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Bist du es?
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Bist du es?

Andacht von Pfarrer Peter Krause in Sachsenhausen

„Bist du es, der da kommen soll, oder sollen wir auf einen anderen warten?“ (Mt11,3) Mit dieser Frage schickt Johannes einige Freunde los zu Jesus. Ist der Hoffnungsträger endlich da? Sicher würde er aufräumen mit dem ganzen selbstverliebten Getue und Gerede und stattdessen mit dem Finger dahin zeigen, wo es eigentlich brennt. Menschen würden sich wieder gesehen fühlen. Hatten sie sich nicht schon längst ins Private zurückgezogen? Wenn er es wirklich ist, hätte sich das Warten gelohnt. Denn wo er ist, da wird fühlbar, wie mit dem frischen Wind auch neue Hoffnung einzieht. Seine...
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erstellt von Mathias Wolf am 03.03.2017, zuletzt bearbeitet am 13.03.2017
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Frei sein
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Frei sein

Andacht von Ulrike Limbrecht, Gemeindepädagogin im Löwenberger Land

Freiheit ist der Zustand, unabhängig, nicht unterdrückt oder gefangen zu sein. Das ist eine allgemeingültige Erklärung. In der Bibel habe ich noch eine andere Definition gefunden: Da wo der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit. Umgedreht würde es heißen: Da wo der Geist des Herrn nicht ist, da ist keine Freiheit. Ohne Freiheit sind wir Gefangene. Gefangen in uns selbst. Gefangen in Problemen und Ängsten. Gefangen mit unseren Wünschen und Sehnsüchten. Wie schnell können wir Menschen uns verfangen. Wir jagen Dingen nach, die unser ganzes Denken und Tun beeinflussen. Ja manchmal so...
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erstellt von Mathias Wolf am 13.03.2017, zuletzt bearbeitet am 19.03.2017
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Abendglocken
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Abendglocken

Andacht von Pfarrer Dieter Rohde, Hammelspring

Wenn wir früher als Kinder zum Spielen rausgehen durften, hieß es immer: Wenn die Glocke läutet, seid ihr wieder zu Hause! Daran erinnern sich die älteren Einwohner in Kappe bis heute.
Doch das Läuten per Hand war mühsam und mit der Zeit geriet die Tradition in Vergessenheit.
Mit dem Neuaufbau des Turmes in den Jahren 2014/15 wurde auch die Glockenanlage repariert, elektrifiziert und mit einer Schaltautomatik versehen.
So beschloss der Gemeindekirchenrat in Absprache mit dem Ortsbeirat, dass die Tradition des Abendläutens in Kappe wieder aufgenommen werden soll. Von...
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erstellt von Mathias Wolf am 03.04.2017, zuletzt bearbeitet am 10.04.2017
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Pfingsten
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Pfingsten

Andacht von Pfarrer Eckhart Friedrich Altemüller, Fürstenberg

Erwachsen werden ist für viele Jugendliche in Oberhavel eine feine Sache. Endlich werden sie geschäftsfähig und erlangen das aktive Wahlrecht. Viele von Ihnen stehen in der Ausbildung oder besuchen die weiterführende Schule. Durch Internet und andere Medien können sie sich informieren und ein eigenes Urteil bilden.
Vor 500 Jahren war das ganz anders. Die meisten Jugendlichen konnten weder lesen noch schreiben. Es gab kaum Bücher in der Volkssprache, aus denen man ihnen hätte vorlesen können. Informationen wurden mündlich weitergegeben, allenfalls über Flugblätter.
Da...
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erstellt von Mathias Wolf am 03.06.2017, zuletzt bearbeitet am 10.06.2017
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Johannistag
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Johannistag

Gedanken zum Wochenende von Pfarrer Arndt Farack, Oranienburg

Ich liebe den Mitsommer. Die Nächte sind kurz. Die Tage sind lang. Die ersten Sonnenstrahlen wecken mich am Morgen. Wenn der Tag zu Ende geht, verzaubert das letzte Licht den Abend. Dann setze ich mich gern ans Fenster. Ein gutes Buch führt meine Gedanken in weite Ferne.
An einem Tag im Mitsommer bin ich aber immer unterwegs. Es ist der 24. Juni – der Johannistag. Von Alters her wird an diesem Tag an Johannes den Täufer erinnert. Das war ein außergewöhnlicher Mensch. Er lebte in Israel am Rande der Wüste. Seine Nahrung bestand aus Heuschrecken und wildem Honig. Mit einem...
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erstellt von Mathias Wolf am 25.06.2017, zuletzt bearbeitet am 03.07.2017
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Geh aus, mein Herz!
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Geh aus, mein Herz!

Andacht von Pfarrer Peter Krause, Sachsenhause

Wie kannst du das nur so sagen? Hast du denn gar kein Mitgefühl? So möchte ich fragen, wenn mein Gegenüber dabei ist, seine abfällige und harte Meinung gegenüber anderen Menschen zum Besten zu geben. Eigentlich komme ich gut mit ihm aus, aber ich spüre, wie seine Sicht auf die Dinge eben doch festgefahren ist und manches einfach nicht hineinzupassen scheint, was andere fühlen oder wie sie handeln oder dann vielleicht auch, wo Schwächen sichtbar und Menschen dadurch angreifbar werden. Ich kenne mich ja auch selbst. Ich weiß, wo mein eigenes Herz schlägt und wie eng meine eigenen...
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erstellt von Mathias Wolf am 29.07.2017, zuletzt bearbeitet am 07.08.2017
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Zeig, was du brauchst
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Zeig, was du brauchst

Andacht von Nele Poldrack, Pfarrerin in Leegebruch

„Ich komme schon allein klar.“, sagt Frau Schulze, als ich sie frage, ob sie nicht die Nachbarin bitten kann, ihr einmal beim Einkaufen etwas mitzubringen. Während wir miteinander reden, klagt sie, wie allein sie in ihrer Wohnung jetzt ist. Nach dem Tod ihrer Tochter musste sie hierher ziehen. So hatte sie sich ihre letzten Lebensjahre nicht vorgestellt. Nun erzählt sie von der Frau, die neben ihr wohnt. Gestern kam es auf der Treppe zu einem Gespräch. „Sie ist auch allein und hat gleich angefangen, von ihren Krankheiten zu erzählen.“ Ich ermutige Frau Schulze, die Frau doch mal zu...
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erstellt von Mathias Wolf am 11.09.2017, zuletzt bearbeitet am 17.09.2017
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Danket dem Herrn
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Danket dem Herrn

Andacht von Mathias Wolf, Pfarrer in Menz

Lange habe ich den Schulfreund nicht mehr gesehen. Ich begrüße ihn fröhlich. „Mann, lange nicht gesehen. Wie geht’s Dir?“
„Geht so, muss ja“, sagt er mit ernstem Blick und starrt auf eine Stelle zwanzig Zentimeter neben meinem rechten Fuß. Meine Wiedersehensfreude ist getrübt. Eigentlich sieht er gut aus, ich weiß, dass er einen guten Beruf hat, Familie… mittlerweile drei Enkel…
„Was ist denn? Krank?“ frage ich erschrocken nach.
„Naja, das übliche. Man soll ja nicht jammern.“ Dabei schaut er jetzt links an meinem Ellenbogen vorbei.
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erstellt von Mathias Wolf am 17.09.2017, zuletzt bearbeitet am 25.09.2017
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Über den Wolken
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Über den Wolken

Andacht von Susanne Meißner, Katechetin in Gransee

„Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein“. So singt es Reinhard Mey. Wir können die Wolkenbildung physikalisch erklären, dennoch bleiben Wolken faszinierend und nicht beherrschbar. Wer mit einem Flugzeug über den Wolken geflogen ist, der hat diesen weiten, nie enden wollenden Himmel gesehen. Die Sonne, die die Wolken so weiß und rein aussehen lässt. Durch die Wolkenlücken blicken wir auf die Erde mit den winzigen Häusern. Menschen sind schon gar nicht mehr zu erkennen. Durch eine Wolke zu fliegen, kann schon gar schön hubbelig und angsteinflößend werden. Sind wir...
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erstellt von Mathias Wolf am 25.09.2017, zuletzt bearbeitet am 02.10.2017
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Dankbarkeit
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Dankbarkeit

Andacht von Uwe Simon, Superintendent des Kirchenkreises Oberes Havelland

Kindern sieht man ihre Freude und ihre Dankbarkeit an. Sie zeigen, ob ihnen etwas gefällt oder nicht. Eigentlich reicht mir ihr Leuchten in den Augen völlig aus. Aber es dauert nicht lange, dann bekommen sie von den Erwachsenen zu hören: „Na, was sagt man denn da?“ Und dann lernen sie Dankbarkeit nicht nur durch Freude zu zeigen, sondern auch brav „Danke“ zu sagen. Und sie lernen, dass in der Erwachsenenwelt Dankbarkeit nicht nur einfach ein unmittelbares Lebensgefühl, sondern auch eine zu erbringende Leistung ist.
Ist das womöglich schon der Anfang aller Anspruchshaltung?...
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erstellt von Mathias Wolf am 02.10.2017, zuletzt bearbeitet am 07.10.2017
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Glocken läuten
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Glocken läuten

Andacht von Pfarrer Christoph Poldrack, Leegebruch

Unsere Kirchenglocken läuten oft – zu jedem Gottesdienst, zu allen Andachten, zu jeder kirchlichen Beerdigung. In manchen Orten läuten sie auch, wenn ein Gemeindeglied verstorben ist, damit die anderen aufmerksam werden. Mitunter wird auch aus nichtkirchlichen Anlässen geläutet – Silvester zu Mitternacht, um das neue Jahr einzuläuten, oder am 3. Oktober 1990 zur Deutschen Einheit.
Am 31. Oktober 2017 sollen in allen Gemeinden unseres Kirchenkreises 10.00 Uhr die Glocken läuten, obwohl zu diesem Zeitpunkt keine Gottesdienste gefeiert werden. Warum dann läuten? – so können...
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erstellt von Mathias Wolf am 07.10.2017, zuletzt bearbeitet am 19.10.2017
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Hände sprechen eine universelle Sprache
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Hände sprechen eine universelle Sprache

Andacht von Pfarrer Markus Schütte, Velten

Hände sprechen eine universelle Sprache
Gott hat uns allen eine Würde gegeben

Mit den Händen kann man sprechen! Wussten Sie das? Nicht nur im sonnigen Italien – auch hier bei uns, im kühlen Brandenburg. Ob geöffnet oder zur Faust geballt, ob ruhig ineinander gelegt oder hektisch bewegt: unsere Hände sprechen eine eigene Sprache – die auch noch weltweit verstanden wird.

Die ausgestreckte Hand zeigt Annahme. Ergreift die kleine Tochter die Hand der Mutter, so will sie sicher an dem großen Hund vorbei geleitet werden. Streicheln wir jemanden,...
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erstellt von Mathias Wolf am 19.10.2017, zuletzt bearbeitet am 22.10.2017
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500 Jahre Reformation
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500 Jahre Reformation

Andacht von Uwe Simon, Superintendent des Kirchenkreises Oberes Havelland

Lange schon wird das Fest vorbereitet. 500 Jahre feiert man ja auch nicht alle Tage. Jetzt ist es fast schon wieder vorbei. Manche werden dann sagen: „Danke für die Einladung. Ich war gerne dabei!“
Andere sind da womöglich zurückhaltender: „Was feiert ihr denn eigentlich? Vor 500 Jahren ging es doch auch nur um Geld und Macht, um die große Politik und was sie mit den kleinen Leuten macht. Es hat sich nichts geändert, Reformation hin oder her! Also räumt auf, das Fest ist vorbei. Schön, dass wir mal einen freien Tag extra hatten! Mehr bleibt nicht!“
Wer das...
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erstellt von Mathias Wolf am 28.10.2017, zuletzt bearbeitet am 10.11.2017
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Hört doch mal zu!
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Hört doch mal zu!

