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Einer trage des anderen Last
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Einer trage des anderen Last

31. Dezember 2020 | Gedanken zum neuen Jahr von Pfarrerin Beate Wolf aus Menz

Was sehnen sich die Müden, Trauernden, Erschöpften danach, dieses Jahr 2020 endlich hinter sich zu lassen, dass sie einfach neu anfangen können! Aber das Leben funktioniert so nicht. Wir fangen nicht neu an.

Wir tragen die Vergangenheit mit uns wie einen Rucksack. Die schweren Erinnerungen lasten auf unseren Schultern und drücken uns nieder. Aber sie haben uns auch reifer werden lassen.Als ob der schwere Rucksack uns vielleicht langsamer, aber auch stärker hat werden lassen.

Manchmal haben wir durch einen schweren Verlust eine wichtige...
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Foto: Ralf Schwieger

Heilig Abend braucht keine großen Worte

24. Dezember 2020 | Gedanken von Pfarrer Ralf Schwieger aus Friedrichswalde zum Heiligen Abend 2020

Heilig Abend braucht keine großen Worte. Es genügt die Weihnachtsgeschichte, „Stille Nacht“ und ein Kater auf der warmen Ofenbank.

Heilig Abend wird und ist und bleibt. So oder so und wir alle spüren es, lächeln es, weinen es, sagen es weiter: Frohes Fest.

Gott der Unbegreifliche, Unnahbare, Unsichtbare und Unvorstellbare wird Mensch, damit wir ihn sehen und begreifen können.

Und wir können sagen: „Gott hat meine Augen, und meinen Mund…..Er sieht mir ähnlich....
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erstellt von Stefan Determann am 23.12.2020, zuletzt bearbeitet am 08.01.2021
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Ein echter Advent
Foto: Stefan Determann / KK-OHL

Ein echter Advent

20. Dezember 2020 | Gedanken zum 4. Advent von Isabel Pawletta, Prädikantin im Pfarrsprengel Gransee

Die erste Adventsbotschaft hörte ich dieses Jahr bereits Anfang Herbst. Am 30. September trat Angela Merkel vor das Fernsehpublikum und sagte Worte, die mich an einen Engel denken ließen. Nicht an einen dieser kitschigen Engel mit Pausbacken, sondern an einen biblischen Verkündigungsengel mit einer bedeutenden Botschaft. Sie sprach hoffnungsvoll von der Zukunft: „Das Leben wird zurückkommen. Was für eine Freude wird das sein!“

Ich stelle mir vor, wie die himmlischen Heerscharen dazu Harfe spielen und Gott zustimmend lächelt. Die...
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Andacht zum Sehen und Hören
erstellt von Stefan Determann am 18.12.2020, zuletzt bearbeitet am 08.01.2021
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Pastorin Ruth-Barbara Schlenker aus Grüneberg
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Ankommen

13. Dezember 2020 | Gedanken zum 3. Advent von Pastorin Ruth-Barbara Schlenker aus Grüneberg

Große Sträuße aus Tannengrün, rote Kerzen am Adventskranz, der Herrenhuter Stern in der Stube, das ist es, was ich für die Adventszeit in meiner Wohnung brauche. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Klare, einfarbige Symbole für die Erwartung, in der wir adventlich leben und die in ihrer Schlichtheit davon zeugen: Da kommt noch was! Das war es noch nicht! Freut euch! Noch mehr Kerzen werden in der Weihnachtsstube leuchten! Gott wird Mensch! - Wie schön, dass wir diese einfache Symbolik für unser Kirchenjahr haben: Advent ist die Zeit der Erwartung,...
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Andacht zum Sehen und Hören
erstellt von Stefan Determann am 11.12.2020, zuletzt bearbeitet am 08.01.2021
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Supertintendent Uwe Simon

Wie ein Reisender zum Bischof wird und die Herzen der Menschen erfreut

06. Dezember 2020 | Gedanken zum Nikolaustag und 2. Advent von Superintendent Uwe Simon

„Und, Schuhe schon geputzt?“ Kinder hören diese Fragen schon seit Tagen. Am Abend vor dem 6. Dezember stehen unzählige Schuhe vor der Tür, egal ob sie von den Großen oder Kleinen geputzt wurden. Schokolade, Mandarinen, manchmal auch kleine Spielsachen ragen dann am Morgen aus den Schuhen heraus. Es ist Nikolaustag. Und der ist nicht nur etwas für Kinder. In der Geschichte hinter der Geschichte geht es auch um die Erwachsenenwelt. Jedenfalls habe ich in Myra viele Erwachsene auf den Spuren von Nikolaus getroffen. Sie waren neugierig, was es mit dieser...
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Andacht zum Sehen und Hören
erstellt von Stefan Determann am 05.12.2020, zuletzt bearbeitet am 08.01.2021
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Raum für Besinnung / Pfarrer Ralf-Günther Schein
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Raum für Besinnung

29. November 2020 | Gedanken zum 1. Advent von Pfarrer Ralf-Günther Schein aus Templin

Endlich ist wieder Advent ! Ich freue mich in jedem Jahr darauf. Auf Lichter und Lieder, Kerzen und Kränze, Sterne und Stollen...
Wie wir wissen, muss es aber in diesem Jahr Einschränkungen geben. Dafür werden Rummel und Remmi-Demmi keinen Reibach machen.

Aber wichtige und wohltuende Begegnungen werden den Alleinlebenden besonderes fehlen.
Da gilt es erst recht, nicht nur die Türen am eigenen Adventskalender zu öffnen. Sondern ein Besuch an den Haustüren der „Stillen und Einsamen im Lande“ ist mit Abstand anständiger...
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Andacht zum Sehen
erstellt von Stefan Determann am 28.11.2020, zuletzt bearbeitet am 08.01.2021
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Die Zeit des Wandels und der Zuversicht
Foto: Stefan Determann / KK-OHL

Die Zeit des Wandels und der Zuversicht

22. November 2020 | Letzter Sonntag im Kirchenjahr | Gedanken zum Ewigkeitssonntag von Pfarrer Dieter Rohde aus Hammelspring |

„Im traurigen Monat November war’s. Die Tage wurden trüber ...“ – So beginnt Heinrich Heines berühmtes Wintermärchen.
Für viele ist der November der trübste Monat im Jahr; die Stimmung in der Natur scheint sich auch auf unser menschliches Gemüt zu legen. So ist es vielleicht auch kein Zufall, dass im November die ernsten Feiertage liegen: der Volkstrauertag mit seinem Gedenken der Opfer von Krieg und Gewalt, der Bußtag mit dem Eingeständnis, dass wir oft genug Böses denken, sagen und manchmal auch tun.

