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Bericht der Synodalen AG Flucht und Migration für die Kreissynode am 7.11.2015

von Pfarrerin Ute Gniewoß

Liebe Synodale,

Uns alle berührt die Tatsache, dass viele Flüchtlinge zu uns kommen und ich möchte Ihnen als Vorsitzende der synodalen AG Flucht und Migration einen Überblick geben über unsere derzeitige Arbeit und auch einige Bitten an Sie richten.

Insgesamt haben wir den Eindruck, dass sich durch die Flüchtlinge, die bei uns ein neues Zuhause suchen, unsere Gesellschaft verändert und auch das Leben in den Kirchengemeinden. Diese Veränderungen werden nach unserer Einschätzung aber noch nicht in ihrer Tiefe wahrgenommen – noch nicht ausreichend in ihrer...
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erstellt von Mathias Wolf am 03.12.2015
veröffentlicht unter: Arbeitsgruppe für Flucht und Migration

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Flüchtlinge auf Lesbos
Foto: U. Gniewoß
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Flüchtlinge auf Lesbos

Ein Brief von Pfarrerin Ute Gniewoß, Velten

Liebe Spender und Spenderinnen, liebe Interessierte!
Gerade aus Lesbos zurückgekehrt, möchte ich einige Eindrücke mit euch teilen. Zunächst: herzlichen Dank für die Spenden. Ich konnte (besonders aufgrund einer Großspende) 7500,-€ übergeben, die sehr dankbar in Empfang genommen wurden. Das Netzwerk „Dorf der alle zusammen“ lebt nur von Spenden, um seine Aktivitäten zu finanzieren, aber Gott sei Dank sind es einige Menschen aus unterschiedlichen Ländern und auch aus Griechenland, die spenden.
Im Zentrum des Netzwerkes „Pikpa“ werden zurzeit zwischen 100 und 150...
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erstellt von Mathias Wolf am 02.11.2015, zuletzt bearbeitet am 03.12.2015
veröffentlicht unter: Arbeitsgruppe für Flucht und Migration

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Zuhause in Europa?
Foto: Ute Gniewoß
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Zuhause in Europa?

Ein Bericht von Pfarrerin Ute Gniewoß, Velten

„Ich wasche wieder alle Bettlaken, aber beim Aufhängen brauche ich Hilfe.“ „Bäckst du nächste Woche wieder Brot – erstmal sechs am Tag?“ „Wenn jetzt wieder ein bisschen Geld da ist, könnten wir nicht doch einen Garten anlegen?“ Gesprächsfetzen, die an Diskussionen in Wohngemeinschaften erinnern. Und tatsächlich, mehr als 20 Menschen sitzen beieinander und organisieren ihr gemeinsames Leben. Sie stammen aus sieben verschiedenen Ländern, es wird griechisch, englisch, französich, arabisch und paschtu gesprochen. Flüchtlinge, Freiwillige und ein ehemals obdachloser Grieche...
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erstellt von Mathias Wolf am 07.08.2014, zuletzt bearbeitet am 01.06.2016
veröffentlicht unter: Arbeitsgruppe für Flucht und Migration

Gesicht gezeigt gegen Rechtsextreme
Foto: MAZ
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Gesicht gezeigt gegen Rechtsextreme

Ein Bericht aus der MAZ/Neues Granseer Tageblatt von Anke Dworek

Gransee. Die NPD hatte einen Informationsstand auf dem Bürgersteig am B 96-Kreisel angemeldet. Da das Netzwerk aus Parteien und zivilgesellschaftlichen Initiativen gut funktioniert, trafen sich schon am Sonnabendmorgen Menschen zur Gegendemo. Allerdings wurde ihre Geduld auf eine harte Probe gestellt. Zunächst hatte es geheißen, dass die NPD um 9 Uhr mit einem Stand in Gransee beginnen, dann nach Neuruppin weiterfahren werde. Die müssen ihre Absichten "spontan" geändert haben, denn sie machten zunächst in Neuruppin Station. Erst um 13 Uhr trafen sie in Gransee ein. Falls sie geglaubt...
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erstellt von Mathias Wolf am 23.04.2014, zuletzt bearbeitet am 03.12.2015
veröffentlicht unter: Arbeitsgruppe für Flucht und Migration

Arbeitsgruppe für Flucht und Migration

Die Kreissynode hat auf ihrer Sitzung im März 2014 folgende Personen zu Mitgliedern der Arbeitsgruppe gewählt:

Pfarrerin Ute Gniewoß (Velten-Marwitz)
Pfarrer Mathias Wolf (Menz)
Frank Doss (Tornow)
Pfarrer Christian Albroscheit (Tornow)
Christa Schneider (Velten)
Pfarrer Johannes Kölbel (Schwante-Vehlefanz)
Gisela Rettschlag (Schwante-Vehlefanz)
Simone Tetzlaff (Hennigsdorf)
Monika Tolk (Velten)
Saskia Waurich (Oranienburg)
Dieter Ziehbarth (Berlin)


„... aber meine Nachbarn oder andere Deutsche kenne ich nicht.“

Diese Äußerung hört unsere Mitarbeiterin in der Flüchtlingsarbeit, Frau Tetzlaff, immer wieder, wenn sie Flüchtlinge berät. Migranten und Migrantinnen haben es schwer, in Deutschland auch innerlich anzukommen. Sie lernen Beratungsstellen und Ämter kennen, sind mit bürokratischen Hürden konfrontiert und sehnen sich nach ihren Angehörigen, aber neue deutsche Bekannte und Freunde finden sie kaum. Viele Flüchtlinge leben mit der ständigen Angst vor Abschiebung. Sie erleben innere Zerreißproben und oft Verzweiflung.

In dieser Situation brauchen sie Menschen, die ihnen...
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erstellt von Mathias Wolf am 22.12.2012, zuletzt bearbeitet am 03.12.2015
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220 zusätzliche Asylbewerber

220 zusätzliche Asylbewerber

Ein Artikel aus der Gransee-Zeitung von Burkhart Keeve

Oranienburg (MZV) Seit Ende Dezember ist dem Landkreis klar, dass sie ein Unterbringungsproblem haben. Da wurde der Kreisverwaltung aus Potsdam signalisiert, dass Oberhavel mit einem Anstieg von Aslybewerbern rechnen muss, die sie aufzunehmen hat.

Im Januar hieß es, Oberhavel muss in diesem Jahr 158 Asylbewerber aufnehmen, im Mai stieg die Zahl auf 220. Das stellt Oberhavel "vor eine schwierige Aufgabe", sagte der zuständige Sozialdezernent Michael Garske. Sein Ziel ist es, dass die Plätze Ende November zur Verfügung stehen.

Es seien im Vorfeld die...
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erstellt von Mathias Wolf am 31.05.2013, zuletzt bearbeitet am 03.12.2015
veröffentlicht unter: Arbeitsgruppe für Flucht und Migration