Andacht von Pfarrer Christian Guth, Gransee

„Heute, wenn ihr seine Stimme hören werdet, so verstockt eure Herzen nicht“, lautet der Bibelvers, der über der kommenden Woche steht. Oder anders gesagt: „Hört doch mal zu!“
Gerade in den vergangenen Wochen war ja dieses Hinhören und Wahrnehmen immer wieder Thema in den Medien. Auf der einen Seite Menschen, die das Gefühl haben, dass ihnen keiner zuhört, und auf der anderen Seite der Vorwurf, dass da eine eingeschränkte Wahrnehmung vorherrschen würde und sich Menschen in „Filterblasen“ einkapseln würden. Letztlich auf beiden Seiten das Gefühl, nicht wahrgenommen...
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erstellt von Mathias Wolf am 20.02.2017, zuletzt bearbeitet am 16.03.2017
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Es ist an der Zeit – zu beten
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Es ist an der Zeit – zu beten

Andacht von Matthäus Monz, Pfarrer in Liebenwalde

Innerhalb weniger Tage war aus dem großen Saal ein Kirchenraum geworden. Dass aus diesem großen Saal für einen Sonntag etwas Besonderes wurde, darauf wiesen auch die großen Lkw mit den Sendeschüsseln und dem orangefarbenen Logo des Senders hin – ein Fernsehgottesdienst stand auf dem Programm, live aus den Franckeschen Stiftungen in Halle (Saale), und nun war die Zeit der Vorbereitung vorbei und der Sendetermin stand an.
Lange hatte sich die Vorbereitungsgruppe mit dem Thema auseinandergesetzt, das ihr von der Fernsehgottesdienstredaktion vorgegeben worden war: „Es ist an der...
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erstellt von Mathias Wolf am 22.05.2017, zuletzt bearbeitet am 24.05.2017
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Du siehst mich
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Du siehst mich

Andacht von Tobias Ziemann, Gutengermendorf

Nun also schon wieder Terror. Wieder ein Anschlag - diesmal mit über 20 Toten und mehr als 50 Verletzten. Ein schönes Konzert sollte es werden, ein warmer Abend in Manchester. Dann der Knall. Und danach steht deine Welt auf dem Kopf, Chaos bricht aus. Wenig ist bisher über den Hintergrund der Tat bekannt. Ein Selbstmordattentäter soll es gewesen sein; ein Mensch, der am Montagabend das Leben so vieler Familien zerstört hat. Ein Mörder, dem nichts und niemand heilig war.
Und nun der Kirchentag, der heute Abend beginnt. Da kommen tausende Menschen aus ganz Deutschland nach Berlin...
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erstellt von Mathias Wolf am 24.05.2017, zuletzt bearbeitet am 27.05.2017
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Ist das Leben nicht unheimlich schön?
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Ist das Leben nicht unheimlich schön?

Andacht zu Trinitatis von Kirchenmusiker Rob Bauer, Gransee

Im Psalm für die kommende Woche heißt es: „Aller Augen warten auf dich, und du gibst ihnen ihre Speise zur rechten Zeit. Du tust deine Hand auf und sättigst alles, was lebt, mit Wohlgefallen.“ Für uns in Deutschland ist es eine Selbstverständlichkeit, mehrmals täglich ausreichend zu essen zu haben. In den Partnergemeinden unseres Kirchenkreises in Zimbabwe sieht die Sache schon anders aus: Dort treffen wir auf Menschen, die froh sind, wenn das Essen für eine Mahlzeit am Tag ausreicht – denn oft reicht es dafür nicht. Wir könnten für unsere Lebenssituation dankbar sein und...
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erstellt von Mathias Wolf am 10.06.2017, zuletzt bearbeitet am 25.06.2017
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Gefunden werden…
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Gefunden werden…

Andacht von Pfarrer Gernot Fleischer, Pfarrsprengel Lychen und Bredereiche

Manchmal fühle ich mich in einer Kirche ziemlich verloren. Wenn ich alleine darin bin und der Raum um mich so groß ist. Wenn ich auf ihren schiefen Bänken sitze, die alten Gemälde sehe und nichts als Stille um mich ist. Dann wirkt alles wie aus der Zeit gefallen, wie tot. Wartend worauf? Auch im Gottesdienst am Sonntag fühlt es sich manchmal „wie verloren“ an: wenn wir dort sitzen, zu fünft, zu sechst, in seinem Namen versammelt. Er, Jesus, sei dann mitten unter uns, heißt es. Und doch wirkt alles irgendwie „wie verloren“.
„Jesus ist gekommen, zu suchen und selig zu...
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erstellt von Mathias Wolf am 03.07.2017, zuletzt bearbeitet am 13.07.2017
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Einer trage des anderen Last….
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Einer trage des anderen Last….

Andacht von Ulrike Gartenschläger, Liebenwalde

Einer trage des anderen Last…. Dieser Bibelvers ist zumindest in dieser Abkürzung schon zu einer Redewendung geworden. Vor einigen Jahren wurde ein Polizeiruf aus Rostock unter diesem Titel gezeigt, die DEFA drehte 1988 einen Spielfilm dazu. Darin überlässt der schwer an Tuberkulose erkrankte Patient Hubert seine teuren, aus dem Westen organisierten Medikamente seinem Mitpatienten Josef. Josef hätte sonst keine Überlebenschance gehabt.
„Einer trage des anderen Last….“ Wenn zwei Menschen miteinander alt werden, ihre Jubelhochzeiten feiern, wählen sie häufig diesen Spruch...
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erstellt von Mathias Wolf am 05.07.2017, zuletzt bearbeitet am 17.07.2017
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Wer hätte das gedacht?
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Wer hätte das gedacht?

Andacht von Pfarrer Christian Guth, Gransee

Wer hätte es gedacht, was da Anfang des Monats geschah? Ich zumindest nicht. Die plötzlich aufbrechende Diskussion um die Ehe für Menschen gleichen Geschlechts – ich hatte sie nicht erwartet. Nicht nur, weil die parlamentarischen Debatten schon abgeschlossen schienen, sondern weil es so schien, als würde die Ehe als Institution immer unattraktiver werden. Während zur Wendezeit noch mehr als eine halbe Million Ehen pro Jahr geschlossen wurden, war diese Zahl zwischenzeitlich um mehr als ein Viertel zurückgegangen. Fast schien es so, als würde es bald gar keine Hochzeiten mehr geben....
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Vision einer friedlichen Welt
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Vision einer friedlichen Welt

Andacht von Pfarrer Peter Krause, Sachsenhause

Visionen haben Wert. Sie weiten den Blick über das Kleinklein hinaus hin zu wirklichen Zielen. Einsatz macht dann Sinn - auch mit einem langen Atem. Einige Visionen verbinden Menschen bereits seit Jahrtausenden. Eine Verheißung Gottes aus der Bibel spricht von einem umfassenden Frieden unter den Menschen. Er ist nicht nur begrenzt auf ein Volk oder wenige Regionen der Welt. Dieser Frieden schließt Gerechtigkeit und Heil für alle Menschen ein. Viele Völker, so heißt es, werden hingehen zum Berg Gottes. Und sie werden ihre Schwerter zu Pflugscharen und ihre Spieße zu Sicheln machen....
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erstellt von Mathias Wolf am 07.08.2017, zuletzt bearbeitet am 15.08.2017
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Vertrauen
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Vertrauen

Andacht von Ulrike Limbrecht, Gemeindepädagogin im Löwenberger Land

Wem vertrauen wir unseren Hausschlüssel an, wenn wir in den Urlaub fahren?
Bei wem weiß ich mein Kind in guten Händen? Wer darf mein Haustier artgerecht betreuen? Wem kann ich einfach so mein Auto ausleihen? Und wer hört sich meine Sorgen an und erzählt sie nicht überall herum? Die Frage lautet: Wem kann ich eigentlich vertrauen? Neu ist meine Überlegung nicht. Immer schon, auch zu Jesu Zeiten, hat man sich nach vertrauenswürdigen Menschen umgesehen. Wenn wir jemandem großes Vertrauen entgegenbringen, erwarten wir auch, dass wir nicht enttäuscht werden.
Manchmal...
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erstellt von Mathias Wolf am 11.08.2017, zuletzt bearbeitet am 21.08.2017
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Gott hat uns allen eine Würde gegeben
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Gott hat uns allen eine Würde gegeben

Andacht von Pfarrer Dieter Rohde, Hammelspring

Storkow feiert in diesem Jahr ein großes Jubiläum: Vor 700 Jahren gehörte das Dorf dem brandenburgischen Marktgrafen Fürst Waldemar. Der verkaufte es im Jahre 1335 an das Kloster Himmelpfort. Später gehörte es zum königlichen Amt Badingen und dann zum Amt Zehdenick.

Heute ist Storkow ein Ortsteil der Stadt Templin und die Kirche, einst als katholisches Gotteshaus erbaut, ist schon lange eine evangelische Gottesdienststätte. Deutliche Spuren hat aber auch die freikirchliche Gemeinde der Baptisten mit der Sonntagsschule und ihren traditionellen Weihnachtsfeiern...
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erstellt von Mathias Wolf am 21.08.2017, zuletzt bearbeitet am 29.08.2017
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Großer Schatz
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Großer Schatz

Andacht von Nele Poldrack, Pfarrerin in Leegebruch

Unseren Urlaub haben wir am Bodensee verbracht. Drei Länder bereist. Ohne Visum, ohne Anträge und Begründungen. Reisefreiheit gehört zu unseren Selbstverständlichkeiten wie sauberes Trinkwasser und ein warmes Bett. Ich bin dankbar für diese Freiheit, die zu den Menschenrechten zählt. Vor 1989 haben manche für die Freiheit des Reisens unter Lebensgefahr die innerdeutsche Grenze überwunden. Ich gehöre zu den Unvernünftigen, die Menschenrechte für alle haben wollen. Ja, ich möchte, dass alle, die ein Land aus was auch immer für Gründen verlassen wollen, reisen dürfen, wohin sie...
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erstellt von Mathias Wolf am 29.08.2017, zuletzt bearbeitet am 04.09.2017
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Gesegnet leben
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Gesegnet leben

Andacht von Pfarrer Friedemann Humburg, Oranienburg

4. September… für viele ein magisches Datum. Kinder werden an diesem Tag ihren ersten Schultag erleben und sind sicherlich schon mächtig aufgeregt. Andere kommen in die nächsthöhere Klassenstufe und freuen sich vielleicht auch ein wenig Freundinnen und Freunde wiederzusehen. Für andere bedeutet das neue Schuljahr ein Schulwechsel. Wieder andere beginnen mit ihrer Ausbildung oder ein wenig zeitversetzt mit dem Studium. Hinter uns liegen sorglose Ferienwochen, auch wenn der Plan von Ferien leider bei vielen von uns nicht aufgegangen ist. Unsere Jüngste sprach von den längsten...
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erstellt von Mathias Wolf am 04.09.2017, zuletzt bearbeitet am 11.09.2017
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Dankbar sein und Dankbarkeit auch zeigen - Gott hat uns allen eine Würde gegeben
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Dankbar sein und Dankbarkeit auch zeigen - Gott hat uns allen eine Würde gegeben

Andacht von Thomas Triebler, Pfarrer in Kremmen

„Ich freue mich so sehr über Eure schöne Urlaubskarte. Da bekommt man richtig Fernweh und möchte am liebsten gleich losfahren. Danke.“

„Danke, dass Ihr mich immer wieder fragt und mich mit dem Auto mitnehmt. Ich kann ja leider nicht mehr selber fahren.“

Manche Menschen können so sprechen. Sie bedanken sich so ganz selbstverständlich, wenn ihnen jemand einen Gefallen tut. Sie können andere auch daran teilhaben lassen, wofür sie dankbar sind. Sie können sich darüber freuen, was ihnen und anderen Gutes geschieht. Und ich habe den Eindruck, für sie...
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erstellt von Mathias Wolf am 11.09.2017, zuletzt bearbeitet am 17.09.2017
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Wählen? – Wählen!
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Wählen? – Wählen!