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Andacht zu Sehen:
erstellt von Stefan Determann am 20.11.2020, zuletzt bearbeitet am 08.01.2021
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Buße ohne Bußgeld
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Buße ohne Bußgeld

18. November 2020 | Gedanken zum Buß- und Bettag von Pfarrer i.R. Christoph Poldrack aus Leegebruch

„Das wirst du büßen!“ drohten wir als Kinder mitunter beim Räuber-und-Gendarm-Spiel, wenn wir Revanche für eine Niederlage wollten. Aber Buße? Kommt das sonst bei uns vor? Wir kennen noch den Bußgeldkatalog, die Liste der Beträge, mit denen wir uns nach zu schnellem Fahren mit einer Geldzahlung von einer Strafe „freikaufen“ können. Das legt den Gedanken nahe: Buße heißt Zahlen!

Jesus, so erzählt die Bibel, sagt häufig: „Tut Buße!“ Also: Zahlt Gott gefälligst die...
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Andacht zum Sehen:
erstellt von Stefan Determann am 17.11.2020, zuletzt bearbeitet am 08.01.2021
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Von Gott will ich nicht lassen

Von Gott will ich nicht lassen

15. November 2020 | Vorletzter Sonntag im Kirchenjahr | Gedanken zum Wochenende von Michael Wendt, Gemeindepädagoge in Oranienburg-Sachsenhausen

Manchmal denke ich: mein Gott warum hast du uns verlassen? Gerade in diesen Tagen, in denen sich die Zahl der Neuinfizierten an Covid19 fast täglich erhöht. Denn schon wieder machen Menschen die Erfahrung, dass ihr Leben bedroht ist, wirtschaftlich und gesundheitlich. Schon wieder breitet sich das Gefühl aus, einsam zu sein oder verloren zu gehen. Und was macht Gott dagegen? Wie kommt es, dass wir solch wüste Zeiten hineingeraten? Wie kann es geschehen, dass wir so hilflos, elend und angeschlagen sind. Warum werden wir in die Vereinzelung geschickt, wird die berufliche...
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erstellt von Stefan Determann am 10.11.2020, zuletzt bearbeitet am 08.01.2021
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In diesen Zeiten / Pfarrerin Christine Rosin
Foto: privat

In diesen Zeiten

8. November 2020 | Gedanken zum Wochenende zum Drittletzten Sonntag im Kirchenjahr von Pfarrerin Christine Rosin aus Herzfelde (Templin)

Warum eigentlich wird immer von den Corona-Zeiten gesprochen? Warum dieser Plural? Kann es mehr als eine Zeit geben? Gleichzeitig? Lange stolperte ich über diese Formulierung „in Corona-Zeiten“. Und erst langsam freunde ich mich an damit, von Zeit in Mehrzahl zu denken. Denn die Zeit ist ein Geflecht. Da sind mehrere Stränge verflochten, und zwar nicht nur die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft, sondern mehrere Stränge gleichzeitig.

Die Zeit ist geflochten, so wie man Haare flechtet, oder Hefeteig oder bunte Bänder, von Hand, mit drei...
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Andacht zum Sehen:
erstellt von Stefan Determann am 07.11.2020, zuletzt bearbeitet am 08.01.2021
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Gedanken zum Reformationsfest 2020

Gedanken zum Reformationsfest 2020

31. Oktober 2020 | von Superintendent Uwe Simon

„Durch Deutschland muss ein Ruck gehen“ forderte 1997 der damalige Bundespräsident Roman Herzog und kritisierte die fehlende Veränderungsbereitschaft im Land. „Alle müssten Opfer bringen, alle müssten mitmachen.“ Ich möchte ergänzen: es müssen aber auch alle die Chance erhalten mitzukommen oder mitgenommen zu werden, um nicht auf der Strecke zu bleiben. Reformen haben ja mittlerweile einen schlechten Ruf!

„Durch Kirche und Gesellschaft muss ein Ruck gehen“ meinte wohl der Reformator Martin Luther, als er die...
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Andacht zum Sehen:
erstellt von Stefan Determann am 30.10.2020, zuletzt bearbeitet am 08.01.2021
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Sorget nicht? / Volkmar Gartenschläger
Foto: KK-OHL / Stefan Determann

Sorget nicht?

25. Oktober 2020 | Gedanken zum Wochenende von Pfarrer i.R. Volkmar Gartenschläger aus Oranienburg | 20. Sonntag nach Trinitatis

Eine Bekannte will demnächst mit ihren kleinen Kindern eine Grusel-Party feiern. Sie erzählt mir ihre Ideen, wie sie die Räume gestalten will und was es besonderes zu essen geben wird. Spinnen in Großformat sollen die Wohnung dekorieren und zum Essen gibt es aus Pudding  Gespenster-Augen. Sie lacht, aber es soll auf jeden Fall gruselig sein. Ich bin gespannt, wie das wird. In ein paar Tagen werd ich's wissen.

Mir sagte jemand: Das ganze Leben ist doch schon ein Gruselkabinett! Kann ich so nicht sagen. Will ich nicht! Es stimmt: Gründe sich zu...
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Andacht zum Sehen
erstellt von Stefan Determann am 23.10.2020, zuletzt bearbeitet am 08.01.2021
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Das Wort ist ganz nahe bei dir.

Denn es ist das Wort ganz nahe bei dir.

18. Oktober 2020 | 19. Sonntag nach Trinitatis | Gedanken zum Wochenende von Pfarrerin Yvonne Maßors aus Templin

Denn es ist das Wort ganz nahe bei dir, in deinem Munde und in deinem Herzen, dass du es tust.
Denn das Wort ist ganz nahe bei dir.

Das Wort ist ganz nahe bei dir. Inmitten der zahllosen Worte, die uns täglich in den Ohren klingen und um unsere Aufmerksamkeit buhlen – gesprochene Worte und geschriebene Worte. Welche Worte kommen uns in diesem Wortgedröhne noch nahe?

Welche dringen in unser Herz?

