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Wechsel in Templin

Neue Aufgaben für Pfarrer Ralf-Günther Schein - neue Pfarrerin in Templin

Pfarrer Ralf-Günther Schein ist seit Juni Inhaber einer Pfarrstelle im Kirchenkreis zur besonderen Verfügung. Er wird sich im Auftrage des Kirchenkreises um das Kunst- und Kulturgut im Kirchenkreis kümmern. Dazu gehört die Mitwirkung bei der Erfassung des Kunstgutes in den Kirchen und Gemeinden des Kirchenkreises, aber auch das Erstellen kunst- und kulturgeschichtlicher Führer für Kirchen, Kirchhöfe und Pfarrhäuser, sowie kirchenpädagogische Angebote und Schulungen für Ehrenamtliche (Kirchenführer) im Kirchenkreis.
Er bleibt als Pfarrer zuständig für den Seelsorgebezirk westlich der Schleusenbrücke in Templin und für die Geschäftsführung in den Gemeinden Beutel, Röddelin und Gandenitz und hat weiterhin einen Predigtauftrag in Templin.

Ab dem 16. Juni ist Pfarrerin Birgit Sternberg in Templin - vorerst befristet für zwei Jahre - tätig. Sie selbst stellt sich im Templiner Gemeindebrief so vor:
Liebe Gemeinde,
es ist viel im Umbruch derzeit. Ein kleiner Teil davon werde ich sein. Ab 16. Juni komme ich als Pfarrerin nach Templin in die Stadtgemeinde. Sicherlich werden mich schon einige kennen – immerhin sind in Templin unsere Einkaufmöglichkeiten, Ärzte, seltener Krankengymnastik, natürlich Freunde und Bekannte. Es stimmt, dass sich ein paar Dinge ändern werden. Was genau, wird nicht vorab und auf dem Reißbrett entschieden. Wir lernen uns erst einmal kennen!
Damit werden sicherlich Enttäuschungen einhergehen. Denn wer gehofft hat, dass ich nun ganz schnell erstens alles neu und dann auch noch wie von ihm gewünscht ändere, wird enttäuscht sein. Aber auch, wer hofft, dass nun mit zwei Pfarrern im Pfarrsprengel Templin, Gandenitz, Röddelin, Beutel alles beim Alten bleiben oder gar verstärkt werden kann, wird wohl eine Enttäuschung erleben. Falls es dazu kommt, ist aber noch etwas Zeit: wir lernen uns erst einmal kennen.
Ich bin nämlich neugierig auf Sie! Sie auch ein wenig auf mich? Die Gerüchteküche kocht ja schon... Ich bin ein Sommerkind (17.7.) aus Berlin mit viel Energie. Zwischenzeitlich war ich einige Jahre in Lippe, im Rheinland, für bis zu einem Jahr in den USA, in Schweden, Südafrika und Spanien. Meine Gemeindeerfahrung in unserer Landeskirche reicht von den Berliner Gemeinden Lichtenrade und Kreuzberg-Mitte über die schlesische Lausitz in Weißwasser bis hin zur Anstaltskirchengemeinde Lobetal. Was auch mein Herz für die Diakonie entflammt hat – von dort aus war ich schon zu Gast am Waldhof. Selbst in der Jugendarbeit groß geworden, spiele ich Gitarre, singe gerne und liebe es, mit Jugendlichen unterwegs zu sein. Zum Singen komme ich nicht mehr genug, aber für gelegentliche Spontanbands oder die Liturgie im Gottesdienst bin ich Feuer und Flamme! Meine größte Freude ist meine späte kleine Familie. Inga Charlotte ist jetzt etwas über drei Jahre alt und ihr Papa kümmert sich sehr viel um sie, wenn ich in der Gemeinde zu tun habe. Da wird es natürlich Verabredungen mit Ihnen, mit der Gemeinde, geben. Aber: wir lernen uns erst einmal kennen.
Kennenlernen möchte ich möglichst viele Menschen. Ich bin kreuzneugierig! Darum liebe ich Besuchsdienstkreise. Das bringt Menschen unterschiedlicher Prägung zusammen. Und ich habe die Erfahrung gemacht, dass das allen Beteiligten gut tun kann.
Ja, ich lege ein hohes Tempo hin. Ich fahre Motorrad. Und wenn das Mütchen zu heiß wird, muss ich auch einmal auf die Rennstrecke, um es zu kühlen. Denn anschließend stimmt das Tempo wieder: angepasst an die Bedürfnisse von mir und der Menschen um mich herum.
In Summa über mich: schlagen Sie 1. Thessalonicher 5,16 nach.
Ich freue mich auf Sie!
Mit ganz herzlichen Grüßen Ihre Pfarrerin Birgit Sternberg

Ich wünsche beiden einen gesegnteten Dienst!
Mathias Wolf
erstellt von Mathias Wolf am 21.09.2018, zuletzt bearbeitet am 28.09.2018
veröffentlicht unter: Neues aus der Kirchengemeinde

Diese Information ist auch in der Newsliste des Kirchenkreises zu sehen.