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Vertrauen
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Vertrauen

Andacht von Ulrike Limbrecht, Gemeindepädagogin im Löwenberger Land

Wem vertrauen wir unseren Hausschlüssel an, wenn wir in den Urlaub fahren?
Bei wem weiß ich mein Kind in guten Händen? Wer darf mein Haustier artgerecht betreuen? Wem kann ich einfach so mein Auto ausleihen? Und wer hört sich meine Sorgen an und erzählt sie nicht überall herum? Die Frage lautet: Wem kann ich eigentlich vertrauen? Neu ist meine Überlegung nicht. Immer schon, auch zu Jesu Zeiten, hat man sich nach vertrauenswürdigen Menschen umgesehen. Wenn wir jemandem großes Vertrauen entgegenbringen, erwarten wir auch, dass wir nicht enttäuscht werden.
Manchmal vertrauen mir Menschen etwas aus ihrem Leben an. Die Frage für mich ist dann, wie gehe ich damit um? Ich sehe es als Geschenk. Jemand hat mich ausgewählt um mir Vertrautes mit zu teilen.
Natürlich bin ich nun gefordert, aber meistens nicht überfordert. Da ist Gott, ER vertraut mir und deshalb traut ER mir auch einiges zu. Ganz sicher werde ich nicht immer ganz und gar SEINEN Aufgaben gerecht, denn ich gehöre schließlich auch zu allen fehlerhaften Menschen. Manchmal gehe ich an meine Grenzen und überlege, ob ich bei dem Anvertrauten überhaupt hilfreich sein kann. Wenn ich nahe dieser Überforderung bin, dann denke ich: Gott wird von mir nur so viel fordern, wie ich in der Lage bin zu bringen. Dieser Gedanke wird sich niederschlagen auf all meine Bemühungen und Beziehungen. Egal ob im Beruf, in der Ehe, bei den mittlerweile erwachsenen Kindern, bei den schon alten Eltern oder bei Freunden.
Denn wem viel gegeben ist, bei dem wird man viel suchen; und wem viel anvertraut ist, von dem wird man umso mehr fordern. So steht es in der Bibel.
Gott gibt uns die Kraft für andere da zu sein.
ER ist es, ER überlastet uns nicht, weil Gott immer die letzte Verantwortung SELBST übernimmt. Darauf können wir vertrauen.
Ulrike Limbrecht, Gemeindepädagogin im Löwenberger Land
erstellt von Mathias Wolf am 11.08.2017, zuletzt bearbeitet am 21.08.2017
veröffentlicht unter: Andachtsarchiv

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