Am Dienstag war ich als christliche Vertreterin in Lychen zum interreligiösen Dialog eingeladen. Neben einem Rabbiner, einer...
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erstellt von Stefan Determann am 16.10.2020, zuletzt bearbeitet am 08.01.2021
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Der Wein erfreut des Menschen Herz
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Der Wein erfreut des Menschen Herz

11. Oktober 2020 | 18. Sonntag nach Trinitatis | Gedanken zum Wochenende von Pfarrer i.R. Dr. Christoph Poldrack aus Leegebruch

Erntedank war letzte Woche, das Danken ist „abgehakt“. Kehren wir zum normalen Alltag zurück? Wenn Dankbarkeit zum kalenderdiktierten Ritus verkommt, könnte es so aussehen.
Aber die Bibel erzählt uns davon, dass wir Menschen unser Leben voller Dankbarkeit und Freude verbringen können. So wird erzählt, dass Noah, kaum ist die Sintflut vorüber, einen Weinberg pflanzt und damit die Voraussetzungen dafür schafft, sein Leben fröhlich zu genießen. Immer wieder werden die Menschen von den biblischen Autoren aufgefordert, sich des Lebens...
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erstellt von Stefan Determann am 09.10.2020, zuletzt bearbeitet am 08.01.2021
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Erntedank, ein Grund zum Danken und Helfen / Pfarrer Matthäus Monz

Erntedank, ein Grund zum Danken und Helfen

04. Oktober 2020 | Erntedank, 17. Sonntag nach Trinitatis | Gedanken zum Wochenende von Pfarrer Matthäus Monz aus Liebenwalde

Das erste Oktoberwochenende läutet den Herbst ein. Und das nicht nur beim Wetter, sondern auch beim Kirchenjahr. Denn am ersten Sonntag im Oktober wird Erntedank gefeiert. Auch in diesem Jahr konnte geerntet werden, obwohl das Frühjahr und der Sommer so ihre Tücken hatten. Aber trotzdem gleich aufgeben, so nach dem Motto „Es ist doch eh vergeblich?“ Bloß nicht, der ganz falsche Ansatz. Wer schon mal selbst etwas angepflanzt hat, im Garten oder auf dem Balkon oder eben auf einem großen Feld, der ist diesen Momenten der Resignation vielleicht auch begegnet....
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erstellt von Stefan Determann am 02.10.2020, zuletzt bearbeitet am 08.01.2021
veröffentlicht unter: Andachten 2020

Die Freiheit verantwortlich teilen / Susanne Meißner
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Die Freiheit verantwortlich teilen

27. September 2020 | 16. Sonntag nach Trinitatis | Gedanken zum Wochenende von Susanne Meißner, Gemeindepädagogin aus Gransee

Jetzt wird es herbstlich. Die Tage werden kürzer und kühler. Seine freie Zeit draußen zu verbringen wird weniger. Ich erinnere mich an den beginnenden Sommer an der Ostsee. Die Sehnsucht nach unbeschwerter Freiheit war groß, besonders in diesem Jahr. Einschränkungen, Verunsicherungen, Alltagspläne neu erfinden und ausprobieren. Das war und ist anstrengend, egal für welche Altersgruppe.

Da geht mir eine scheinbar unbedeutende Begebenheit nicht mehr aus dem Kopf. Ich saß im Sand, als eine kleine Familie sich neben mir mit Badeutensilien...
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Andacht zum Hören und Sehen
erstellt von Stefan Determann am 25.09.2020, zuletzt bearbeitet am 08.01.2021
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Guten Morgen, liebe Sorgen… / Juliane Lorasch
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Guten Morgen, liebe Sorgen…

20. September 2020 | 15. Sonntag nach Trinitatis | Gedanken zum Wochenende von Pfarrerin Juliane Lorasch aus zum Wochenspruch aus dem 1. Petrusbrief Kap. 5, Vers 7 "Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch.“

„Guten Morgen, liebe Sorgen! Seid ihr auch schon alle da? Habt ihr auch so gut geschlafen? Na dann ist ja alles klar.“ So sang Jürgen von der Lippe und ist mit diesem Lied berühmt geworden. Kein Wunder, denn ich finde, er bringt die Sache auf den Punkt. Jeder von uns kennt Sorgen. Jeder von uns hat Sorgen. Große und kleine. Begründete oder unbegründete. Und wenn wir morgens aufwachen, sind die Sorgen vom Vortag leider oft immer noch da. Manchmal haben wir sogar die ganze Nacht über ihnen gegrübelt. Sorgen gehören zu unserem Leben wie das...
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erstellt von Stefan Determann am 18.09.2020, zuletzt bearbeitet am 08.01.2021
veröffentlicht unter: Andachten 2020

So viel so gut / Pastor Wilhelm Lömpcke
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So viel so gut

13. September 2020 | 14. Sonntag nach Trinitatis | Gedanken zum Wochenende von Wilhelm Lömpcke, Pastor für Fürstenberg/Havel zum Wochenspruchaus Psalm 103,2. "Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat.“

Ich komme in das Alter (64), wo ich manchmal Dinge vergesse. Nein, nein, kein Alzheimer, einfach nur vergessen. Ich stehe im Keller und frage mich: Was wolltest du eben noch holen?

Ich blicke aber auch schon auf einige Jahrzehnte zurück. Weißt du noch die tagelange Seekrankheit im Jahr 1998? Heute kann ich drüber lachen, damals gar nicht. Der Duft von frischem Heu erinnert mich an meine (nicht immer rosige) Kindheit. In den Alpen einen Berggipfel erklommen zu haben, ist bis heute ein erhabenes Gefühl. Anfang September habe ich hier im See gebadet,...
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erstellt von Stefan Determann am 11.09.2020, zuletzt bearbeitet am 08.01.2021
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Nicht in Schmerz und Wut verharren / Gemeindepädagogin Ulrike Limbrecht
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Nicht in Schmerz und Wut verharren

6. September 2020 | 13. Sonntag nach Trinitatis | Gedanken zum Wochenende von Ulrike Limbrecht, Gemeindepädagogin im Löwenberger Land und in Liebenwalde

„Es tut mir leid. Wollen wir uns wieder vertragen?“ Mit freundlichem Blick und ausgestreckter Hand steht sie da und wartet. Wird ihr Gegenüber den Händedruck erwidern? Nach kurzem Zögern antwortet sie entgegenkommend: „Ja.“ Nun lächeln sich die beiden kleinen Mädchen an und… der Himmel geht auf. Dank sei Gott. Das erlebe ich in der Christenlehre.