Andacht von Pfarrer Christoph Poldrack, Leegebruch

„Prüft alles und das Gute behaltet! Meidet das Böse in jeder Gestalt!“ – so schrieb um die Mitte des 1. Jahrhunderts der Apostel Paulus an eine Gemeinde, um ihr zu erklären, wie sie bei Entscheidungen abwägen soll, gerade auch bei Entscheidungen, in denen für die Gemeinschaft eine verantwortbare, nachvollziehbare Lösung gefunden werden musste.
„Ich hab’ die nicht gewählt! Ich hab’ überhaupt nicht gewählt!“ – diese, meist wütend vorgetragene Erklärung habe ich in den letzten Jahren häufig gehört, wenn jemand seinen Unmut über Entscheidungen der Regierenden...
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erstellt von Mathias Wolf am 25.09.2017, zuletzt bearbeitet am 02.10.2017
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Herbstferien!
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Herbstferien!

Andacht von Pfarrerin Ruth-Barbara Schlenker aus Grüneberg

Herbstferien! Mal ausspannen! Jedenfalls unsere Kinder. Ausschlafen nach Herzenslust, dafür abends mal ein bisschen länger aufbleiben. Genießen, dass nicht immerzu einer was von mir will. Ach, ist das herrlich!
Vielleicht haben auch Sie es möglich machen können und dürfen freie Zeit genießen? Manchmal brauchts drei Tage, ehe man überhaupt abschalten kann, immer noch denkt man an berufliche oder organisatorische Dinge. Statt dessen mal alle Fünfe gerade sein lassen, zwei Stunden in der Zeitung lesen, eine gute Musik auflegen, die Natur wahrnehmen: Spazieren gehen, durch buntes...
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erstellt von Mathias Wolf am 22.10.2017, zuletzt bearbeitet am 28.10.2017
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Liebe zu Gott und zum Mitmenschen
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Liebe zu Gott und zum Mitmenschen

Gott hat uns allen eine Würde gegeben - Andacht von Pfarrer Mathias Wolf

Was können wir tun, um einen als strafend empfundenen Gott milde zu stimmen? Diese Frage trieb Luther um, führte zur Reformation. Schon im Alten Testament wird der Prophet Micha gefragt, was man tun müsse, um Gnade bei Gott zu finden. Micha sagt den Menschen die einfache Wahrheit: Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der HERR von dir fordert: Nichts als Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott.

Noch kürzer formulierte es Jesus, als er sagte: Du sollst Gott deinen Herrn lieben und deinen Nächsten, wie Dich selbst. Das ist es, was für...
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erstellt von Mathias Wolf am 28.10.2017, zuletzt bearbeitet am 01.11.2017
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Martinstag
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Martinstag

Andacht von Mathias Wolf, Pfarrer in Menz

Liebe Leser und Leserinnen!

Was gefällt Ihnen besser?
Eine Gruppe Kinder, die zu ihnen saget: „Süßes her oder es gibt Saures!“?
Oder ein Junge, der zu seiner Schwester sagt: „Ich habe eine ganze Tafel Schokolade und will sie mit dir teilen?“

Was gefällt Ihnen besser?
Eine gruselige Totenkopfmaske oder Kerzenschein in einer Kirche?

Was gefällt Ihnen besser?
Eine Gruppe Jugendlicher, die hinter der nächsten Ecke im Dunkeln auf Sie lauert und Sie laut schreiend erschreckt?
Oder eine Gruppe Kinder,...
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erstellt von Mathias Wolf am 10.11.2017, zuletzt bearbeitet am 17.11.2017
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Valentin - Heiliger der LIebe
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Valentin - Heiliger der Liebe

Andacht von Ulrike Gartenschläger, Beauftragte für die Arbeit mit Kindern im Kirchenkreis

In diesen Tage ist er überall gegenwärtig, der Heilige Valentin: In Supermärkten, in Schmuckgeschäften, und vor allem überall da, wo es Blumen gibt.
Ziemlich sicher wissen wir von Valentin, dass er im 3.Jahrhundert Bischof von Terni war, einer Stadt in Mittelitalien. Am 14.Februar 269 n.Chr. soll Valentin angeblich hingerichtet worden sein. Viele Legenden ranken sich um ihn. So soll er heimlich Trauungen nach christlichem Ritus vorgenommen haben. Und er soll auch Menschen getraut haben, die eigentlich nicht heiraten durften, z.B. Sklaven oder Soldaten. Er soll einen großen...
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erstellt von Mathias Wolf am 15.01.2017, zuletzt bearbeitet am 16.03.2017
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Dem Stern folgen

Andacht von Eckhart Friedrich Altemüller, Pfr in Fürstenberg/H.

Am südlichen Abendhimmel ist in diesen Tagen sehr gut der zunehmende Mond mit dem Planeten Venus als „Abendstern“ auszumachen.
So könnten die Weisen aus dem Morgenlande ihren Stern am Abendhimmel entdeckt haben und sich auf den Weg gen Westen gemacht haben um ihren neugeborenen König Jesus zu finden. Und das war die Hoffnung: Ein neuer König war das Versprechen neuer Zukunft mit einem neuen Programm in einer erneuerten Welt. Als die Sterndeuter aus dem Osten den König Herodes treffen, sagen Sie: Wir haben seinen Stern gesehen.
Herodes soll nicht sehr begeistert gewesen...
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erstellt von Mathias Wolf am 10.01.2017, zuletzt bearbeitet am 16.03.2017
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Aber wir feiern Weihnachten
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Aber wir feiern Weihnachten

Andacht zu Weihnachten von Superintendent Uwe Simon, Gransee

Aus vielen Kirchen in unseren Städten und Dörfern dringt Kinderlärm. In oft schon weihnachtlich geschmückten Kirchen üben sie als Maria und Joseph, als Hirten oder Verkündigungsengel die verschiedensten Krippenspiele ein. Ob am Samstag alles gut geht?
Auf den Weihnachtsmärkten wurde laut und fröhlich gefeiert.
Nicht nur in der Alten Försterei in Berlin, nein auch auf dem Sportplatz in Gransee, in Sporthallen, in Gemeindehäusern und Kirchen wurde kräftig gesungen oder haben zahlreiche Bläserchöre musiziert.
Und ich hatte schon Angst, dass die ganzen alten...
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erstellt von Mathias Wolf am 23.12.2016, zuletzt bearbeitet am 16.03.2017
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Im Märzen der Bauer
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Im Märzen der Bauer

Andacht von Mathias Wolf, Pfarrer in Menz

Im Märzen der Bauer/die Rösslein einspannt
Er setzt seine Felder/und Wiesen in Stand.

Dieses Lied haben wir noch in der Schule gelernt. Noch heute summe ich dieses Lied manchmal vor mich hin. Obwohl damals wie heute kaum noch jemand mit Pferd und Pflug die Felder bearbeitet. Das Bild prägt aber unbewusst meine Vorstellung von Landwirtschaft. Das ist so schön romantisch: „Rösslein“ – nicht Ackergäule oder Traktoren. Und damit verbindet sich der Gedanke: „Ach wie schön war es doch früher…“

Diese Lebenssicht scheint angeboren zu sein....
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erstellt von Mathias Wolf am 19.03.2017, zuletzt bearbeitet am 25.03.2017
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Lust auf Bibel?
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Lust auf Bibel?

Andacht von Nele Poldrack, Pfarrerin in Leegebruch

„Wenn du am Abend schlafen gehst, so nimm noch etwas aus der Heiligen Schrift mit dir zu Bett, um es … – gleich wie ein Tier – wiederzukäuen und damit sanft einzuschlafen. Es soll aber nicht viel sein, eher ganz wenig…Und wenn du am Morgen aufstehst, sollst du es als den Ertrag des gestrigen Tages vorfinden.“ So schrieb Martin Luther. – Ich mag die Bibel. Ihre Worte sind von gestern. Sie spiegeln das Heute für morgen. Sie sind ein Horizont, der weiter ist als meine eigenen Gedanken. Die Bibel erzählt Geschichten. Von Königen und Kindern, Helden und Halunken, Witwen und...
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erstellt von Mathias Wolf am 25.03.2017, zuletzt bearbeitet am 03.04.2017
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Gedanken zur Karwoche
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Gedanken zur Karwoche

Andacht von Pfarrer Peter Krause in Sachsenhausen

Zweimal wurden mir heute schon frohe Osterfeiertage gewünscht. Und die warmen Sonnenstrahlen der ersten Frühlingstage wecken auch in mir neu die Lebensgeister und so auch die Vorfreude auf Ostern. Gleichzeitig weiß ich, dass vor dem Fest nun noch stillere Tage liegen. Sie wollen den Blick zum Kreuz von Jesus lenken. Was da zu sehen ist, macht nachdenklich. Tagtäglich haben wir die Kreuze vor Augen, als Kette um den Hals gehängt, an den Straßenrändern oder auf den Friedhöfen als Zeichen der Trauer, in und an vielen Gebäuden als Segenszeichen und zur Erinnerung, wem sich Menschen mit...
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erstellt von Mathias Wolf am 10.04.2017, zuletzt bearbeitet am 16.04.2017
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Quasimodogeniti
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Quasimodogeniti

Andacht von Susi Meißner, Katechetin in Gransee

Quasimodogeniti, so heißt der Sonntag nach Ostern. „Wie die neugeborenen Kinder“, frei übersetzt.

Er hat geschrien. Er lag noch im Wärmekasten auf der Frühgeborenenstation. Endlich kam die Mutter. Das erste Mal kam sie am 12. Tag nach dem Kaiserschnitt. „Das wird wahrscheinlich nichts, sie müssen wohl die Milch abpumpen.“ meinte eine Schwester. Nein, musste sie nicht! Der kleine trank und trank. Mehr als er musste. Dann schlief er ein. Geborgen lag das winzige, zarte Köpfchen auf der wärmenden Haut der Mutter, die es sanft streichelte.
Der Satz: „Komm an...
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erstellt von Mathias Wolf am 21.04.2017, zuletzt bearbeitet am 08.05.2017
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Singt dem Herrn ein neues Lied!
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Singt dem Herrn ein neues Lied!

