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29. Mai 2022 - Wiederindienstnahme der Sophienkirche

Danke

Liebe Gemeindeglieder, liebe Freunde unserer Kirche,
zur Wiederindienstnahme unserer Sophienkirche hatten wir eingeladen und viele Gäste, darunter der Generalsuperintendent der EKBO, Kristóf Bálint und der Superintendent des Kirchenkreises Oberes Havelland, Uwe Simon, hatten zugesagt und kamen.
Dank der Gäste und vieler Helfer gelang die Würdigung des Tages!
Wir sagen herzlich danke
- an Generalsuperintendent Kristóf Bálint, Superintendent Uwe Simon und Pfarrerin Anne Lauschus für einen wundervollen, Mut machenden Gottesdienst
- an Kantorin Nadine Klusascek für die einfühlende musikalische Umrahmung des Festes
- den Christenlehrekindern, die unter Anleitung von Anne Lauschus und Lilli-Marie Lauschus die „Osterkerze“ nach eigenem Entwurf anfertigten sowie Valerie und Vanessa, die die Kerze im Gottesdienst präsentierten
- an Manfred Wolff für den umsichtigen GKR-Dienst
- an Carmen Woidtke, Sabine Wolff, Viola Gericke, Marion Zaretzke, Ursula Graetz, Stefanie Wolff, Anja Wolff, Rene Wolff, Kay Gericke, Tobias Hartmann, Eckhard Fischer für Organisation und Sicherheit
- an Marianne Dorau und Harry Hartmann für aktives Wirken bei der Vorbereitung verbunden mit der Übermittlung bester Genesungswünsche
- allen Gästen für die Treue
„Hier ist gut sein!“
Lobte Generalsuperintendent der EKBO, Kristóf Bálint, Standort, Umfeld und Zustand der gerade restaurierten altehrwürdigen Sophienkirche Zabelsdorf in seiner im Festgottesdienst zur Indienstnahme des Gotteshauses gehaltenen Predigt.
„Sie haben eine schöne „Sophia“, was auch Weisheit heißt, wachgeküsst“ und wer wach ist, will was erleben. Zum Beispiel eine gefüllte Kirche so wie heute…!
Die mögliche Frage: „Ist es noch zeitgemäß, eine Kirche in einem kleinen Dorf zu renovieren, wo doch alle davon sprechen, dass die Kirche an Bedeutung verliert? Beantwortet der Generalsuperintendent prompt: „Natürlich lohnt es sich, denn Kirchen sind „Fingerzeige zum Himmel“, Orientierungspunkte im Leben der Menschen und Orte der Geborgenheit, wenn die Worte ausgehen.
Gott hört alles, egal ob wir leise reden oder laut schweigen, formulierte Generalsuperintendent, Kristóf Bálint, sinngemäß.
Gerade in Augenblicken stockenden Atems und unsagbaren Schmerzes, wie gegenwärtig in der Ukraine, wo selbst Helfer hilfebedürftig werden wird klar, es ist der Glaube, der diese Momente ohne Worte und der Trauer aushält. „Springen wir in die weitgeöffneten Arme Gottes, er wird sich nicht wegducken!“
Der Superintendent des Kirchenkreises Uwe Simon war mit dem gesamten Kreiskirchenrat vertrauensvoller Begleiter und Macher der Sanierungsmaßnahmen und gemeinsam mit Landesregierung, Bauamt der Landeskirche, Pfarramt, Ingenieurbüro, Baubetrieb, Restauratoren, Denkmalpflegern sowie den vielen Spendern und ehrenamtlichen Helfern Garant für den Erfolg der Baumaßnahmen.
In seinen Gruß- und Dankesworten bekundete Herr Simon sinngemäß nach all den Erlebnissen, gemachten Erfahrungen und bestandenen Prüfungen unumwunden froh zu sein, „dass wir diesen Tag feiern konnten“.
Jeder Stein des Hauses ist Zeugnis lebendiger Geschichte von Menschen über Jahrhunderte in diesem Ort und steht für ungezählte ausgesprochene und unausgesprochene Gebete voller Freude, Trauer, Hoffnung.
Alle diese Gebete sind hier geblieben und spiegeln sich wieder in den Gemäuern. „Ich bin mir sicher, alle diese Gedanken, Sorgen, Freuden haben Gottes Herz erreicht, berührt und bewegt und deswegen, vor allem deswegen, lohnt sich jede Mühe um jede Kirche und deswegen stimmt es, gehört die Kirche mitten ins Dorf!
Was jetzt bleibt ist, dass wir gemeinsam daran arbeiten, dass auch jedes Dorf in der Kirche ist, dann wird es auch kein Problem sein, die Kirche im Dorf zu halten.
„Fühlen Sie sich zu Haus in Ihrer Kirche, laden Sie Menschen ein und feiern Sie die Feste des Lebens.“
Herr Simon beschloss sein Grußwort mit einem herzlichen Dankeschön an alle Beteiligten, vor allem an die Adresse der Ehrenamtlichen Helfer!
Herr Günther Schobert bis 2019 verantwortlicher Pfarrer (über 39 Jahre auch in Zabelsdorf) und Leiter des Pfarramtes vor Ort lobte mit freundlichen Worten die Standfestigkeit der Zabelsdorfer und gab in seinem Grußwort mit Bezug auf die in vielen Jahrhunderten in Zabelsdorf unter Nutzung der Taufschale und Kanne getauften Erdenbürger eine Botschaft/Lebensmaxime seines Dienstvorgängers in Zabelsdorf, Pfarrer Karl Seydel, mit Mut machender Sicht auf Kirchenentwicklung weiter.
Manfred Wolff bedankte sich im Auftrag des Gemeindekirchenrates bei allen Gästen, lud zu Kaffee und Kuchen und zur Aushändigung einer „Dank-Plakette“ des GKR ein.
Die anschließende Kaffeetafel half Leib und Seele zu stärken und ermunterte die zahlreichen Gäste zum weiteren Gedankenaustausch.
Danke allen Gästen und Organisatoren für ein würdiges Fest.

Reinhard Pötzsch
Zabelsdorf
erstellt von Reinhard Pötzsch am 02.06.2022, zuletzt bearbeitet am 01.02.2024
veröffentlicht unter: Neues aus der Kirchengemeinde