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Templiner Montagsrunde

Die Veranstaltungen finden vom 9. Januar bis 27. März jeweils am Montag um 19:30 Uhr im Gemeindehaus der Ev. Kirchengemeinde in der Martin-Luther-Straße statt.

16. Januar

Ausländer in der DDR

Viele erinnern sich noch daran, wie ausländische Arbeitskräfte zu DDR-Zeiten oft sehr separat lebten. Je nach Herkunftsland waren intensive Kontakte nicht immer erwünscht. Hängt damit im Osten manche Ausländerfeindlichkeit zusammen?
Wolfgang Ackermann aus Mittenwalde hat zu DDR-Zeiten vor allem Mosambikaner in Neubrandenburg begleitet und wird uns von seinen Erfahrungen berichten.


23. Januar

Janusz Korczak

Der polnische Arzt und Pädagoge Janusz Korczak (eigentlich Henryk Goldszmit 1878-1942) war Leiter von Waisenhäusern, zuletzt im Warschauer Getto. Die ihm anvertrauten Kinder begleitete er freiwillig in die Gaskammer. Fast vergessen sind seine pädagogischen Schriften und Erzählungen für Kinder.
Mit Leben und Wirken dieser herausragenden Persönlichkeit macht uns der ehemalige Berliner Jugendmitarbeiter Fritz Mille bekannt.

30. Januar

Liebe ist nicht nur ein Wort

Die biblische Geschichte vom verlorenen Sohn und ein Gemälde von Rembrandt zu diesem Gleichnis laden zu Entdeckungen ein.
„Vertrauen, Mühe, Liebe, Leistung, Alltag und Pflicht . . .“ - Was gehört zu unserem Leben in der Familie, im Zusammensein?
Am Beispiel der Geschichte vom verlorenen Sohn sollen an diesem Abend verschiedene Seiten betrachtet werden. Dazu gehören Begegnungen, Gespräche und Bilder. Auf den Abend mit Ihnen freut sich unsere Katechetin Kerstin Blümel.


6. Februar

Zurück in die Diktatur:
Eine Reise in den Norden Koreas

Als Peter Keup 1981 aufgrund politischer Verfolgung fliehen wollte, bekam er die ganze Härte des SED-Staates zu spüren – Verhaftung, Verhöre durch das MfS, das Ministerium für Staatssicherheit, Gefängnis, Isolationshaft und Folter. Freigekauft durch die Bundesrepublik Deutschland zog er 1982 nach Essen.
Seit 4 Jahren setzt sich Peter Keup im Rahmen eines Studiums an der Fernuniversität Hagen wissenschaftlich mit der untergegangenen DDR auseinander.
Wie es war in einer Diktatur zu leben, kann er sich nur noch schwer vorstellen.
Während einer Reise nach Nordkorea sollte sich genau dieses Gefühl wieder einstellen…

13. Februar

Die Schmuddelkinder der Reformation

Der Beginn der Reformation um 1517 brachte viele gesellschaftliche Veränderungen in Gang. Einigen gingen Luthers Ideen aber nicht weit genug – ihnen ging es z. T. nicht um eine Reformation sondern um eine Revolution in Kirche und Gesellschaft. Es gab die sogenannten „Zwickauer Propheten“, das „Täuferreich von Münster“ und andere Täuferbewegungen und Personen wie Thomas Müntzer oder Karlstadt (Andreas R. Bodenstein).
Über einige dieser zum Teil spannenden Bewegungen kommt Pastor Manfred Frank von der Baptistengemeinde Templin mit uns ins Gespräch.

20. Februar

Hieronymus Bosch –
ein Maler am Vorabend der Reformation

Die Welt des späten Mittelalters war voller Ängste und theologischer Umbrüche. In dieser Zeit gelingt es Hieronymus Bosch verträumte und surreale, bedrängende und spöttische, theologisch tiefsinnige und provozierende Bilder zu malen.
Mit einigen seiner Lebensspuren und seiner Werke macht uns Pfarrer Ralf-G. Schein an diesem Abend bekannt.

27. Februar

Luther und die Medien

Wie Luther die Schlagzeilen erfand, den Teufel zum Papst gemacht hat und die beginnende Buchdruckerkunst propagandistisch die Reformation begleitete, darüber wird uns auf humorvolle Weise Pfarrer Mathias Wolf aus Menz am Rosenmontag berichten.


06. März

Kinobesuch: „Rabbi Wolff“ im MKC

William Wolff, der nach der Wende einige Jahre in Schwerin wirkte, ist Ende 80 und der wohl ungewöhnlichste Rabbiner der Welt.

„Rabbi Wolff“ ist nicht nur das Porträt einer faszinierenden Persönlichkeit – eines tief religiösen Menschen, der sich voller Lebensfreude über Konventionen hinwegsetzt. Der Film führt auch auf mitreißende Weise in die Welt des Judentums ein und präsentiert uns einen ganz besonderen deutschen Lebenslauf.


13. März

Windräder vor der eigenen Haustür

Auf der einen Seite gibt es den Klimawandel mit seinen schon heute existentiellen Folgen. Menschen und Tiere müssen um ihren Lebensraum fürchten oder verlieren ihn ganz. Auf der anderen Seite gibt es die Energiewende, die versucht, mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien diesem bedrohlichen Wandel entgegenzuwirken. In unserer Region werden momentan noch weniger die Folgen des Klimawandels, vielmehr die Folgen der Energiewende sichtbar. Weithin unübersehbar und allen voran: die Windenergie. Aber gerade auch im ländlichen Raum, der durch die Windräder besonders stark von der Energiewende betroffen ist – darin besteht Einigkeit – muss die Energiewende auf Akzeptanz stoßen.
Wie kann das gelingen?
Beate Corbach,
im regionalen Windenergieplanungsbüro ‚Teut Windprojekte‘ zuständig für Bürgerbeteiligung, möchte zu diesem Thema mit uns ins Gespräch kommen.


20. März

Der Iran zwischen Aufbruch und Erwartung

Unter den Flüchtlingen, die nach Deutschland kommen und auch nach Templin, bilden die Iraner eine besondere Gruppe. Viele von ihnen interessieren sich für den christlichen Glauben, erleben den Islam vor allem als bedrückend und sind hochmotiviert, sich in unsere Gesellschaft und Kultur zu integrieren. Was ist das Besondere an der Geschichte, der Kultur und den religiösen Bewegungen im Iran?
Prof. Dr. Catherina Wenzel ist eine Kennerin der Entwicklung im Iran. Mit Sabine Heil wird sie uns auf eine interessante Reise in eine fremde Kultur mitnehmen und das Gespräch mit uns suchen.

27. März

Vom Roten Becken in China bis zum Hochplateau Tibets

Die Heilpraktikerin Ortrun Macker aus Hamburg hat sich auf die Reise in das Ursprungsland ihres erlernten Wissens begeben.
Einige ihrer Eindrücke wird sie mit uns anhand von aussagefähigen Bildern teilen.
erstellt von Ralf Schwieger am 13.01.2017, zuletzt bearbeitet am 29.08.2017
veröffentlicht unter: Neues aus der Kirchengemeinde