Andacht zum Sonntag Kantate von Benjamin Bouffée, Kirchenmusiker in Zehdenick

Am Sonntag Kantate dreht sich alles um den Gesang und um das Lied. Schon der Name des Sonntages ruft dazu auf. Namensgeber ist der Beginn des 98. Psalms, der im Lateinischen mit den Worten „Cantate Domino canticum novum“ beginnt.
Singt dem Herrn einen neuen Gesang! Der ganze Psalm ist voller Musik, voller Euphorie. Die Natur klingt und singt und so soll auch der Mensch einstimmen in diesen Lobgesang. Wer kennt das nicht? Da wandert man durch Felder und Wiesen, vorbei an summenden Bienen, zwitschernden Vögeln, an rauschenden Wäldern und plätschernden Bächen. Alles singt, klingt...
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erstellt von Mathias Wolf am 15.05.2017, zuletzt bearbeitet am 22.05.2017
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Hinschauen
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Andacht von Beate Wolf, Menz

„Du siehst mich“ ist das Motto des Kirchentages in Berlin an diesem Wochenende.
„Du siehst mich“ sagt in der Bibel die missbrauchte Sklavin, die mit ihrem Kind in die Wüste zum Verhungern geschickt wird. Und die Menschen haben weggesehen. Gott aber hat sie gesehen und ihr geholfen.
„Du siehst mich!“ ist noch heute der Schrei der Erleichterung, wenn das sinkende Schiff mit Hunderten halbverhungerten Menschen auf ein Rettungsschiff trifft.
„Siehst du mich nicht?“ möchte das Opfer am Straßenrand schreien, wenn dutzende Passanten achtlos vorübergehen,...
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erstellt von Mathias Wolf am 24.05.2017, zuletzt bearbeitet am 03.06.2017
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Diesmal was ganz Besonderes!
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Diesmal was ganz Besonderes!

Andacht von Beate Wolf, Pfarrerin in Menz

In diesem Jahr gab es viele ganz besondere Weihnachtsmärkte. Der eine war „abseits von Hektik und Trubel“, der andere verkaufte keine „schnöden Weihnachtsartikel“, der dritte hatte ein „einmaliges Flair“.
Normale Märkte gab es eigentlich gar nicht.
Auch das Weihnachtsfest darf kein gewöhnliches Weihnachtsfest sein, mit einem Weihnachtsbaum, der genauso aussieht, wie der im Jahr davor, mit einem Festmenü wie immer, mit dem Üblichen eben. Nein, alles muss „unübertroffen“ sein.
Warum eigentlich? Man kann sich doch nicht dauernd selbst übertreffen.
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erstellt von Mathias Wolf am 18.12.2016, zuletzt bearbeitet am 16.03.2017
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Verzichten, um zu gewinnen
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Verzichten, um zu gewinnen

Andacht von Christoph Poldrack Pfarrer in Leegebruch und Velten-Marwitz

Fasten hat Konjunktur in unserer Gesellschaft! Es gibt fast keine Zeitschrift oder Zeitung, die nicht regelmäßig Tipps zur richtigen Diät, zum sinnvollen Umgang mit dem Fasten gibt. Entschlacken, gesund leben, den eigenen Körper bewusster wahrnehmen, das sind die wichtigsten Motive des Fastens in heutiger Zeit.
In früheren Jahrhunderten dienten die im Kirchenjahr verbindlich festgelegten Fastenzeiten vorrangig dem Zweck, sich innerlich auf große Höhepunkte vorzubereiten. Die Adventszeit galt der geistlich-mentalen Vorbereitung auf das Weihnachtsfest, die siebenwöchige...
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erstellt von Mathias Wolf am 13.03.2017, zuletzt bearbeitet am 19.03.2017
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Ostern - die Hoffnung lebt
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Ostern - die Hoffnung lebt

Andacht von Uwe Simon, Superintendent des Kirchenkreises Oberes Havelland

Eben haben sie noch ganz vertraut um den Tisch herum gesessen, erzählt und gefeiert So konnten sie für einen kurzen Augenblick den nahen Tod vergessen und sich an die vielen Dinge erinnern, die sie miteinander erlebt haben.
Denn wenig später war er tot. Das kam nicht wirklich plötzlich und unerwartet, aber mit brutaler Härte. Wir versuchen ja loszulassen, aber wenn der Tod kommt, sind wir meist nicht vorbereitet.
Dann bleiben nur die Erinnerungen an die letzten Stunden und gemeinsamen Zeiten und das Grab als ein Ort zum Trauern. Es braucht für alle im Leben Raum und Zeit...
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erstellt von Mathias Wolf am 16.04.2017, zuletzt bearbeitet am 21.04.2017
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Erinnern
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Erinnern

Andacht von Ruth-Barbara Schlenker, Pfarrerin in Grüneberg

Sie sind so ein fröhlicher Mensch, warum befassen Sie sich mit solch finstren Themen? - werde ich gefragt, als ich von dem Jugendprojekt überLAGERt erzähle, das in meinem Heimatdorf gestartet ist und die Geschichte des Ravensbrücker KZ-Außenlagers Grüneberg erforschen will. Und: „Macht das überhaupt Sinn? Die Menschen ändern sich ja doch nicht!“. Tja, denke ich, ist das ein Grund, auf der Stelle stehen zu bleiben, womöglich einen Schlussstrich ziehen zu wollen? Nein, als Christin bin ich ein Mensch auf dem Wege. Wir kommen von Karfreitag her und gehen auf Ostern zu, von Kreuzigung...
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erstellt von Mathias Wolf am 08.05.2017, zuletzt bearbeitet am 15.05.2017
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Eier und Worte
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Eier und Worte

Andacht von Nele Poldrack, Pfarrerin in Leegebruch

Der Osterstrauß ist verwelkt. Ich nehme vorsichtig die bemalten bunten Eier ab. Wie schön war das gemeinsame Bemalen, als die Kinder noch Kinder waren. An der Geschicklichkeit der Zeichnung ist das ungefähre Alter abzulesen. Sorgsam stelle ich sie zurück in den Eier-Karton. „Ostern erledigt“, denke ich dabei und gleichzeitig: Nein, Ostern ist nicht erledigt. Dass Jesus auferstanden ist, ist doch der Grund unserer Hoffnung als Christen.
Was grade in der Welt geschieht, nährt meine Hoffnung nicht. Die Kriege im Nahen Osten, die kein Ende nehmen, Namen wie Trump, Erdogan und...
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erstellt von Mathias Wolf am 15.05.2017, zuletzt bearbeitet am 22.05.2017
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5 Minuten Zeit
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5 Minuten Zeit

Andacht zum 3. Advent von Pfarrerin Ruth-Barbara Schlenker aus Grüneberg

Der Countdown läuft, noch 14 Tage bis Weihnachten. Schaffen Sie alles, was Sie sich vorgenommen haben? Kommen Sie schon außer Atem?
„Mutti, ich brauche mal fünf Minuten von deiner Zeit“ spricht meine Tochter, als sie das Gepäck für sich und ihre Kinder in der Wohnung zusammensucht. Sie hatten voriges Jahr ihren Weihnachtsbesuch vorgezogen und mich ein paar Tage im alten Thüringer Pfarrhaus beehrt. Nun wollen sie wieder heim nach Österreich. Ich packe noch rasch Geschenke für ihre Familie ein, immer mal klingelt das Telefon im Amtszimmer und gleich kommt die Kirchrechnerin...
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erstellt von Mathias Wolf am 11.12.2016, zuletzt bearbeitet am 16.03.2017
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Dem Stern folgen
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Dem Stern folgen

Andacht von Christoph Poldrack, Pfarrer in Leegebruch und Velten-Marwitz

Der Legende nach sollen sie schon einige Monate lang unterwegs sein, die Weisen aus dem Orient, deren Ankunft an der Krippe in Bethlehem aber erst am 6. Januar gefeiert wird. Von einem neuen, unbekannten Stern wird erzählt, den die Weisen entdeckt haben und dessen Auftauchen bei ihnen die Erkenntnis geweckt hat, dass ein neugeborener König der Juden durch dieses astronomische Ereignis angekündigt wird. Dem wollten sie ihre Ehrerbietung erweisen. Also folgten sie dem Stern. Nur, was soll dann diese Erinnerung mitten in der Adventszeit?
Wenn ich durch die vorweihnachtlich geschmückten...
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erstellt von Mathias Wolf am 05.12.2016, zuletzt bearbeitet am 16.03.2017
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Advent
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Advent

Andacht von Susanne Meißner, Katechetin in Gransee

„Advent, Advent ein Lichtlein brennt.“
Eines? Nur gut, das die zum Teil in Lichttempel verwandelten Häuser nicht schon mit dem Einzug des Weihnachtsgebäcks in den Supermärkten beginnt.
Advent (lateinisch: adventus) heißt Ankunft. Einst war die Adventszeit von Umkehr, Gebet und innerer Einkehr geprägt. Freudenfeste, wie Hochzeiten oder Tanzvergnügen tabu. Die Menschen warteten darauf, dass Jesus das zweite Mal erscheint, am Ende der Tage, zum Jüngsten Gericht. Was scheinbar aus dieser Zeit blieb, das sind die guten Werke; heute die Spendenaktionen. Ja, sie sind gut...
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erstellt von Mathias Wolf am 28.11.2016, zuletzt bearbeitet am 16.03.2017
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Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden
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Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden

Andacht von Pfarrer Christian Guth, Gransee

An diesem Wochenende ist Totensonntag. Ich nehme das in jedem Jahr zum Anlass, auf den Friedhof an meinem Heimatort zu gehen. Viele Menschen haben für diesen Tag die Gräber extra in Ordnung gebracht, schon für den Winter eingedeckt, teilweise sogar verziert. Bei manchen Gräbern spürt man, wie groß der Verlust für die Angehörigen war, als der Mensch, zu dem das Grab gehört, verstarb. Spürt, welch große Zuneigung noch immer besteht.
Auch wenn jährlich viele Menschen am Totensonntag auf dem Friedhof zusammenkommen, so weiß ich zugleich, dass diese Auseinandersetzung mit dem...
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erstellt von Mathias Wolf am 21.11.2016, zuletzt bearbeitet am 16.03.2017
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Buß- und Bettag
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Buß- und Bettag

Gedanken zum Tage zum Buß- und Bettag 2016 von Gernot Fleischer, Pfarrer in den Pfarrsprengeln Lychen und Bredereiche

Buß- und Bettag: Ein alter kirchlicher Feiertag. Im Kalender steht er noch, aber bedeutet er uns noch etwas? 1994 ist er als staatlicher Feiertag, an dem wir alle frei hatten, um einmal innezuhalten, uns zu besinnen und neu auszurichten, auf dem Altar der wirtschaftlichen Rentabilität zugunsten der Finanzierung der Pflegeversicherung abgeschafft worden. Heute feiern -recht unbeachtet- noch wenige Menschen am Abend in unseren Kirchen Andachten oder Gottesdienste. Ist der Buß- und Bettag, ist Beten noch aktuell?
Ich habe von einer Konfirmandengruppe gehört, die sich das auch gefragt...
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erstellt von Mathias Wolf am 17.11.2016, zuletzt bearbeitet am 16.03.2017
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Gedanken an Opa
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Gedanken an Opa

Ulrike Limbrecht / Gemeindepädagogin im Löwenberger Land

Opa, erzählst du uns noch einmal die Geschichte aus dem Krieg?
Und Opa erzählte und wir drei Mädchen hörten gespannt zu:
Es war der eiskalte Winter im letzten Kriegsjahr 1945.
Opa war Soldat in Russland und am Fluss Dnjepr. Und er hatte ein Pferd. Die Wärme seines Pferdes, sagte er, rettete ihm sein Leben.
Gerettet hat ihn aber noch etwas: Mein Opa war allein unterwegs, seine Kameraden wurden im Laufe der vielen Schlachten immer weniger. Viele Tote lagen in Schützengräben. Plötzlich stand der Feind, ein russischer Soldat direkt vor meinem Großvater. Auch...
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erstellt von Mathias Wolf am 13.11.2016, zuletzt bearbeitet am 16.03.2017
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Geben und Nehmen
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Geben und Nehmen

