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Brandenburgischer Klosterweg

Pilgern von Wanzka nach Himmelpfort - Erweiterung über Zehdenick und Lindow nach Heiligegrabe geplant

Im Spätmittelalter hatte der Orden der Zisterzienser ein weites Netz von Klöstern über ganz Europa gelegt. Seinen Ursprung hatte er im Jahre 1098 mit der Gründung des Klosters von Citeaux im französischen Burgund durch Robert von Molesme. Prägend wurde für den Orden dann aber sein bedeutendster Mönch, Bernhard von Clairvaux (um 1090 – 1153). Die Zisterzienser hatten sich auf die grundlegende Klosterregel des christlichen Abendlandes, die Regel des Heiligen Benedikt von Nursia aus dem 6. Jh., zurückbesonnen. Bei den Benediktinern war diese...
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Flyer Klosterweg
hochgeladen am: 07.06.2019
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erstellt von Mathias Wolf am 07.06.2019, zuletzt bearbeitet am 13.06.2019
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Kloster Wanzka

Ehem. Zisterzienserinnenkloster, 1283 Ersterwähnung als Stiftung Markgraf Albrechts III. von Brandenburg, 1290 Weihe. Langgestreckter frühgotischer Backsteinbau (36 m Länge, 10 m Breite, 24 m Höhe) mit ehemals Zweigliederung des Schiffs in Oberkirche als Nonnenempore der Ordensfrauen und Unterkirche
für die Laien, daher auch zweigeschossige Fenstergliederung. 1555 Säkularisierung, Verfall der Klostergebäude im 30jährigen Krieg, Nutzung als Steinbruch, nur die Kirche blieb erhalten. Nach Blitzeinschlag, Brand, Gewölbeeinsturz und Vernichtung...
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erstellt von Mathias Wolf am 07.06.2019, zuletzt bearbeitet am 13.06.2019
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Kloster Himmelpfort

1299 von Markgraf Albrecht III. von Brandenburg als Hauskloster und zur Sicherung der unruhigen Grenze zu Mecklenburg und Pommern als Tochterkloster von Lehnin gestiftet. Grenzlage sorgt für vielfache Plünderungen und wechselnde politische Zugehörigkeiten und so für nur mäßige wirtschaftliche Entwicklung trotz beachtlicher ursprünglicher Besitzungen. Letzte in der Mark Brandenburg errichtete Basilika in teils romanischer, teils gotischer Ausführung mit sehr archaischen Architekturmerkmalen. 1541 Säkularisierung und Lehensübergabe an die...
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erstellt von Mathias Wolf am 07.06.2019, zuletzt bearbeitet am 14.06.2019
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Kloster Zehdenick

1250 gestiftet durch Markgrafen Johann I., Otto III. und Mechthild, Herzogin von Braunschweig und Lüneburg aufgrund einer Wunderblut-Erscheinung und jahrhundertelang Wallfahrtsort. Ursprünglich Zisterzienserinnen-Kloster, mit der Reformation ab 1541 bis 1945 adliges Fräuleinstift. Seit 1946 Evangelisches Stift. Im 30jährigen Krieg und durch Brände 1701 und 1804 Vernichtung eines Großteils der Klosterbauten, auch der zuvor 1776 noch einmal wiederhergestellten Kirche.
Schönes Klosterareal mit Klosterhof, Dormitoriums-Ruine, Kräuter-Schaugarten und...
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erstellt von Mathias Wolf am 07.06.2019, zuletzt bearbeitet am 13.06.2019
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Koster Lindow

1234 erstmals urkundlich erwähnte Gründung als Zisterzienserinnen-Kloster durch die Grafen von Lindow-Ruppin. Unter der Herrschaft der Ruppiner Grafen eines der wohlhabendsten Klöster der Mark mit Nonnenschule / Mädcheninternat, einer Erziehungs- und Versorgungsanstalt begüterter Adels- und Bürgertöchter. 1524 Aussterben des Ruppiner Grafenhauses, 1542 Säkularisation und Umwandlung in ein Damenstift, dabei Verpfändung an Hans von Arnim, bald aber Übergang in landesherrlichen Besitz. Im 30jährigen Krieg Zerstörung der Kirche und aller...
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erstellt von Mathias Wolf am 07.06.2019, zuletzt bearbeitet am 13.06.2019
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