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Stechliner Konzertsommer 2020
Foto: http://www.blechblaeserquartett-dresden.de/

Stechliner Konzertsommer 2020

„Stechliner Konzertsommer 2020“ - ganz anders als gewohnt

Zunächst die gute Nachricht:
Die Hälfte der geplanten Konzerte findet in der Neuglobsower Kirche statt - nach den Regeln des Hygienekonzeptes für Kirchenkonzerte.

Die eher betrübliche Nachricht:
Die Konzerte in der Kirche können nur vor einem sehr kleinen Publikum stattfinden. Anstelle von max. etwas mehr als 80 Plätzen stehen durch das Abstandsgebot nur max. 20-30 Plätze zur Verfügung, abhängig davon, ob die Bänke mit mehr als einer Person aus jeweils einem Haushalt besetzt werden können. Dies erschwert die Finanzierung der gesamten Reihe erheblich und führte zu deutlichen Änderungen im geplanten Programm. Deshalb soll wenigstens ein Konzert open-Air stattfinden in der großen Hoffnung, dass es nicht regnet.

Das aktuelle Programm gestaltet sich wie folgt:
Am 4.7., 19.30 Uhr, wird unter dem Titel „Amarilli, mia bella“ ein Konzert mit Liedern zur Laute angeboten mit Juliane Maria Esselbach (Potsdam), Sopran und Konrad Navosak (Berlin), Laute. Beide sind erstmals in Neuglobsow für ein Konzert zu Gast. Es erklingen Werke u.a. von: John Dowland, Claudio Monteverdi, Barbara Strozzi und Johann Sebastian Bach.

Das Dresdener Blechbläserquartett spielt unter Frank Eisersdorf am 18. Juli 2020, 19.30 Uhr, hoffentlich bei gutem Wetter unter freiem Himmel! Das Quartett begeistert in Neuglobsow seit vielen Jahren immer wieder mit seinem abwechslungsreichen Programm – von der Renaissance bis zum Jazz und zu Spirituals. So soll es auch 2020 wieder sein. Es werden u.a. Werke von Gabrieli, Bach, Marcello, Sullivan, Streabogg und Kanzleiter klingen.

Am 1.8., 19.30 Uhr, spielt Reinhard Glende aus Berlin ein Konzert zu Johann Sebastian Bach – seinen Vorbildern und Schülern, sowohl auf dem Cembalo als auch auf der Orgel mit Werken u.a. von Pachelbel, Böhm, Buxtehude, Krebs und Carl Philipp Emanuel Bach. Reinhard Glende ist vielen von seinem Cembalokonzert 2018 bereits gut bekannt.

Zum Abschluss der Saison gibt es am 29. August ein Konzert in einer sonst eher seltenen Kombination von Kontrabass und Violine. Das „Duo Slaatto – Reinecke“ (Frank Reinecke – München- Kontrabass und Helge Slaatto - Kopenhagen und Münster- Violine) spielt Werke von de Machaut, Biber und Corelli, aber auch ein Werk von Wolfgang von Schweinitz für beide Instrumente sowie von Karlheinz Stockhausen „In Freundschaft“, eine Deutsche Erstaufführung der Fassung für Kontrabass solo.
Dieses Konzert wird wegen der besonderen Situation zweimal gespielt: 17 Uhr und zur gewohnten Zeit 19.30 Uhr, dazwischen wird die Kirche gründlich gelüftet.

Nach den derzeit geltenden Regelungen gibt es folgende Voraussetzungen für die Teilnahme an den Konzerten:
1. Mund-Nasen-Bedeckung
2. Anmeldeliste (Name, Vorname, Adresse, Telefonnummer) mit Prüfung beim
Einlass, geführt lt. datenschutzrechtlichen Bestimmungen
3. Anmeldungen bei Ruth Curio
- ab 27.Juni, 9 Uhr, für das Konzert am 4.7.
- ab 1.Juli, 9 Uhr, für alle weiteren Konzerte unter:
033082/ 405 448 oder 0176/ 2409 8484 oder curio.stechlin@t-online.de.
4. Zuweisung der Sitzplätze bereits bei Anmeldung
5. Bitte um Absage, falls Teilnahme nicht möglich, damit freie Plätze an Andere
vergeben werden können.

Alle Konzerte dauern eine Stunde.
Auch für das geplante Open-Air-Konzert muss es eine Anmeldeliste geben, nicht zuletzt, weil die ersten 20-30 angemeldeten Personen dann das Glück hätten, das Konzert in der Kirche zu hören, falls es regnet. Die max. Anzahl der Plätze im Freien beträgt 100, natürlich mit unterschiedlichen Sichtmöglichkeiten zur Kirchentür, in deren Nähe die Musiker stehen werden.
Der Einlass findet ausschließlich über den Zugang Stechlinseestraße zur Kirche statt.

Die Konzertreihe wird durch Spenden finanziert. Deshalb wird um großzügige Spenden gebeten.
Allen bisherigen Spenderinnen und Spendern dankt die Kirchengemeinde Menz sehr herzlich. Ohne diese Beiträge wäre es nicht möglich geworden, die Konzerte bei so reduzierter Platzzahl zu organisieren.
erstellt von Mathias Wolf am 29.07.2020
veröffentlicht unter: Neues aus dem Pfarrsprengel