Wo Menschen zusammenleben, entstehen Konflikte und daraus manchmal sehr schmerzvolle Verletzungen. Sie nagen in uns, lähmen uns und machen uns hilflos. Rachegefühle...
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erstellt von Stefan Determann am 04.09.2020, zuletzt bearbeitet am 08.01.2021
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Saure Trauben / Pfarrerin Anne Lauschus

Saure Trauben

30. August 2020 | 12. Sonntag nach Trinitatis | Gedanken zum Wochenende von Pfarrerin Anne Lauschus aus Tornow zum 18. Kapitel des Propheten Hesekiel

Liebe Leserinnen und Leser, vor meinem Fenster rangt Wein. Er ist unbeschnitten, die Früchte klein und sauer. Ich erinnere den Satz: „Die Väter haben saure Trauben gegessen und den Kindern werden die Zähne stumpf“ Eine Beobachtung, die der Prophet Hesekiel macht und ausspricht. Sogar körperlich spürbar und sichtbar sind Kinder mit denen verbunden, denen sie anvertraut wurden. Es gibt die, die frohen Mutes in die Welt ziehen. Andere können sich nicht von dem befreien, was ihnen die Erziehenden aufbürdeten, meist unwissentlich natürlich. Sie...
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erstellt von Stefan Determann am 26.08.2020, zuletzt bearbeitet am 08.01.2021
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Ein Gefühl vom Leben / Pfarrer Peter Krause
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Ein Gefühl vom Leben

23. August 2020 | 11. Sonntag nach Trinitatis | Gedanken zum Wochenende von Pfarrer Peter Krause aus Sachsenhausen zum Wochenspruch: "Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade.", Erster Petrusbrief, Kapitel 5, Vers 5

Temperatur: 30 Grad Celsius. Eine Matte zum Liegen. Im Schatten lässt es sich aushalten. Wie erinnert ein Freund manchmal daran: „Geht’s uns nicht gut?“

So liege ich am Wasser und schaue mich um. Mein Blick bleibt hängen. Nein, ich kenne die nicht, die da im Gras sitzen. Eine Familie mit zwei jüngeren Kindern. Die Oma ist dabei. Die Kinder wollen ein Eis, die Eltern ihre Ruhe. Wie mag sich das Leben dieser Menschen jenseits dieses Familienausflugs so anfühlen? Interessant finde ich es, mir so völlig ins Blaue hinein solche Gedanken zu...
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erstellt von Stefan Determann am 20.08.2020, zuletzt bearbeitet am 08.01.2021
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Ein „Du-kannst-das-Gott“ / Pfarrerin Michaela Jecht
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Ein „Du-kannst-das-Gott“

16. August 2020 | 10. Sonntag nach Trinitatis | Gedanken zum Wochenende von Pfarrerin Michaela Jecht aus Liebenwalde

Was war Ihr Satz, als Sie Kind waren? Wenn ich groß bin, werde ich… Und was die Sätze Ihrer Eltern, Lehrerinnen und Freunde? Was ist aus Ihrem Satz geworden und den der anderen? Kinder spüren, was ihren Träumen und Wünschen entgegengehalten wird. Was ist aus Ihren geworden? Und den Beurteilungen, die andere Ihnen gaben? Dem „das kannst du immer noch machen.“ Kinder merken. „Du bist nicht ok.“ Und „ich bin besser.“

Kinder bekommen Angst. Das wird ihnen beigebracht. Vom Beckenrand springen: „Da...
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erstellt von Stefan Determann am 14.08.2020, zuletzt bearbeitet am 08.01.2021
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Pfarrer Friedemann Humburg
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Leben ohne Furcht

9. August 2020 | 9. Sonntag nach Trinitatis | Gedanken zum Wochenende von Pfarrer Friedemann Humburg aus Oranienburg

Zu meinen Lieblingsversen in der Bibel gehört ein Satz aus dem Buch des Propheten Jesaja, aus dem 43. Kapitel. Dort heißt es: Und nun spricht der Herr, der dich geschaffen hat, Jakob, der dich gemacht hat, Israel: „Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein!“

Ja, ja, ich weiß, ich bin ja zunächst überhaupt nicht der Adressat dieser Worte. Sie sind viele hundert Jahre alt und wurden zu den Menschen im alten Israel gesprochen, die sich in einer existentiellen...
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erstellt von Stefan Determann am 05.08.2020, zuletzt bearbeitet am 08.01.2021
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Es ist Zeit

Es ist Zeit

2. August 2020 | 8. Sonntag nach Trinitatis | Gedanken zum Wochenende von Pfarrer Thomas Hellriegel aus Vehlefanz

Wenn ihr den letzten Baum zerstört, dem letzten Fluss die Klarheit nehmt, den letzten Wilden habt bekehrt, der letzte Vogel nicht mehr singt, die letzte Straße angekommen, der letzte Wald zum Parkplatz wird, der letzte Krieg endlich gewonnen, der letzte Strand mit Öl verschmiert, werdet ihr erst dann einseh'n, dass ihr euer schönes Geld auf der Bank nicht essen könnt, welch' Menge ihr auch nennt.

Wenn ihr den letzten Fisch gefangen, die letzte Erde aufgeteilt, die letzte Bombe hochgegangen, die letzten Ernten sind verseucht, die letzte Mutter...
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erstellt von Stefan Determann am 17.07.2020, zuletzt bearbeitet am 08.01.2021
veröffentlicht unter: Andachten 2020

Eine große Gemeinschaft im Reich Gottes
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Eine große Gemeinschaft im Reich Gottes

26. Juli 2020 | 7. Sonntag nach Trinitatis | Gedanken zum Wochenende von Pfarrer Christian Guth aus Gransee

Heute, am 25. Juli, wäre der 100. Geburtstag von Rosalind Franklin gewesen. Vermutlich kennen nur wenige die bedeutende Biochemikerin, die letztlich maßgeblich dazu beigetragen hat, dass wir heute wissen, wie DNA aussieht. Aber Zeit ihres Wirkens am Londoner King’s College blieb die Britin ein Fremdling. Sie war eine Frau, inmitten einer Männerdomäne. Gerne verwendeten ihre Kollegen ihre Forschungsergebnisse (ohne jeden Skrupel auch ohne Franklins Wissen und Zustimmung); und doch konnten sie es nicht lassen auf sie herabzublicken, weil sie „nichts tat, um ihre...
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mehr zu Rosalind Franklin:
erstellt von Stefan Determann am 23.07.2020, zuletzt bearbeitet am 08.01.2021
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(auf)gerufen

