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Kloster Zehdenick

1250 gestiftet durch Markgrafen Johann I., Otto III. und Mechthild, Herzogin von Braunschweig und Lüneburg aufgrund einer Wunderblut-Erscheinung und jahrhundertelang Wallfahrtsort. Ursprünglich Zisterzienserinnen-Kloster, mit der Reformation ab 1541 bis 1945 adliges Fräuleinstift. Seit 1946 Evangelisches Stift. Im 30jährigen Krieg und durch Brände 1701 und 1804 Vernichtung eines Großteils der Klosterbauten, auch der zuvor 1776 noch einmal wiederhergestellten Kirche.
Schönes Klosterareal mit Klosterhof, Dormitoriums-Ruine, Kräuter-Schaugarten und Streuobstwiese, historischem Friedhof mit Andachtsstätte (nicht ständig geöffnet), Kreuzgang. Kopie des berühmten Zehdenicker Altartuches im Säulenzimmer. Das Original von ca. 1300 wird in der Berliner Nikolaikirche verwahrt. Meisterhaft wurde hier Weißstickerei mit Filetarbeit kombiniert. In den heutigen Gebäuden des Klosters sind auch Wohnungen und eine Familienberatungsstelle der Diakonie untergebracht.

Außenanlage des Klosters ganzjährig und Kreuzgang mit Text-Ausstellung zu Zisterziensern Mai-Oktober 10-18 Uhr geöffnet.
Klostergebete Mai bis Oktober jeden Mittwoch um 18 Uhr auf dem hist. Klosterfriedhof.
Kräuter-Schaugarten und Streuobstwiese.
Ein Klosterladen befindet sich im Aufbau. „Klosterscheune“ als private Einrichtung für Kulturveranstaltungen.

Kontakt: Evangelisches Stift Kloster Zehdenick Im Kloster 2, 16792 Zehdenick
Stiftsamtfrau Gabriele Pielke, Tel.: 03307-4919969 E-Mail: stiftsamtfrau@kloster-zehdenick.de www.kloster-zehdenick.de

Mehrere Übernachtungsmöglichkeiten vort Ort,
z. B. Herberge am Dock oder Pension Pauls.
erstellt von Mathias Wolf am 07.06.2019, zuletzt bearbeitet am 13.06.2019
veröffentlicht unter: Brandenburgischer Klosterweg