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Sommerfreizeiten
Foto: kerstin blümel
Bildrechte: kerstin blümel

Sommerfreizeiten

Die 1. Kinderrüste fand, wie in jedem Jahr in Thomsdorf auf dem Zeltplatz statt. Diesmal sollte das Wetter mitspielen. Von Mittwoch bis zum darauffolgenden Dienstag waren wir unter dem Thema „Gottes Reich" zusammen. Am Anfang gab es für jeden eine Holzkiste, sie sollte uns in der ganzen Zeit begleiten und gefüllt werden. Zunächst schauten wir uns an, wie wir uns das Reich Gottes vorstellen, aber auch, was ist unser Reich, wie sieht es dort aus, wer gehört dazu und was darf nicht fehlen. Von nun an gab es jeden Tag eine Geschichte, dazu gehörten: Die Kindersegnung, Das Gleichnis von der Senfsaat, Die Geschichte von der kostbaren Perle, Das Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg und Das Gleichnis vom verlorenen Groschen! Zu jeder Geschichte gab es verschiedene Basteleien (für die Kiste????), Gespräche, Anspiele, Gruppenarbeiten und für jeden Tag ein Gebet, das die Geschichte aufnahm und von den Kindern mit Feder und Tinte abgeschrieben wurde. Neben all dem würde gespielt, getobt, Eis gegessen, gebadet, gemeinsam eine Morgen-und Abendandacht gefeiert, ein Buch gemeinsam gelesen und geschlafen und viel Freude verteilt! Und das Wetter hat mitgespielt... Es war toll und ich danke allen, die dabei waren .

Die 2. Rüste ging nach Sternhagen. Noch immer war Sommer... vom Feinsten. Doch diese Tage sollten ja noch doller werden. Wurden sie auch, doch mit vielen Getränken und Baden und Pausen haben wir auch das gemeistert. Es war eine gute Zeit, auch sie sollte sich weiter mit dem Reich Gottes beschäftigen. Alle, die bei der 1. Rüste dabei waren, hatten ihre Kiste, andere sollten sie jetzt bekommen. Am Anfang stand eine kleine Einzelarbeit. Die Kinder sollten die Worte „Reich Gottes“ durchbuchstabieren.... alles, was ihnen einfiel. Das war schon spannend. In den kommenden Tagen gehörten folgende Geschichten dazu: Schatz im Acker, Gleichnis vom Sauerteig, Das Weltgericht und Das Gleichnis vom großen Festmahl. Auch hier gab es Basteleien, Gruppenarbeiten, Anspiele (coole Ideen), die abgeschriebene Gebete und Spiele dazu. Besonders beeindruckend war der Moment, als ich die Geschichte vom Sauerteig erzählte und dabei einen Brotteig knetete. Anschließend wurde ein leckeres Brot gebacken und gemeinsam gegessen. In dieser Woche haben wir mit unseren Rettungsschwimmern verhandelt, sich auf andere Zeiten zu treffen zum Baden. Mal gingen wir morgens vor dem Frühstück, mal vormittags, mal am Abend schwimmen. Das war toll, dass das so geklappt hat. Das Besondere an Sternhagen ist für mich die schöne Kirche in der Nähe. So konnten wir morgens vor dem Frühstück und abends vor dem Zubettgehen eine Andacht in der Kirche halten, mit Gebeten, Liedern, einer Geschichte und einem meditativen Tanz. So auch die Abschlussandacht mit den Eltern konnten wir dort feiern.Es waren gute Zeiten! Ich bin sehr dankbar dafür, für die tollen Kinder, das Vertrauen der Eltern und allem Behütetsein.

Kerstin Blümel
erstellt von Mathias Wolf am 13.08.2018, zuletzt bearbeitet am 30.07.2019
veröffentlicht unter: Neues aus der Kirchengemeinde