarbeiter fachlich wie geschäftlich in der Tradition Wilhelm Sauers. Die Firma baut nach wie vor neue Orgeln, widmet sich der fachgerechten Restaurierung und kümmert sich um die ständige Wartung und Pflege der Instrumente.
Alternative Begriffe und Abkürzungen
Orgelbau Sauer, Orgelbaufirma Sauer, Orgelbauer Sauer, W. Sauer Orgelbau, Sauer-Orgel, Sauerorgel, Sauer Orgel, Orgelbaumeisters Sauer, Orgelbaumeister Sauer
weiterführende Links:
Website der Firma W. Sauaer Orgelbau Frankfurt(Oder) GmbH
www.sauerorgelbau.de
Wikipedia-Eintrag zu Wilhelm Sauer
de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Sauer_%28Orgelbauer%29
erstellt am 14.09.2012 von Stefan Determann
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Martin von Tours
Der Heilige St. Martin von Tours lebte von 317 bis 398. Er war in Ungarn geboren, wurde mit fünfzehn Soldat im römischen Heer, ließ sich taufen, gründete in Frankreich eine religiöse Gemeinschaft. Im Jahre 371 wurde er Bischof der Diözese Tours. Am 11. November, seinem Todestag, wird seiner mit Laternenumzügen gedacht.
Alternative Begriffe und Abkürzungen
St. Martin, Martinstag, Martinsumzug
erstellt am 06.09.2012 von Stefan Determann, zuletzt bearbeitet am 10.09.2012
Der Begriff wird im Seiteninhalt erkannt und mit der Kurzbeschreibung hinterlegt.

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