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Nachdenkliches und Spaß
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Nachdenkliches und Spaß

Abschlussfahrten mit den Christenlehrekindern der 6. Klassen von Templin und Lychen

Vom 2. Mai bis um 7. Mai war ich mit den Templinern traditionell in Hitzacker zu unserer Abschlussfahrt unterwegs. Auch in diesem Jahr stand sie unter dem Thema „Holocaust in Deutschland". Im Vorfeld haben wir uns einige Stunden mit der jüdischen Religion beschäftigt und Einiges dazu gelesen. Am 2. Mai hatten wir um 10 Uhr in der Gedenkstätte Neuengamme das Zeitzeugengespräch mit Natalija Radschenko aus Russland. Das war am Abend dann sehr lange in der Auswertung Gesprächsstoff. Wir fuhren nach einer Stärkung nach Hitzacker, wo wir das Gemeindehaus bezogen. Die Kirchengemeinde nimmt uns immer wieder herzlich auf und es ist eine Freude, das zu erleben. Dienstagfrüh ging es mit dem Sofafloß auf die Elbe ...mit einem gemeinsamen Frühstück. Ein besonders schönes Erlebnis. Anschließend führen wir nach Lüneburg, um Stolpersteine zu suchen und uns mit den Schicksalen der Menschen zu beschäftigen. Die Krönung des Tages war für alle wohl der Bonbonworkshop in der Bonbonmacherei. Die nächsten Tage waren geprägt von thematischer Arbeit, Lesen, Selbststudium und vielen Gesprächen. Aber auch Rundlingsdörfer haben wir uns angeschaut und getobt und gespielt. Sonntag hatten wir eine Führung in der Gedenkstätte Wöbbelin und am Montag in der Gedenkstätte Neuengamme. Das warf wieder viele Fragen auf. Am Samstag besuchten wir gemeinsam ein Konzert in der Kirche. Und Sonntagabend könnten wir einen tollen Gottesdienst mitgestalten. Dienstag ging es mit vielen Eindrücken und einem vollen Hefter mit Informationen nach Hause.

Von Donnerstag bis Freitag ging es dann mit den Lychener Jungs nach Berlin. Auf unserem Plan stand der Besuch des Otto Weidt Museums, der Anne Frank Ausstellung, der Großen Hamburger Straße und die Suche nach Stolpersteinen mit dazugehörigen Informationen. Damit füllte sich der erste Tag. Wir übernachteten in Berlin und am Freitag besuchten wir die Gedenkstätte Sachsenhausen und um 16 Uhr hatten wir einen Termin mit Ruth Winkelmann in Berlin. Sie erzählte uns, wie sie die Nazizeit überlebt hat, was und wer ihr geholfen hat. Die Jungs waren dann völlig erschöpft und ganz still im Auto. Ob das die fast durchquatschte Nacht war? Auch diese 2 Tage waren voller Eindrücke und guten Gesprächen.
Danke sagen ich allen, die die Zeit mit gestalteten, ich danke den Kindern, ich danke den Eltern für ihr Vertrauen.

Kerstin Blümel

erstellt von Mathias Wolf am 23.05.2019
veröffentlicht unter: Neues aus den Kirchengemeinden

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