Andacht von Pfarrer Peter Krause, Sachsenhausen

Draußen ist es dunkel. Ein schrilles drängelndes langes Klingeln ertönt. Vor der Tür stehen Eltern mit ihren Kindern im Kindergartenalter. Süß sehen die Kleinen in ihren „schrecklichen“ Kostümen aus. Angst machen die einem ganz bestimmt nicht. Die Eltern halten sich bewusst im Hintergrund und schieben die Kinder ein wenig in Richtung Tür. „Süßes oder Saures!“ kommt es piepsig aus der Kinderstimme. Was ja bekanntlich so viel heißt wie: „Süßes, sonst gibt’s Saures.“ Jedes Jahr wieder neu fällt es mir schwer, dieses Spektakel am Halloweenabend mitzumachen. Und das...
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erstellt von Mathias Wolf am 05.11.2016, zuletzt bearbeitet am 16.03.2017
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Die Wahrheit über das Tintenfass
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Die Wahrheit über das Tintenfass

Andacht zum Reformationstag von Mathias Wolf, Pfarrer in Menz

Ich habe den Teufel mit Tinte vertrieben, dieser Ausspruch Luthers ist überliefert. Gern wird dazu die Geschichte erzählt, dass er eines Nachts mit einem Tintenfass nach dem Teufel geworfen hätte. Jahrhundertelang hat man jedenfalls den Gästen auf der Wartburg einen Tintenklecks an der Wand gezeigt.
Luthers Ausspruch aber bezog sich auf seine schriftstellerische Tätigkeit: Auf die Bibelübersetzung und auf seine vielen Bücher.
Vom Teufel kam für Luther ein weitverbreiteter ängstlicher Glaube an einen rachsüchtigen und ewig strafenden Gott. Die Menschen hatten panische...
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erstellt von Mathias Wolf am 29.10.2016, zuletzt bearbeitet am 16.03.2017
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Zelten im Herbst?
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Zelten im Herbst?

Andacht von Benjamin Boufee, Kirchenmusiker in Zehdenick

„Herr, es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.“ Immer wieder gern lese ich Rilkes Gedicht über den Herbst. Ich erinnere mich an den vergangenen Sommer, an den Urlaub am Meer und an manch eine laue Sommernacht auf der Terrasse. Doch vor uns liegen nun dunkle Wochen und Monate. Für manch einen sind es einsame und nur schwer erträgliche Zeiten. Da können wir froh sein, wenn wir ein warmes Zuhause haben und wir uns in eine Decke einmummeln und gemütlich ein Glas Rotwein trinken können.

So schön ein lauschiger Krimi-Abend vor dem Fernseher auch ist, mir scheint, dass wir...
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erstellt von Mathias Wolf am 23.10.2016, zuletzt bearbeitet am 16.03.2017
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Suchet der Stadt Bestes

Andacht von Eckhart Friedrich Altemüller, Pfr in Fürstenberg/H.

Immer wieder erzählen mir Menschen Teile ihrer Lebensgeschichten.
An eine denke ich heute besonders. Frau L. aus Vorpommern hat sie mir vor vielleicht 20 Jahren erzählt.
Als die Kampftruppen kamen, sind sie aus dem Dorf am Haff geflohen, gingen aber nach ein paar Tagen zurück, wohnten zunächst wieder in ihren Häusern. Dort mussten sie dann unter der Regie der sowjetischen Militärverwaltung auf Hof und Feld arbeiten. Wo die künftigen Grenzen eines geteilten Deutschlands verlaufen würden, wusste damals noch nicht jeder. Nach dem Einzug der polnischen Verwaltungsbehörden...
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erstellt von Mathias Wolf am 17.10.2016, zuletzt bearbeitet am 16.03.2017
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Wird dieses Jahr Weihnachten ausfallen?
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Wird dieses Jahr Weihnachten ausfallen?

Andacht von Christian Albroscheit, Pfarrer in Tornow und Templin

Für Geschäftsleute ist das keine Frage. Weihnachten machen sie ihren Hauptumsatz. Für Kinder und die meisten Erwachsenen ist die Vorstellung ebenfalls undenkbar, auf den großen Termin des Schenkens und Beschenkt-Werdens zu verzichten. Aber für nicht wenige ist Weihnachten auch das Fest des Friedens. Für sie ist die Adventszeit davor eine besinnliche Zeit, in der sie gegenseitige Nähe und Zuwendung zu benachbarten Menschen erwarten. Und hier noch vorgelagert ist Mitte November die Friedensdekade. Wie schön! Aber wie weit weg! – Selten habe ich in meinem Leben eine so hasserfüllte und...
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erstellt von Mathias Wolf am 08.10.2016, zuletzt bearbeitet am 16.03.2017
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Erntedankfest
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Erntedankfest

Andacht von Superintendent Uwe Simon, Gransee

Eigentlich ein ganz normaler Morgen: der Wecker klingelt, ich stehe zügig auf. Unter der Dusche kann ich ja noch richtig wach werden. Ich muss nur kurz warten, dann fließt das Wasser, klar und warm. Der Kaffee ist schnell gekocht, der Tisch gedeckt mit Brot, Brötchen Butter, Marmelade oder Käse und manchmal gibt es ein Frühstücksei. Die Zeitung liegt daneben. Den Abwasch übernimmt die Geschirrspüle, die Wäsche landet in der Waschmaschine, das Auto fährt in die Waschanlage, der Rasen im Garten wird im Sommer mit dem Rasensprenger gewässert, die Blumen oder Obststräucher gegossen,...
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erstellt von Mathias Wolf am 01.10.2016, zuletzt bearbeitet am 16.03.2017
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Folge mir nach
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Folge mir nach

Andacht von Peter Krause, Pfarrer in Sachsenhausen

Bis zu 100 Konfirmandinnen und Konfirmanden unseres Kirchenkreises Oberes Havelland sind es, die an diesem Wochenende in Neuendorf zusammenkommen. „Folge mir nach“ lautet das Motto des diesjährigen Konfirmandencamps. In der Bibel wird erzählt, wie Jesus genau mit diesen Worten seine engsten Freunde ansprach. Er lud sie ein, sich mit ihm auf den Weg zu machen. Geht denn das? Einfach so alles hinter sich lassen und mitgehen? Was ist mit den ganzen eigenen Lebensplänen? Man hat es sich in seiner kleinen überschaubaren Welt doch gerade so gemütlich eingerichtet. Was ist mit den...
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erstellt von Mathias Wolf am 23.09.2016, zuletzt bearbeitet am 16.03.2017
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Schäm dich nicht
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Schäm dich nicht

Andacht von Nele Poldrack, Pfarrerin in Leegebruch

Ich sitze in der S- Bahn. Ich werde Zeugin eines Ehekrachs, erfahre, was es in einem 5 Personen-Haushalt heute Abend zu essen gibt, und dass Heinz nun doch Prostatakrebs hat. Über alles, selbst über Sex, wird heute öffentlich geredet, per Handy oder live. Im Fernsehen breiten Leute ihre Beziehungskisten aus, und die Scheinwerfer leuchten noch ins Klo. Gibt es Themen, bei denen man sich schämt – und sie lieber für sich behält?
Ich habe den Eindruck, dass es für viele Christen der eigene Glaube ist. „Ja, ich glaube schon an Gott – aber das muss ja nicht jeder wissen“, sagt...
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erstellt von Mathias Wolf am 19.09.2016, zuletzt bearbeitet am 16.03.2017
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Am Abend, als die Sonne untergegangen war
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Am Abend, als die Sonne untergegangen war

Andacht von Susanne Meißner, Katechetin in Gransee

„Am Abend, als die Sonne untergegangen war, brachten sie zu Jesus alle Kranken und Besessenen.“ So lautet ein Satz aus dem Markusevangelium 1, 32. Ein letzter Funken Hoffnung auf Heilung. So bringen Menschen, Menschen auf den Weg.
So habe ich es auch von einem Mann erfahren, dem ich im Urlaub begegnen durfte.
Jahre plante er mit seiner Frau: „Wenn wir in Rente sind, dann gehen wir gemeinsam den Jakobsweg.“
Dann das Unfassbare, seine Frau starb.
Er fiel in ein tiefes Loch, redete mit niemandem, fühlte sich kraftlos, und allein. Ja, auch mit seinem Gott...
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erstellt von Mathias Wolf am 05.09.2016, zuletzt bearbeitet am 16.03.2017
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Die Farben des Sommers
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Die Farben des Sommers

Andacht von Barbara Fleischer (Religionslehrerin am Waldhof in Templin und z. Zt. in Elternzeit)

Liebe Leserinnen und Leser,
wer kennt sie nicht? Die kleine Maus Frederick aus dem Kinderbuch von Leo Lionni, die den ganzen Sommer und Herbst über damit beschäftigt ist, Farben, Formen oder Wörter für den langen Winter zu sammeln - spöttisch belächelt von ihren Artgenossen, was das soll. Doch tatsächlich: Als im Winter alle Nahrung verbraucht ist, sind es die Gedanken an Wärme, Licht und die Farben des Sommers, die den kleinen Mäusen wieder Kraft, Le-bensmut und Zuversicht schenken.
Im Buch Jesaja finden wir die -wie ich finde- dazu passenden Sätze: „Ich, der Herr,...
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erstellt von Mathias Wolf am 20.08.2016, zuletzt bearbeitet am 16.03.2017
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Trotz allem.
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Trotz allem.

Andacht von Ulrike Limbrecht, Gemeindepädagogin im Löwenberger Land

Sommerwind von Anita Menger

Behaglich sitze ich in diesem Garten,
genieß den leichten, warmen Sommerwind.
Freu mich an Blumen, die in vielen Arten
und bunten Farben hier versammelt sind.

Belausche Vögel, suche zu entdecken
zu welchem Tier wohl jener Ruf gehört.
Die zwei dort scheinen sich verliebt zu necken,
ein andrer schimpft, ob ihn das so empört?

Begeistert lass ich meine Blicke schweifen.
Ich träume einfach nur so vor mich hin,
versuche nichts Bestimmtes zu begreifen
und frag...
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erstellt von Mathias Wolf am 13.08.2016, zuletzt bearbeitet am 16.03.2017
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Wir sind nicht im Krieg.
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Wir sind nicht im Krieg.