(auf)gerufen

19. Juli 2020 | 6. Sonntag nach Trinitatis | Gedanken zum Wochenende von Pfarrerin Christine Gebert aus Herzberg (Mark)

„Andrea!“, „Lena Marie!“, „Abdel!“, „Michael!“ oder wie auch immer wir heißen: Es gibt diesen einen Tonfall, mit dem unsere Eltern in recht ernster Weise unseren Namen ausgesprochen oder gar gerufen haben. Wenn es besonders ernst war, kam sogar der Nachname dazu. Dann wussten wir, dass es jetzt recht ungemütlich werden könnte.
Wann werden wir mit unserem ganzen Namen gerufen? Angesprochen? Mir fallen Arztpraxen ein, Bewerbungsgespräche oder auch Prüfungen. Im Flughafen werden wir zwar nicht im Tonfall unserer...
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erstellt von Stefan Determann am 17.07.2020, zuletzt bearbeitet am 08.01.2021
veröffentlicht unter: Andachten 2020

Geh aus, mein Herz und suche Freud
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Geh aus, mein Herz und suche Freud

12. Juli 2020 | 5. Sonntag nach Trinitatis | Gedanken zum Wochenende von Ulrike Gartenschläger, Gemeindepädagogin im Pfarrsprengel Liebenwalde

„Geh aus, mein Herz und suche Freud in dieser lieben Sommerzeit“ schreibt Paul Gerhardt, und dann zählt er auf, was Auge und Ohr, Herz und Seele erfreuen: die Bäume, die in vollem Laub stehen, die Blumen, Lerche und Nachtigall, die Bächlein, die Schafherde mit ihren Hirten, den Weinstock, die „unverdrossne Bienenschar“ und die Weizenfelder.
Als Paul Gerhardt dieses Lied 1653 schrieb, war er Pfarrer in Mittenwalde, einer kleinen Stadt südlich von Berlin. Was er dort vorfand, war alles andere als idyllisch. Nach dem 30Jährgen Krieg war die...
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erstellt von Stefan Determann am 10.07.2020, zuletzt bearbeitet am 08.01.2021
veröffentlicht unter: Andachten 2020

Gedanken zum Wochenende von Gernot Fleischer
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Der Balken im eigenen Auge

5. Juli 2020 | 4. Sonntag nach Trinitatis | Gedanken zum Wochenende von Gernot Fleischer, Pfarrer in Lychen und Bredereiche

Wer meint, die Bibel sei etwas Antiquiertes und hätte in der heutigen Zeit keinen Belang mehr, der sollte seine Meinung alleine schon deshalb überdenken, weil die Bibel eine nahezu unerschöpfliche Quelle für Redensarten und Sprichwörter ist, die bis heute in unserer Sprache vorkommen und die so unser Denken und Handeln im Alltag prägen. Hunderte, wenn nicht gar Tausende solcher Redensarten benutzen wir tagtäglich, und so spricht die Bibel -uns bewusst oder unbewusst- immer wieder in unser Leben hinein.

Wer an diesem Sonntag einen Gottesdienst...
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erstellt von Stefan Determann am 03.07.2020, zuletzt bearbeitet am 08.01.2021
veröffentlicht unter: Andachten 2020

Nachdenkliches von Pfarrer Arndt Farack
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Johannes - mein Held

28. Juni 2020 | 3. Sonntag nach Trinitatis | Nachdenkliches zum Wochenende von Arndt Farack, Pfarrer in Oranienburg

Aus Liebe zum Leben – so lautet das Motto der Johanniter. Einsatzwagen der Johanniter-Unfallhilfe sehe ich oft auf den Straßen unserer Stadt. Die Johanniter kümmern sich um Kranke, aber auch um Obdachlose in unserer Stadt. Sie sind engagiert in der Arbeit mit Kindern. Und sie sind gegenwärtig in den Flüchtlingsunterkünften des Landkreises Oberhavel unterwegs. Dort leisten sie erste Hilfe gegenüber den Menschen, die mit Corona infiziert sind.

Inspirieren lassen sich die Johanniter in ihrer Arbeit von ihrem Namensgeber – Johannes dem...
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erstellt von Stefan Determann am 26.06.2020, zuletzt bearbeitet am 08.01.2021
veröffentlicht unter: Andachten 2020

Andreas Domke
Foto: privat

Christus spricht: Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid

21. Juni 2020 | 2. Sonntag nach Trinitatis | Gedanken zum Wochenende von Pfarrer Andreas Domke, Zehdenick

Die Mutter hatte gar nichts gesagt, nur die Arme aufgehalten und das Kind rennt los. Schneller und immer schneller hin zur Mutter, hinein in ihre Arme. Geherzt und gehalten, sicher und geborgen. – So einfach ist das!

So einfach war das – früher, als wir noch Kinder waren. Auch wenn wir eine Einladung bekamen. Ich habe mich immer geehrt gefühlt und mich gefreut, dass ich dabei sein durfte. Wie viele schöne Fete haben wir gefeiert. Was haben wir nicht alles gemeinsam entdeckt und wie viele gute Erfahrungen gemacht. Komm mit! Sei dabei! - So geht das...
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erstellt von Stefan Determann am 18.06.2020, zuletzt bearbeitet am 08.01.2021
veröffentlicht unter: Andachten 2020

Stein des Anstoßes
Foto: KK-OHL / Determann

Stein des Anstoßes

14. Juni 2020 | 1. Sonntag nach Trinitatis | Gedanken zum Wochenende von Dirk Bock, Gemeindepädagoge im Pfarrsprengel Herzberg-Lindow

Endlich war es wieder soweit. Wir konnten in der Kirchengemeinde einen Gartengottesdienst (natürlich unter Einhaltung der gebotenen Abstandsregeln) anbieten. Dieser besondere Gottesdienst ist inzwischen seit 16 Jahren eine Tradition in Lindow und das Wetter war uns am letzten Sonntag wohl ge“sonne“n. Zu Pfingsten bat ich meine Christenlehrekinder einen Stein zu bemalen und ihn, mit ihrem Namen versehen, in die Kirche an das Taufbecken zu legen. So wollte ich eine Verbindung der Christenlehre, die leider nicht stattfinden durfte, zur Kirchengemeinde herstellen. Leider wurde...
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erstellt von Stefan Determann am 12.06.2020, zuletzt bearbeitet am 08.01.2021
veröffentlicht unter: Andachten 2020

Im Segen erfahren wir die Fülle Gottes
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Im Segen erfahren wir die Fülle Gottes

7. Juni 2020 | Sonntag Trinitatis | Gedanken zum Wochenende von Prädikantin Sabine Benndorf aus dem Pfarrsprengel Hammelspring

Gegen Mittag ging die Tür im kleinen Zimmer im Seniorenheim auf, die Betreuerin ruft: Frau Meier, Sie haben heute Post, bitteschön. Frau Meier hält die kleine Postkarte in der Hand, vorn ein gemalter Kornblumenstrauß und dann liest sie laut für sich:
"Liebe Oma, ich wünsche Dir Gottes Segen. Deine Emma."

