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Das Kloster Zehdenick und sein Altartuch

Das Kloster Zehdenick und sein Altartuch

Einrichtung einer Dauerausstellung wird von der Ostdeutschen Sparkassenstiftung unterstützt

Am 22.07.2021 überreichte der Geschäftsführer der Ostdeutschen Sparkassenstiftung, Friedrich-Wilhelm von Rauch in Anwesenheit von Herrn Olaf Neupert von der Mittelbrandenburgischen Sparkasse die schriftliche Förderzusage an die Stiftsamtfrau Gabriele Pielke. Mit den Mitteln der Ostdeutschen Sparkassenstiftung gemeinsam mit der Mittelbrandenburgischen Sparkassenstiftung wird die Einrichtung der musealen Dauerausstellung im Stift Kloster Zehdenick unterstützt. „Das Stift Kloster Zehdenick mit seinen baulichen Besonderheiten, seiner mehr als 700-jährigen Geschichte und die dort entstandenen kostbaren Kunstwerke den Besuchern am authentischen Ort nahezu bringen, ist der Ostdeutschen Sparkassenstiftung gemeinsam mit der Mittelbrandenburgischen Sparkasse ein wichtiges Anliegen.“ so Friedrich-Wilhelm von Rauch, Geschäftsführer der Ostdeutschen Sparkassenstiftung. „Die geplante Dauerausstellung zeigt, was kompetenter Sachverstand und brennendes ehrenamtliches Engagement gemeinsam zu leisten im Stande sind“, so von Rauch weiter.

„Das Stiftskapitel freut sich sehr über diese Unterstützung und sieht darin auch eine Anerkennung des jahrelangen ehrenamtlichen Engagements für die Schaffung dieser Dauerausstellung.“ so Stiftsamtfrau Gabriele Pielke bei der Übergabe der Förderzusage.

Das Evangelische Stift KlosterZehdenick wurde als Zisterzienserinnenkloster 1250 und damit eines der ältesten in Brandenburg gegründet und nach der Reformation in ein evangelisches Damenstift umgewandelt. Im Jahr 2022 soll die museale Dauerausstellung „Das Kloster Zehdenick und sein Altartuch“ eröffnen, die die Geschichte vom Kloster, seinen Nonnen und Stiftsdamen und vor allem von seinem ungewöhnlichen Altartuch aus feinem Leinen erzählt. Das Altartuch, Eigentum des Klosters, wird aus konservatorischen und klimatechnischen Gründen in der Nikolaikirche in Berlin ausgestellt. In der geplanten Dauerausstellung wird das Altartuch jedoch in besondere Form zu sehen sein. Es wird als fotografische Wiedergabe als Mittelpunkt eines Raumes und im Originalformat gezeigt und auf Tafeln sowie vertiefend in ausliegenden Büchern in ausführlicher Weise erklärt. Die Ausstellung erläutert auch Aspekte aus dem Leben der Nonnen und der Stiftsdamen, in einem Zeitraum von über 700 Jahren.

Schon jetzt gibt es um das Kloster herum eine attraktiv gestaltete Außenanlage mit mehreren Highlights, die Besucher zum Verweilen einlädt und stets geöffnet ist.
erstellt von Stefan Determann am 22.07.2021, zuletzt bearbeitet am 26.07.2021
veröffentlicht unter: Neues aus den Kirchengemeinden

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