Andacht von Pfarrer Anreas Domke, Zehdenick

Nein – wir sind nicht im Krieg.
Lassen wir uns nichts vormachen.
Auch wenn große Titel dies verkünden, auch wenn Politiker dies aussprechen. Wir sind nicht im Krieg! Weder Zeitungen noch einzelne Politiker können dies einfach so festlegen. Das ist eine alte Mode aus Königs- und Kaiserzeiten. Sowohl das Krieg-Machen als auch das Krieg-Erklären.
So einfach ist es nicht mehr – zum Glück.
Bloß weil Mordbuben und Terrormädels Bomben zünden und Menschen erschießen, lassen wir uns nicht zu Kriegern machen. Wir bleiben zivil!
Im Krieg ist allen, die...
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erstellt von Mathias Wolf am 08.08.2016, zuletzt bearbeitet am 16.03.2017
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Ein anderer sein
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Ein anderer sein

Andacht von Tobias Ziemann, ordinierter Gemeindepädagoge in Gutengermendorf

„Und was machen Sie beruflich?“ Im Urlaub kommt man ja so ins Gespräch. Meine Frau ist Internistin im Krankenhaus, ich bin Pfarrer. Da kann es passieren, dass man die eine oder andere Geschichte hört im Urlaub und die Arbeit plötzlich wieder im Mittelpunkt steht. Obwohl man von der Arbeit ja eigentlich verreist ist. Schnell geht es für meine Frau beim Abendessen um die Magenbeschwerden, die der andere Urlaubsgast schon so lange hat. Oder um diese komischen Schmerzen da im Bein. Und ich muss am Strand nach der obligatorischen Frage – evangelisch oder katholisch? – mit einem...
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erstellt von Mathias Wolf am 30.07.2016, zuletzt bearbeitet am 16.03.2017
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Urlaub - Gottes soziale Errungenschaft
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Urlaub - Gottes soziale Errungenschaft

Andacht von Christoph Poldrack, Pfr. in Leegebruch und Velten-Marwitz

Jeder dritte Arbeitnehmer verzichtet freiwillig auf Urlaubstage, besonders häufig Beschäftigte im Bau- und Reinigungsgewerbe – so hörte ich dieser Tage im Radio. Es sind meist Menschen, die um ihren Arbeitsplatz fürchten und überdurchschnittlich viele aus schlecht bezahlten Jobs. Mich machte diese Nachricht sehr nachdenklich.
Die Schulkinder sagen in dieser Woche: „Endlich Ferien!“ – und ich höre dabei die Erleichterung, jetzt sechs Wochen zu haben, die nicht vom Schulstress bestimmt sind. „Endlich Urlaub!“ werden vermutlich in den kommenden Wochen viele Erwachsene...
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erstellt von Mathias Wolf am 17.07.2016, zuletzt bearbeitet am 16.03.2017
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Ferien, Sonnentage, Sonntage
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Ferien, Sonnentage, Sonntage

Andacht von Christian Albroscheit, Pfarrer in Tornow und Templin

Juli und August – das ist Sommerzeit, lange Schulferien, für viele Urlaubszeit, eine Zeit, die viele von uns nutzen, es einmal ruhig angehen zu lassen, nicht alles so ernst zu nehmen, vielleicht die eine oder andere Angelegenheit auch ein bisschen „schleifen zu lassen“, um zur Ruhe zu kommen und neue Kraft zu tanken.
Das Ruppiner Land ist mit seinen Wäldern und Seen ringsum beliebtes Ausflugs- und Reiseziel. Manch Gartenbesitzer, der sich abends am Grill mit netten Nachbarn trifft, wird hier gar nicht verreisen wollen. Hat man hier nicht alles, was man sich wünscht?
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erstellt von Mathias Wolf am 10.07.2016, zuletzt bearbeitet am 16.03.2017
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Brexit
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Brexit

Andacht von Beate Wolf, Pfarrerin in Menz

Sie klangen bedeutsam, mahnend, wichtig, die Männer mit runden Bäuchen und roten Gesichtern, die in England gegen die EU wetterten und den Ausstieg forderten.
Sie konnten mit knackigen Sprüchen auch die sparsam denkenden Menschen erreichen.
Die EU-Befürworter hatten es schwerer, sie konnten keine kurzen Antworten auf komplexe Fragen geben, konnten dem Hass und der Wut nichts entgegen setzen. EU-Befürworter „lieben“ die EU nicht, sondern halten sie nur für nützlich. Wie langweilig im Wahlkampf!
Die Lauten und Aufgeregten haben gewonnen, die Nachdenklichen und...
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erstellt von Mathias Wolf am 02.07.2016, zuletzt bearbeitet am 16.03.2017
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Christus sagt: Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken
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Christus sagt: Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken

Andacht von Dieter Rohde, Pfarrer in Hammelspring

Als ich vor fast 26 Jahren mein Pfarramt übernommen habe, da war eines der ersten Anliegen des Gemeindekirchenrates in Hindenburg die Reparatur der Kirchenglocke. Bei näherem Hinsehen stellte sich aber heraus, dass wesentlich größere Baumaßnahmen nötig waren. So wurde Mitte der Neunzigerjahre das Kirchenschiff neu gedeckt, Balken angeschuht und der Kirchturm mit neuen Balken unterfangen. Wenig später wurde ein Schwammsanierung erforderlich, die mit allen verfügbaren finanziellen Mitteln und einer großen Beihilfe vom Kirchenkreis bewältigen konnten. Ein weiteres Problem war ein...
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erstellt von Mathias Wolf am 27.06.2016, zuletzt bearbeitet am 16.03.2017
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Luft nach oben
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Luft nach oben

Andacht von Susanne Meißner, Katechetin in Gransee

Wer braucht sie nicht, die Luft zum Atmen? Manchmal braucht man viel davon. So wie am vergangenen Wochenende zum 2. deutschen evangelischen Posaunentag in Dresden. Ungefähr 22500 Bläserinnen und Bläser, noch dazu die vielen Mitreisenden, zu denen ich gehörte. Sie alle bescherten nicht zuletzt den Dresdner Musikfestspielen einen neuen Besucherrekord von über 48000 Besuchern. So war es im Radio zu hören. Aber das sind nur Zahlen die einen beeindrucken lassen oder auch nicht.
Die viele Bläserinnen und Bläser, hatten viel Atem, um die Luft um uns und über uns in einen Klangteppich...
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erstellt von Mathias Wolf am 11.06.2016, zuletzt bearbeitet am 16.03.2017
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Meine Stärke und mein Lied ist der Herr
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Meine Stärke und mein Lied ist der Herr

Andacht von Ulrike Limbrecht, Gemeindepädagogin im Löwenberger Land

Meine Stärke und mein Lied ist der Herr, er ist für mich zum Retter geworden. -
Dieser Bibelvers wird uns durch den Monat Juni 2016 begleiten.
Mose sagt diesen Satz, nachdem er das israelitische Volk aus der ägyptischen Gefangenschaft geführt und befreit hat. Diese große Rettungstat konnte er nicht allein bewirken, das war Mose schon klar. Das ging nur mit Gottes Hilfe.
Nun sind wir keine Propheten und wir müssen auch nicht ein ganzes Volk retten. Aber Moses Erfahrungen mit Gott können wir schon teilen.
Wer ist denn unsere Stärke und unsere Rettung?
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erstellt von Mathias Wolf am 04.06.2016, zuletzt bearbeitet am 16.03.2017
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Über die Liebe
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Über die Liebe

Andacht von Christian Guth, Pfarrer in Gransee

Wenn Sie in diesen Tagen über den Kirchplatz in Gransee gehen, dann merken Sie: Die Zeit der Hochzeiten und Trauungen hat wieder begonnen. Ich sehe dann Menschen, die über den Kirchplatz gehen, auf das Brautpaar schauen und beginnen zu lächeln.
Ich frage mich dann manchmal, wie die beiden sich eigentlich gefunden haben. Denn Liebe ist ja schon eine besondere Sache. Sie ist nicht sichtbar und doch definitiv da. Und sie ist auf merkwürdige Art unkontrollierbar. Denn ich kann weder wirklich bestimmen, wen ich liebe, noch, wer mich liebt. Es gibt ja inzwischen eine Unzahl an...
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erstellt von Mathias Wolf am 28.05.2016, zuletzt bearbeitet am 16.03.2017
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Gott – unfassbar, doch vertrauenswürdig
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Gott – unfassbar, doch vertrauenswürdig

Andacht von Pfarrer Dr. Christoph Poldrack, Leegebruch

Die Mathematiker können erstaunliche Dinge: Mit ihren Formeln beschreiben oder modellieren sie Dinge, die sich niemand vorstellen kann, z. B. n-dimensionale Räume. Aber keiner von uns kann sich einen Raum mit mehr als drei Dimensionen ausmalen.
Da können die Theologen allemal mithalten, so könnte man meinen. Die erklären, eins ist gleich und drei sind einer. Können Sie sich das vorstellen, liebe Leserinnen und Leser? Oder halten Sie das für etwas typisch Theologisches, was ja eh keiner versteht, weil es in sich nicht logisch ist?
An diesem Sonntag wird das Trinitätsfest...
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erstellt von Mathias Wolf am 23.05.2016, zuletzt bearbeitet am 16.03.2017
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Pfingst-„Event“
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Pfingst-„Event“

Andacht von Pastorin Ruth-Barbara Schlenker aus Grüneberg

In Stefanies Schlemmerbistro geht’s kurz vor Pfingsten zur Sache. Ob Sie die kurzen Sketche aus dem NDR kennen? Zwei Minuten lang erörtern Verkäuferin und Kundschaft dort wichtige Dinge des Zeitgeschehens. „Wir haben so viel geschafft in Deutschland! Weihnachten und Ostern sind mittlerweile Standard, wir kriegen Valentinstag hin, haben Halloween rübergeholt, auch der Vater-tag ist eine feste Größe geworden, aber Pfingsten kriegen sie als Event nicht gebacken!“ Ein Pfingstochse könnte doch im Garten was verstecken, die Kinder könnten an den Türen klingeln und was erbetteln - „so...
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erstellt von Mathias Wolf am 14.05.2016, zuletzt bearbeitet am 16.03.2017
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Die Farben des Himmels
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Die Farben des Himmels

Andacht von Ulrich Baller, Pfarrer des evangelischen Pfarrsprengels Herzberg

Ein einziger Blick nach oben reicht manchmal schon. Er ordnet die Gedanken und lässt das Herz ruhiger sein. Himmel, so weit das Auge reicht. Weit, groß und herrlich.
Vielleicht fühlen wir uns in diesen Momenten kleiner, aber auch geerdeter.

Ein Blick zum Himmel kann reichen, und wir ahnen etwas von der Größe Gottes. Weiter, größer und herrlicher als wir. Am Himmelfahrtsfest bekommen unser Herz und Glaube Weite. Und es zieht jeden nach draußen – nicht nur die Männer. Sein und Sonnenschein unter Gottes weiten Himmel. Den Frühling genießen mit seinem Licht und...
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erstellt von Mathias Wolf am 04.05.2016, zuletzt bearbeitet am 16.03.2017
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Betet
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Betet

Andacht von Sabine Benndorf, Templin

Gelobt sei Gott! Es wird gebetet
Sonntags in den Kirchen
Montags in ökumenischen Friedensgebeten
Dienstags in der Christenlehre
Mittwochs mit Gesang
Donnerstags in der Stille
Freitags am Grab auf einem Friedhof
Sonnabends im Gottesdienst zur Trauung
Gelobt sei Gott!
Morgens mit Dank für den neuen Tag
Mittags am Tisch mit Dank und Bitte für tägliches Brot
Abends mit Bitte für Familie und den kranken Nachbar,
Nachts um Bewahrung in Angst und Not,
Immer wieder und überall beten Menschen.
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erstellt von Mathias Wolf am 30.04.2016, zuletzt bearbeitet am 16.03.2017
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Singt dem Herrn ein neues Lied, denn er tut Wunder.
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Singt dem Herrn ein neues Lied, denn er tut Wunder.

Andacht von Pfarrer Holger Baum, Lindow

Der Sonntag Kantate steht unter dem Wochenspruch: „Singt dem Herrn ein neues Lied, denn er tut Wunder (Psalm 98,1).“
Wir sind am Sonntag Kantate aufgefordert, von Gottes Wundern zu singen. Trotzdem wollen viele nicht mitsingen. Sie halten sich für unmusikalisch. Das gesprochene Wort hat aber auch einen Klang und jeder gesprochene Satz eine Melodie.
Monotones Reden schläfert ein und wer ständig das Gleiche erzählt, dem hört man nicht gerne zu. Singt dem Herrn ein neues Lied, denn er tut Wunder. .
Von Gottes Wundern singen kann ich nicht, deshalb mach ich aus...
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erstellt von Mathias Wolf am 24.04.2016, zuletzt bearbeitet am 16.03.2017
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Von Schafen und Hirten
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Von Schafen und Hirten

Andacht von Eckhart Friedrich Altemüller, Pfarrer in Fürstenberg/H.