Das war alles, das war genug. Emma vergisst mich nicht, Emma denkt an mich, Emma hat mich lieb, meine kleine Enkelin und wie schön sie schreiben und malen kann. Gottes Segen, das ist genug, das umfasst alles, was uns gut...
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erstellt von Stefan Determann am 05.06.2020, zuletzt bearbeitet am 08.01.2021
veröffentlicht unter: Andachten 2020

Gedanken zum Pfingstfest

Pfingstfest, Ausgießung des Heiligen Geistes, was ist das denn?

31. Mai / 1. Juni 2020 | Gedanken zum Pfingstfest von Pfarrer Holger Baum aus Lindow

Wochenspruch: „Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der Herr Zebaoth.“ (Sacharja 4,6)

Pfingstfest, Ausgießung des Heiligen Geistes, was ist das denn?
Etwa so ein Halloween für Christen? Am Pfingstfest feiern wir aber nicht das Erscheinen vieler Gespenster, sondern das Erscheinen des Geistes Gottes. Der Spruch dazu lautet auch nicht: „Süßes oder Saures“, sondern er lautet: „Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der Herr...
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erstellt von Stefan Determann am 30.05.2020, zuletzt bearbeitet am 08.01.2021
veröffentlicht unter: Andachten 2020

Pfingstgruß von Superintendent Uwe Simon

Pfingstgruß von Superintendent Uwe Simon

Atme in mir, Heilige Geistkraft
Atme in mir, Heilige Geistkraft, dass ich Heiliges denke.
Treibe mich, Heilige Geistkraft, dass ich Heiliges tue.
Locke mich, Heilige Geistkraft, dass ich Heiliges liebe.
Stärke mich, Heilige Geistkraft, dass ich Heiliges hüte.
Hüte mich, Heilige Geistkraft, dass ich Heiliges nimmer verliere.


Liebe Mitarbeitende, liebe Schwestern und Brüder,

das bevorstehende Pfingstfest möchte ich noch einmal für einen herzlichen Gruß in die Kirchengemeinden des...
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erstellt von Stefan Determann am 29.05.2020, zuletzt bearbeitet am 08.01.2021
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Was über den Tag hinaus wichtig bleibt

Was über den Tag hinaus wichtig bleibt

24. Mai 2020 | Sonntag Exaudi | Gedanken zum Wochenende von Pfarrerin Anne Lauschus, Tornow-Marienhal

Er bekommt nur schlecht Luft unter dieser Maske und seine Hände schwitzen in den Handschuhen. Ihm ist unwohl in der Menge. Aber er hat es sich vorgenommen. Es ist ihm wichtig, sehr sogar. Er lässt seinen Blick über die Tische schweifen. 'Tiefrot wäre schön', murmelt er vor sich hin, 'irgendwo müssen die doch sein.' Nicht lange darauf wird er fündig und steht in der Schlange vor der Kasse. Bis er an der Reihe sein wird, wird es dauern. War es vor drei oder vier Jahren, kommt ihm in den Sinn. Da sollte er auch welche mitbringen. Letztlich...
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erstellt von Stefan Determann am 22.05.2020, zuletzt bearbeitet am 08.01.2021
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Beten bedeutet Vetrauen

Beten bedeutet Vetrauen

17. Mai 2020 | Sonntag Rogate | Gedanken zum Wochenende von Pfarrerin Christine Rosin, Herzfelde (Templin)

Der kommende Sonntag ist der Bittsonntag Rogate. Ums Beten geht es also. Wie beginne ich eigentlich ein Gebet? Es braucht für mich zum Beten keine bestimmte Körperhaltung, kein Falten der Hände und kein Senken des Kopfes. Damit ich beten kann, brauche ich keine Glocken, keinen Altar, keine bestimmte Uhrzeit, keine Kerze. Was ich aber unbedingt brauche, ist Vertrauen. Denn Beten ist etwas so Intimes, dass über das persönliche Gebet selten unter Freunden gesprochen wird.
So verletzlich ist jemand, der betet, dass ich allen Fotografen in Traugottesdiensten...
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erstellt von Stefan Determann am 16.05.2020, zuletzt bearbeitet am 08.01.2021
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Kantate – singet!
Foto: Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

Kantate – singet!

10. Mai 2020 | Sonntag Kantate | Gedanken zum Wochenende von Christoph Feldkamp, Pastor in Neustrelitz und Fürstenberg/Havel

Kantate – singet! So heißt der heutige Sonntag.
Ich erinnere mich an die Camping-Fahrten, die wir in den 80iger Jahren von der Kirchengemeinde aus in die CSSR unternahmen. Zehn Familien wohnten da in Zelten für eine Woche zusammen. Tagsüber wanderten wir, abends saßen wir am Lagerfeuer und sangen und sangen: „Ick heff mol en Hamborger Veermaster sehn“, „Über den Wolken“, „Mein kleiner grüner Kaktus“… Oder: „Ännchen von Tharau“. Und auch: „Herr, deine Liebe ist wie Gras und...
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erstellt von Stefan Determann am 10.05.2020, zuletzt bearbeitet am 08.01.2021
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Singt dem Herrn ein neues Lied
Foto: privat

