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Neue Pfarrer und Musiker für den Kirchenkreis
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Neue Pfarrer und Musiker für den Kirchenkreis

Ein Artikel aus der MAZ von Cindy Lüderitz

Templin/Gransee. Der Kirchenkreis Oberes Havelland steht in den kommenden Jahren vor großen personellen Veränderungen. Etwa die Hälfte der derzeit tätigen Pfarrer werde in den kommenden zehn Jahren in den Ruhestand gehen, sagte Christoph Poldrack, stellvertretender Superintendent, am Sonnabend vor der Kreissynode in Templin. Und er schloss sich bei dieser Vorausschau mit ein. Einige Stellen werden nicht wieder besetzt, für andere müssen Nachfolger gefunden werden.
Gute Nachrichten hatte Superintendent Uwe Simon in diesem Zusammenhang für die Granseer Gemeinde. Nach der überraschenden Kündigung von Kreiskantor Martin Schubach zum August, steht mit Robert Bauer ein Nachfolger fest, der zum 1. Dezember die Kirchenmusikerstelle in Sankt Marien besetzt. Der studierte Diplommusiker leitet bislang – und wird dies parallel auch weiterhin tun – die Kultur- und Kinderkirche in Eichstädt. Drei Kandidaten hatten sich auf die Ausschreibung beworben. Die Stelle des Kreiskantors bleibt zunächst unbesetzt, sagte Simon. Da zum Jahresende auch Oranienburgs Kantor Jack Day aufhört, soll erst diese Stelle wiederbesetzt und dann ein Vorschlag zum Kreiskantorat unterbreitet werden.
Einige Pfarrer wurden in diesem Jahr bereits verabschiedet. Nach beinahe 25 Dienstjahren in Velten wechselte Ute Gniewoß nach Berlin-Kreuzberg. Ihre Nachfolge tritt voraussichtlich zu Beginn des neuen Jahres Markus Schütte an, zuletzt Schulpfarrer in Neuruppin. Ihren Vorsitz im Arbeitskreis Flucht und Migration hat Zehdenicks Pfarrer Andreas Domke übernommen.
Vor der Verabschiedung steht auch Christian Albroscheit, Pfarrer in Tornow-Marienthal. Er geht zum Jahresende in den Ruhestand. Die Stelle wird nicht neu besetzt. Die Aufgaben teilen sich der Zehdenicker und der Mildenberger Pfarrer.
Auf rund 2,8 Millionen Euro bezifferte Christian Poldrack die Personalkosten mit dem am Sonnabend verabschiedeten Stellenplan des Kirchenkreises. Der Zahl der Mitarbeiter orientiert sich an der Zahl der Gemeindeglieder. Zum Jahreswechsel 2015/16 lag der Kirchenkreis bei rund 23 000 – allerdings sei diese Zahl im Verlauf des Jahres um 400 gesunken. Darüber hinaus billigte die Synode befristete Projektstellen, etwa für die mobile Kirchenarbeit in Zehdenick.
erstellt von Mathias Wolf am 07.11.2016, zuletzt bearbeitet am 22.06.2017
veröffentlicht unter: Presseberichte aus dem Kirchenkreis

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