Haben Sie sich schon einmal verlaufen?
Oder so richtig verrannt in einer Sache?
Kommt vor. Es kommt auch vor, dass wir jemandem mal so richtig auf den Leim gegangen sind, weil er oder sie uns an der Nase herumgeführt haben. Wir haben uns etwa ausgenutzt gefühlt oder haben uns durch bestimmte Informationen täuschen lassen..

Als Kinder haben wir in der Schule Fabeln gelesen und dabei gelernt, dass diese lustigen und kuriosen Geschichten oft sehr ernst gemeint sind, weil die handelnden Tiere eigentlich nur verkleidete Menschen sind. Die Fabel möchte sagen: So...
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erstellt von Mathias Wolf am 11.04.2016, zuletzt bearbeitet am 16.03.2017
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Karfreitag
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Karfreitag

Andacht von Beate Wolf, Pfarrerin in Menz

Misstrauisch hört die Mutter ihrem Sohn zu. „Alles toll, alles prima!“ Was verschweigt der schon wieder?
Misstrauisch hören die Trauergäste dem Nachruf für den Verstorbenen zu. „Er war immer freundlich!“ Das ist doch bloß die Hälfte der Wahrheit.
Misstrauisch hören die Bürger die Nachrichten über den BER. „Wir haben alles im Griff, der Eröffnungstermin steht fest!“. Schönfärberei, das glaubt doch niemand mehr.
Wer das Versagen und die Probleme verschweigt, dem glaubt man auch das Gewinnen und die Lösung nicht.
Aber wer traut sich schon von...
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erstellt von Mathias Wolf am 24.03.2016, zuletzt bearbeitet am 16.03.2017
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Der Gnadenstuhl
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Der Gnadenstuhl

Andacht von Tobias Ziemann, ordinierter Gemeindepädagoge im Pfarrsprengel Gutengermendorf

Ich sehe einen alten Mann mit einem wallenden Bart und mit einer glänzenden Krone auf dem Kopf. Er sieht aus wie ein König, ein ziemlich alter König auf seinem Thron. Auf dem Schoß des Alten sitzt oder liegt ein jüngerer Mann. Er ist nur mit einem Tuch um die Hüften bekleidet. Das Tuch hat dieselbe goldene Farbe wie das Gewand des Königs. Der jüngere Mann hat Verletzungen an seinem muskulösen Körper. Sein Kopf ist nach hinten weggekippt und man weiß: Dieser Mann ist tot.
Um den Alten und den Toten herum sind die Köpfe vieler Engel aufgeklebt. Sie passen zwar nicht zu den...
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erstellt von Mathias Wolf am 12.03.2016, zuletzt bearbeitet am 16.03.2017
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Friedensdekade
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Friedensdekade

Andacht von Pfarrer Andreas Domke, Zehdenick

Es gibt sie noch. Die Friedensdekade. Vielleicht erinnern Sie sich. Damals, in den 80er Jahren wurde das Zeichen „Schwerter zu Pflugscharen“ zum Symbol des Widerstandes gegen die Logik des „kalten Krieges“. Es wurde in der DDR verboten. Und wir bekamen mit, wie sehr dieses Zeichen und die Sehnsucht dahinter ins Schwarze getroffen hatte.
In den Jahren nach der friedlichen Revolution wurde es still um die Friedensdekade. Irgendwie war alles geklärt. Es gab keine Blöcke mehr. Aus Schwertern wurden Pflugscharen – der neue Begriff dafür war Konversion. Und die Friedensbewegung...
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erstellt von Mathias Wolf am 05.11.2016, zuletzt bearbeitet am 16.03.2017
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Glaubensstärkend
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Glaubensstärkend

Andacht von Ruth-Barbara Schlenker, Pfarrerin in Grüneberg

"Gemeinsam Denkmale erhalten", so lautete das Motto des Tags des offenen Denkmals am vergan-genen Sonntag. Jedes Jahr richtet die Deutsche Stiftung Denkmalschutz diesen Tag mit vielen gu-ten Anregungen wie zum Beispiel der Vorgabe der Themen aus. In den vergangenen Jahren habe ich die Themen in meinen Gemeinden aufgegriffen und Gäste auf Rundreisen durch Kirchen ge-führt. Einmal betrachteten wir die Gotteshäuser auf die Beteiligung der verschiedenen Gewerke und Bautechniken hin zum Tagesthema Handwerk, Technik, Industrie, in einem anderen Jahr lenk-ten wir zum Thema Farbe den Blick auf die...
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erstellt von Mathias Wolf am 19.09.2016, zuletzt bearbeitet am 16.03.2017
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Gedanken zum Osterfest
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Gedanken zum Osterfest

von Superintendent Uwe Simon, Gransee

Man mag sich mit dem Karfreitag und dem Kreuz schwer tun, aber sie sind so viel realer als die Botschaft von der Auferstehung und dem Leben, die wir mit Ostern feiern. Ich sehe die schon bunt geschmückten Sträucher vor den Häusern in den Vorgärten, lese die Aushänge, die überall zu Osterfeuern oder Ostertanz einladen, hoffe auch, dass endlich wahr wird, was die Natur schon seit Wochen verspricht, dass uns der Frühling blüht, bleibe aber erst einmal hängen an den Schrecken dieser Tage, den Bildern und Nachrichten und begreife: an den Tod muss ich nicht glauben. Er bringt sich von...
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erstellt von Mathias Wolf am 24.03.2016, zuletzt bearbeitet am 16.03.2017
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Palmsonntag
Foto: M Wolf
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Palmsonntag

Andacht von Pfarrer Martin Zobel, Boizenburg

Der kommende Sonntag wird in der kirchlichen Tradition Palmsonntag genannt. Für viele ältere Menschen ist dieser Sonntag mit einer besonderen Erinnerung, ihrer Konfirmation verbunden. Bei uns in Boitzenburg war das bis 1958 Tradition gewesen. Damals zog in vielen Ortschaften noch fast die gesamte Klassenstufe feierlich gekleidet in die Kirche ein.
Manche mögen dabei an den Einzug Jesu in Jerusalem gedacht haben, eine Geschichte, die zum Palmsonntag gelesen wird. Eine große Menge hatte sich aufgemacht, um Jesus mit Palmzweigen zu begrüßen. Palmzweige als ein Symbol für Freude und...
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erstellt von Mathias Wolf am 19.03.2016, zuletzt bearbeitet am 16.03.2017
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Platz für Neues
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Platz für Neues

Andacht von Pfarrer Ralf Schwieger, Friedrichswalde

Es muss wohl um 1781 gewesen sein, da pflanzte der Friedrichswalder Pfarrer Andreas Riem am Pfarrhaus einen Weinstock. Gleich daneben steckte er den Steckling einer Kornelkirsche in die Erde. Der Weinstock steht heute noch und die Kornelkirsche ist die Schönste weit und breit. Bald, Anfang März beginnt sie zu blühen, im Sommer hängt sie voller roter Beeren, die aber nur mit ganz viel Mühe und sehr viel Zucker zu Marmelade verkocht werden können. Vielleicht hat Riem Weinstock und Setzling aus der Pfalz mitgebracht, da war er zuhause, in Friedrichswalde wurde es ihm bald zu eng und er zog...
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erstellt von Mathias Wolf am 27.02.2016, zuletzt bearbeitet am 16.03.2017
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Verfolgte Christen
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Verfolgte Christen

Andacht von Martin Schubach, Kirchenmusiker in Gransee

Kennen, mögen oder brauchen Sie Latein? Wenn nicht, lesen Sie bitte trotzdem weiter. Denn Sie sind zwar im Moment mit großer Wahrscheinlichkeit nicht persönlich in Gefahr, aber unsere westliche Demokratie ist es schon. Mittelalterliche Zustände drohen hereinzubrechen, wenn die Religions- bzw. Glaubensfreiheit nicht energischer verteidigt wird!
Die sechs Sonntage zwischen Aschermittwoch und Ostern tragen alle wohlklingende lateinische Namen gleich Glockenschlägen: Invocavit, Reminiscere, Okuli, Lätare, Judika, Palmarum. Jeder Name ist der Anfang eines Psalmverses bzw. steht für...
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erstellt von Mathias Wolf am 21.02.2016, zuletzt bearbeitet am 16.03.2017
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Jetzt zählt für uns die Farbe Weiß
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Jetzt zählt für uns die Farbe Weiß

Andacht von Christian Albroscheit, Pfarrer in Tornow-Marienthal und Templin

Wir gehen auf den Sonntag mit dem wunderschönen Namen „Quasimodogeniti“ zu. Auf Deutsch heißt das „wie die neugeborenen Kindlein“. Ostern war nach urchristlicher Sitte Tauftag. Und wer hier mit der Taufe im geistlichen Sinne sein Leben neu beginnen durfte und zeichenhaft dafür ein neues weißes Kleid angelegt bekam, der trug es nach altem Brauch eine ganze Woche lang, also bis zum Sonntag Quasimodogeniti. In neuerer Zeit wur-de gerade auch an Quasimodogeniti gern die christliche Taufe vollzogen. Deshalb wird die-ser Tag auch „der weiße Sonntag“ genannt.
Liturgisch zieht...
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erstellt von Mathias Wolf am 02.04.2016, zuletzt bearbeitet am 16.03.2017
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Valentinstag
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Valentinstag

Andacht von Pfarrer Ralf-Günther Schein, Templin

Wenn zwei Menschen von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt sind, konnten sie in diesem Jahr in unserer Region noch vor dem Valentinstag eine Hochzeitsmesse besuchen. Für manche kommt in der Vorbereitung für ihre Trauung auch die Kirche in den Blick und so die Frage, was die Bibel zur Ehe sagt.
Dazu muss man ein wenig in der Heiligen Schrift blättern und entdeckt auf den ersten Seiten folgende Sätze: „Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde...und er schuf sie als Mann und Frau und sprach: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde...“(1.Mose 1,27)
Der Gott, der...
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erstellt von Mathias Wolf am 15.02.2016, zuletzt bearbeitet am 16.03.2017
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Die Zeit bewusst (er)leben
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Die Zeit bewusst (er)leben

Andacht von Superintendent Uwe Simon, Gransee

Der Jahreswechsel hat seinen Charme Oberhavel. Weihnachten war die Familie versammelt. Irgendwann gingen Fotoalben herum. „Mein Gott, wie die Zeit vergeht“ Die Kinder lächeln. Ja, wenn die Älteren in Erinnerungen schwelgen. Auch sie hatten einmal nur gelächelt, wenn die Älteren sagten: „Je älter man wird, desto schneller vergeht die Zeit.“ Heute konnten sie diesen
Satz verstehen. Wie schnell sind die Kinder groß geworden, ist ein Jahr vorbei.
Jetzt ist Zeit, das Jahr 2016 zu verabschieden. Einige sind froh, weil es voller Konflikte und Gewalt war, viele Prominente...
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erstellt von Mathias Wolf am 03.01.2017, zuletzt bearbeitet am 16.03.2017
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Jesus hungert
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Jesus hungert

Andacht von Nele Poldrack, Pfarrerin in Leegebruch und Krankenhausseelsorgerin in Sommerfeld

Mit dem November kommen die Gedanken an den Tod näher. Die Blätter fallen, die Tage werden dunkel und kalt, und der Tod scheint mit seinem kalten Hauch dicht an uns vorbeizuwehen. Schauen wir in die Bibelexte, die uns in diesen Tagen ans Herz gelegt werden, so sind sie eindringlich und mahnend. “ Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, damit wir klug leben.“, betet der Beter des 90. Psalms. Klug leben, was heißt das? Für mich heißt das zuerst: bewusst leben. Bewusst entscheiden: wie möchte ich leben und was möchte ich mit meiner Lebenszeit tun? Was ist überflüssig, unwichtig...
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erstellt von Mathias Wolf am 13.11.2016, zuletzt bearbeitet am 16.03.2017
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Die Weisen sind gegangen
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Die Weisen sind gegangen