Singt dem Herrn ein neues Lied

10. Mai 2020 | Sonntag Kantate | Gedanken zum Wochenende von Michael Wendt, Gemeindepädagoge

Singt dem Herrn ein neues Lied, so sind wir als Christen aufgefordert den kommenden Sonntag zu begehen. Singen in diesen Tagen? Dem einen oder anderen mag gerade nicht danach zumute sein. Haben doch die besonderen Umstände der letzten Tage und Wochen ganz schön an den Nerven und Kräften gezehrt. Jetzt will man heraus aus der Isolation, möchte wieder unbeschwert aufeinander zugehen können, möchte wieder den Duft der Freiheit genießen und das Leben ordnen und normalisieren. Aber singen? Warum eigentlich nicht. Denn Musik hat eine ungeheure Kraft und das Singen...
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erstellt von Stefan Determann am 06.05.2020, zuletzt bearbeitet am 08.01.2021
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Gedanken zum Wochenende
von Katrin Schmidt, Gemeindereferentin in der Katholischen Kirchengemeinde Herz Jesu Oranienburg zum Sonntag Jubilate 2020
Foto: KK-OHL

Das Wesentliche

3. Mai 2020 | Sonntag Jubilate 2020 | Gedanken zum Wochenende von Katrin Schmidt, Gemeindereferentin in der Katholischen Kirchengemeinde Herz Jesu Oranienburg

Am Sonntag sollte Erstkommunion sein. 15 Kinder und ihre Familien fiebern seit Monaten auf diesen Tag hin, arbeiten sich durch ein Begleitbuch und treffen sich alle zwei Wochen als Gruppe in den Gemeinderäumen der Herz Jesu-Kirche in Oranienburg. „Sollte“ – ein im Augenblick ziemlich strapaziertes Wort. „Eigentlich“ – denkt man unwillkürlich dazu. Ein Wort wie ein Lasso: wenn die Gedanken beginnen ein Eigenleben zu führen, fangen wir sie wieder ein: konzentrier dich aufs Eigentliche – aufs Wesentliche!

Was also ist...
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erstellt von Stefan Determann am 02.05.2020, zuletzt bearbeitet am 08.01.2021
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Andacht zum Wochenende
Foto: privat

Schafsleben

26. April 2020 | Misericordias Domini 2020 | Andacht zum Wochenende von Juliane Lorasch, Pfarrerin in Gutengermendorf

Meine Gemeinden wissen es mittlerweile: Ich mag Schafe. Praktisch, wenn man Pastorin ist, also Hirtin. „Ich bin auch eines von Ihren Schäfchen!“ Diesen Satz hab ich schon öfters gehört. Letztens erst beim Einkaufen von einer älteren Dame. Die Rede von der Pfarrerin oder dem Pfarrer und ihren bzw. seinen Schäfchen ist schließlich weit verbreitet. Ich mag weiße Schafe, braune Schafe, schwarze Schafe und alles Gefleckte dazwischen. Mutterschafe, Streithammel und kleine Unschuldslämmchen. Keine dummen Schafe. Aber die sind äußerst...
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erstellt von Stefan Determann am 24.04.2020, zuletzt bearbeitet am 08.01.2021
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Nachdenkliches zum Wochenende
Foto: privat

Nachdenkliches zum Wochenende

19. April 2020 | "Quasimodogeniti", 1. Sonntag nach Ostern 2020 | von Pfarrer Thomas Triebler aus Kremmen zu

„Wer? Wie? Was? Wieso? Weshalb? Warum? Wer nicht fragt, bleibt dumm.“
Ganze Kindergenerationen sind mit diesem Lied aus der Sesamstraße groß geworden. Und sie haben zugleich gelernt, wie wichtig die Neugierde ist und wie hilfreich es sein kann, Fragen zu stellen. Manchmal natürlich auch etwas zum Leidwesen der Erwachsenen. Sie müssen ja die Antworten geben.
Und in Zeiten, wie diesen, was brauchen wir da? Was treibt uns da um? Wünsche sind es zum Beispiel. Davon haben wir einige. Etwa: Es sollen doch recht bald wieder normale Zustände...
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erstellt von Stefan Determann am 18.04.2020, zuletzt bearbeitet am 08.01.2021
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Gedanken zu Ostern 2020
Foto: privat

Gedanken zu Ostern 2020

12. April 2020 | Ostersonntag | von Uwe Simon, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Oberes Havelland

Irgendwie wird es wohl weiter gehen, nur keiner weiß genau wann und wie…
Noch ohne Exitstrategie, ohne klare Ansagen für das Leben oder die Regeln nach der Krise, wissen alle nur: es wird nicht mehr so sein wie vorher. Ob wir es miteinander gut überstehen, liegt auch an uns und daran, was wir daraus machen.Irgendwie wird es wohl weiter gehen. Für die Kinder war es wohl am leichtesten. Sie waren aus dem Haus und hatten ihre eigenen Familien. Für den Partner und die Partnerin war es schwerer: viele sagen, dass das Leben weiter geht, aber auch...
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erstellt von Stefan Determann am 11.04.2020, zuletzt bearbeitet am 08.01.2021
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Wunderbar geborgen

Wunderbar geborgen

10. April 2020 | Gedanken zum Karfreitag von Arndt Farack, Pfarrer in Oranienburg

„Von guten Mächten“ so beginnt ein Spruch. Als Kind las ich täglich diese Worte, wenn ich am Esstisch im Wohnzimmer saß. Mir direkt gegenüber hing dieser Spruch an der Wand. „Vater, warum habt ihr diesen Spruch hier hingehangen?“ So fragte ich. Mein Vater erzählte: „Dieser Spruch wurde in einer schweren Zeit geschrieben. Damals wussten wir alle nicht, wie es weitergeht. Es war der Jahreswechsel 1944/1945. In jenen Tagen war ich Soldat an der Westfront. Ich musste erleben, wie meine Kameraden um mich herum in den Schützengräben...
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erstellt von Stefan Determann am 09.04.2020, zuletzt bearbeitet am 08.01.2021
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Vom Dienen und Danken
Bildrechte: privat

Vom Dienen und Danken

5. April 2020 | Andacht zum Wochenende von Markus Schütte, Pfarrer in Velten-Marwitz.

„Deutschland dreht durch“, stöhnt Daniela M. Die 47jährige ist Verkäuferin in einem Supermarkt. Sie macht ihre Arbeit gern. Zu Zeit aber ist es schwierig. Seit Wochen arbeiten sie und ihre Kolleginnen am Limit. „Und dann müssen wir uns auch noch beleidigen lassen, weil alles nicht schnell genug geht und uns die Ware ausgeht“, erzählt sie.