Andacht von Susanne Meißner, Katechetin in Gransee

Der Weihnachtsfestkreis neigt sich seinem Ende. Am 2. Februar (Maria Lichtmess) werden auch die letzten Herrnhuter Sterne von den Häusern und aus den Fenstern genommen.
Mir fällt ein Lied in die Hände, das sich in meiner Weihnachtspost befand. „Die Weisen sind gegangen“, von Gerhard Valentin, 1965. Auch er schreibt fast schon etwas wehmütig vom „Alltag, der in allen Dingen wieder angefangen hat“. Die Weisen und die Hirten sind wieder fort. Die, die sich leiten ließen von Stern und Engel und die, die Größe und Güte Gottes in diesem Kind erkannten. Auch die beiden mit dem...
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erstellt von Mathias Wolf am 30.01.2016, zuletzt bearbeitet am 16.03.2017
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Danken und Denken
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Danken und Denken

Andacht von Pfarrer Christoph Poldrack, Leegebruch

Manche haben längst gefeiert. Die Bilder von den Erntefesten in verschiedenen Orten unseres Landkreises waren in den Montagsausgaben der letzten Wochen zu bewundern. Dass das Erntedankfest am ersten Sonntag im Oktober gefeiert wird, ist vielen nicht geläufig oder nicht so wichtig – Hauptsache, man feiert!
Mir fällt auf, dass es immer häufiger heißt: wir feiern Erntefest. Wir feiern den Abschluss der Ernte, selbst wenn in den meisten Dörfern die wenigsten Bewohner noch in der Landwirtschaft beschäftigt sind. Es ist ein Fest, das folkloristischen Charakter trägt, viele...
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erstellt von Mathias Wolf am 01.10.2016, zuletzt bearbeitet am 16.03.2017
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Fürchte dich nicht
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Fürchte dich nicht

Andacht von Nele Poldrack, Pfarrerin in Leegebruch, Velten und Marwitz, Seelsorgerin in der Klinik Sommerfeld

Wenn in der Schule Klassenarbeiten geschrieben wurden, hatte ich Angst. Ich versuchte, krank zu sein. Mit wenig Erfolg. Einmal hatte ich sehr viele grüne Äpfel gegessen. Meine Mutter hatte mich immer gewarnt: „Iss die nicht, dir wird schlecht werden!“ – Aber mir wurde nicht schlecht. Ich blieb im Bett liegen und sagte zu meiner Mutter: „Ich kann nicht aufstehen, mir ist so schwindelig. Und ich habe Bauchschmerzen.“ Sie hatte sehr schnell heraus, dass ich log und dass hinter der Lüge die Angst steckte. Ich bin ihr sehr dankbar, dass sie mich liebevoll und energisch losschickte in...
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erstellt von Mathias Wolf am 10.07.2016, zuletzt bearbeitet am 16.03.2017
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Trinitatis?!
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Trinitatis?!

Gedanken zum Wochenende des Sonntags Trinitatis (Dreieinigkeit Gottes) am 21./22.05.2016 von Pfarrer Gernot Fleischer, Lychen

In diesen Wochen feiern viele Menschen in den Kirchengemeinden landauf, landab ihr Konfirmationsjubiläum. Menschen, die vor 50, 60 oder noch mehr Jahren eingesegnet wurden. Sie alle haben damals das Glaubensbekenntnis abgelegt, das die Christenheit seit mehr als 1500 Jahren um den ganzen Erdball herum eint: „Ich glaube an Gott, den Vater, …und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, …und an den Heiligen Geist. …“ Ob sie es damals auch wirklich so geglaubt haben? Als junge Mädchen und Buben im Alter von 14 Jahren? Ob sie es heute so glauben, wenn sie das Bekenntnis in den...
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erstellt von Mathias Wolf am 23.05.2016, zuletzt bearbeitet am 16.03.2017
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Gib Frieden, Herr, gib Frieden
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Gib Frieden, Herr, gib Frieden

Andacht von Rosemarie Penz aus dem Pfarramt Herzfelde

Wir liegen vor dir mit unserm Gebet und vertrauen nicht auf unsre Gerechtigkeit, sondern auf deine große Barmherzigkeit.
Das ist der Bibelspruch aus dem Buch Daniel für die neu beginnende Woche. Die Geschichte von der Löwengrube einige Kapitel davor faszinierte mich schon als Kind. Bildhaft konnte ich mir die gefährliche Situation vorstellen. Ich war froh, dass es gut ausging.
Daniel lebte damals als Fremder im Land. Er hielt sich treu an den Gott seiner Väter, betete täglich dreimal zu ihm und wurde deshalb angezeigt. Zur Strafe warf man ihn in die Löwengrube. Doch...
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erstellt von Mathias Wolf am 23.01.2016, zuletzt bearbeitet am 16.03.2017
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Weihnachtszeit bewahren
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Weihnachtszeit bewahren

Andacht von Ulrike Limbrecht, Gemeindepädagogin im Löwenberger Land

Warum holt uns der Alltag wieder so schnell ein? Ist es bei ihnen auch so? Es ist nun Mitte Januar, das Jahr hat gerade neu und frisch begonnen und wir jagen unseren neuen Terminen wieder hinterher. Die besinnlichen Weihachtstage kommen einen so lange her vor und liegen schon in weiter Ferne. Die Erinnerungen an die wunderschönen Gottesdienste, den Krippenspielen, den weihnachtlichen Liedern und den gemütlichen Weihnachtsmärkten verblassen immer mehr. Das vertraute Zusammensein mit Familie und Freunden bei besinnlichen Kerzenschein ist schon Vergangenheit geworden.
Ich hatte mir in...
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erstellt von Mathias Wolf am 17.01.2016, zuletzt bearbeitet am 16.03.2017
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Besonnenheit
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Besonnenheit

Andacht von Pfarrer Christian Guth, Gransee

Das neue Jahr hat turbulent begonnen. In größter Radikalität wurde die Sorglosigkeit, die Ruhe und die Besinnlichkeit der Weihnachtstage durchbrochen. Eine Unheilsbotschaft nach der Anderen geht augenblicklich durch die Presse. Das ist nichts Außergewöhnliches. Schon früher gab es die Nachrichten von den Krisen in aller Welt, von Krieg, humanitären Katastrophen, von Terror oder Wirtschaftssystemen, die ins Chaos zu stürzen drohen. Doch anders als in den Jahren zuvor sind wir selbst betroffen. Flüchtlinge kommen zu uns. Und zu denen, die hier Asyl suchen kommen diejenigen, die hier...
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erstellt von Mathias Wolf am 10.01.2016, zuletzt bearbeitet am 16.03.2017
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„Ich bin da!“
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„Ich bin da!“

Andacht von Pfarrer Gernot Fleischer (Lychen und Bredereiche) zum 2. Sonntag nach Weihnachten am 4. Januar 2016

Noch ist es ganz neu, ganz unberührt. Noch ist ungewiss, was aus ihm werden wird. Und was es machen wird mit uns. Das neue Jahr. Fast wie ein Säugling ist es, ein neugeborenes Kind. Freude darüber ist da, Erwartung, Hoffnung, dass alles gut werden wird im neuen Leben. Sorge und Bangen aber auch, dass das Böse fern bleiben möge. Wir Alten tragen Erinnerungslast mit uns, haben manche Schrecken des alten Jahres und unseres bisherigen Lebens im Gepäck. Aber hoffentlich doch auch Zukunftssehnsucht, Wünsche noch und einen Glauben, dass die kommende Zeit gut werden wird.
Das Licht von...
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erstellt von Mathias Wolf am 04.01.2016, zuletzt bearbeitet am 16.03.2017
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Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob
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Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob

Andacht zum Jahreswechsel von Pfarrer Andreas Domke, Zehdenick

„Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob.“ Dieses Wort des Apostels Paulus ist die Jahreslosung 2015. Fast klingt es wie ein Orakel über diesem Jahr. Die vielen Menschen, die bei uns Aufnahme und Annahme gesucht haben, haben dieses Jahr gezeichnet. Manche bei uns haben sich Angst machen lassen. Und es ist immer so, dass Neues und Fremdes uns verunsichert. Was wir nicht kennen, finden wir erst einmal schlecht. So wurde die Jahreslosung eine gute Hilfe, die Angst und unsere Vorurteile zu überwinden. Und viele haben sich aufgemacht und haben den Kontakt mit den...
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erstellt von Mathias Wolf am 21.12.2015, zuletzt bearbeitet am 16.03.2017
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Sieben Woche ohne
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Sieben Woche ohne

Andacht von Christoph Poldrack, Pfarrer in Leegebruch und Velten-Marwitz, Vakanzvertreter im Sprengel Grüneberg-Löwenberg

Feiern Sie in diesem Jahr Karneval, liebe Leserinnen und Leser? Bis zum Dienstag können Sie es noch richtig krachen lassen. Am Mittwoch, am Aschermittwoch, ist die fünfte Jahreszeit vorbei. Dann beginnt die siebenwöchige Fastenzeit bis Ostern.
Fasten ist wieder modern, hat Konjunktur. Die meisten Menschen denken dabei an Entschlackung, an ihre Figur und den Wunsch, einige Pfunde loszuwerden. Das ist sicher ein positiver Nebeneffekt, den ich gar nicht schlechtreden möchte. Der ursprüngliche Sinn des Fastens ist weiterreichend: Ich verzichte bewusst für einige Zeit auf bestimmte...
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erstellt von Mathias Wolf am 08.02.2016, zuletzt bearbeitet am 16.03.2017
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Gastfreundschaft
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Gastfreundschaft

Andacht von Christoph Poldrack Pfarrer in Leegebruch und Velten-Marwitz

Ist Ihre Stimmung gekippt, liebe Leserin, lieber Leser? – Wenn man aktuellen Meinungsumfragen glauben kann, findet die Flüchtlingspolitik der Bundeskanzlerin nicht mehr die Unterstützung der Mehrheit der Deutschen. Die Stimmung sei im Spätherbst gekippt.
Dass es kein Sonntagsspaziergang sein wird, Hunderttausende Flüchtlinge und Asylbewerber aufzunehmen, unterzubringen und langfristig zu integrieren, das war wohl allen klar, die sich mit diesem Problem befasst haben. Aber müssen wir gleich denken „Das schaffen wir nicht!“, wenn erste Schwierigkeiten entstehen oder wenn sich...
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erstellt von Mathias Wolf am 23.01.2016, zuletzt bearbeitet am 16.03.2017
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Was soll ich denn machen?
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Was soll ich denn machen?

Andacht von Beate Wolf, Pfarrerin in Menz

Manchmal hat diese Frage einen verzweifelten Unterton. Sie können jetzt dem Ratsuchenden viele gute Tipps geben. Er wird sie aber nicht annehmen, weil er denkt: „Es ist sowieso hoffnungslos!“
Oder Sie fragen: „Willst du das wirklich wissen?“
Erstaunlicherweise sagt dann mindestens die Hälfte der Gesprächspartner: „Nein, nicht wirklich!“
Nicht immer, wenn Sie jemand was fragt, will er Ihren klugen Ratschlag.
Manchmal frage ich stattdessen: „Was wünschst du dir von mir?“ Und ganz oft beginnt dann ein zähes Suchen nach Worten und Bildern, was die...
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erstellt von Mathias Wolf am 05.03.2016, zuletzt bearbeitet am 16.03.2017
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