Das ist schlimm, aber nicht neu. Schon lange mehren sich Berichte über Rettungskräfte, die behindert, Kassiererinnen, die beschimpft, und Polizisten, die angegriffen werden. Dabei ist...
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erstellt von Stefan Determann am 03.04.2020, zuletzt bearbeitet am 08.01.2021
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Laute Stimmen schweigen und die leisen werden lauter
Foto: Ralf Schwieger

Laute Stimmen schweigen und die leisen werden lauter

29. März 2020 | Die Andacht zum Wochenende von Pfarrer Ralf Schwieger aus Friedrichswalde

In Krisenzeiten wie diesen spüre ich Unendlichkeit. Unendlich Zeit, unendlich mich, unendlich meine Familie, unendlich klingelt das Telefon, unendlich neue Nachrichten. Und unendlich viel musste ich absagen: Taufen, Trauungen, Frauenkreise, Konfirmandenunterricht, Bikerchor, Gottesdienste, den 25. Motorradgottesdienst, die Konfirmation, das Rudelsingen. Aber unendlich viel Neues tauchte auf.

Leise Stimmen wurden laut, laute Stimmen schweigen. Plötzlich rauschte es auf Facebook, Instagram und Co, selbst das gute alte Telefon spielte sich in den Vordergrund. Ich hatte...
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erstellt von Stefan Determann am 28.03.2020, zuletzt bearbeitet am 08.01.2021
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Der Herr behüte dich vor allem Übel.
Foto: privat

Der Herr behüte dich vor allem Übel.

22. März 2020 | Andacht zum Wochenende von Pfarrerin Beate Wolf

Nein, ich bin nicht immun. Weder gegen Corona, noch gegen Angst und Panik, die teilweise grassieren.
Eben noch versuche ich ganz sachlich Ruhe und Gelassenheit zu verbreiten, kurz darauf kommt ein Telefonat einer befreundeten Gastwirtin rein, die mir völlig aufgelöst erzählt, dass dies das Ende ihres Restaurants ist. Sie weint und ich lasse mich mitreißen. Gerate auch ein bisschen in Panik.

Niemand kann im Augenblick sagen, wie es weiter geht. Niemand kann abschätzen, ob die Maßnahmen greifen oder ob alles noch viel schlimmer wird....
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erstellt von Stefan Determann am 21.03.2020, zuletzt bearbeitet am 08.01.2021
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Oculi mei semper ad Dominum
Foto: privat

Oculi mei semper ad Dominum … Meine Augen sehen stets auf Gott

15. März 2020 | Gedanken zum Wochenende von Pfarrer Thomas Hellriegel aus Vehlefanz

Das Thema Covid-19 ist derzeit in aller Munde. Viele sind verunsichert ob der ungeklärten Risiken für die persönliche Gesundheit, andere hinterfragen die - aus ihrer Sicht - überzogene Hysterie in unserem Land. Die einen warnen vor den unabsehbaren Folgen der Epidemie für das Gesundheitssystem, die anderen fürchten um die wirtschaftlichen Verwerfungen in einer globalisierten Welt oder beklagen bereits jetzt die spürbaren Veränderungen im sozialen Gefüge unserer Gesellschaft. Nicht wenige wünschen sich endlich wieder einen "normalen"...
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erstellt von Stefan Determann am 13.03.2020, zuletzt bearbeitet am 08.01.2021
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Pfarrer Friedemann Humburg, Oranienburg
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Jesus Christus spricht: Wachet!

8. März 2020 | Gedanken zum Wochenende von Pfarrer Friedemann Humburg aus Oranienburg

Dies ist der biblische Monatsspruch für den Monat März und richtet unseren Blick zunächst auf Zukünftiges. Jesus spricht zu seinen Nachfolgenden von der Vollendung der Welt. Wir Christen bekennen dies jeden Sonntag in unseren Gottesdiensten mit dem Glaubensbekenntnis: „...er wird kommen, zu richten die Lebenden und die Toten. “Wachsam sein. Die Zeichen der Zeit erkennen und nicht planlos in den Tag, in das Leben hineinlaufen. Dazu mahnt uns dieses eine Wort.

Auch in unseren Tagen gilt es wachsam zu sein, in besonderer Hinsicht. Dabei meine ich...
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erstellt von Stefan Determann am 07.03.2020, zuletzt bearbeitet am 08.01.2021
veröffentlicht unter: Andachten 2020

Dieter Rohde, Hammelspring
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Lebenserfahrungen - Worte gegen den Krieg

Manche Jubiläen stimmen einen eher nachdenklich, als dass sie ein Grund zum Feiern wären. So auch dieses: Vor vierzig Jahren bin ich zum Wehrdienst in die NVA einberufen worden.
Schon während meiner Schulzeit hatte ich mich entschieden, den Wehrdienst mit der Waffe zu verweigern und als sogenannter „Bausoldat“ abzuleisten.
Insgesamt hatte ich Glück. Als ich eingezogen wurde, war ich 19, unverheiratet und es war ohnehin an der Zeit, aus der Geborgenheit des Elternhauses auszuziehen.
Andere hatten es schwerer und das war mit Sicherheit eine...
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erstellt von Christoph Poldrack am 29.02.2020, zuletzt bearbeitet am 08.01.2021
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Peter Krause, Sachsenhausen
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Wo alles endet

Ab und zu ist er da. Und dann kann es ganz schön anstrengend werden. „Schau doch hin! Wo soll das alles noch enden?“ Damit endet es meist, wenn er seine Sicht auf die Welt beschreibt. Manchmal lade ich ihn dann ein, mit mir einfach loszuziehen. „Wir können ans Wasser fahren? Dann sind wir einfach mal raus und genießen die Ruhe und der Wind erfrischt uns.“ Er meint, wir würden uns sicher erkälten und bestimmt blieben wir sowieso vorher irgendwo im Stau hängen. Ich kann es mir nicht verkneifen: „Du gehst immer von dem Schlechtesten...
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erstellt von Christoph Poldrack am 26.02.2020, zuletzt bearbeitet am 08.01.2021
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Ralf-Günther Schein
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Der Blick in den Spiegel

Eine der biblischen Lesungen für den kommenden Sonntag ist ein großer Hymnus über die Liebe.
Paulus betont darin: „Die Liebe hört niemals auf ….Sie ist das Größte!“ ….
Jetzt aber sehen wir durch einen Spiegel ein dunkles Bild....und erkennen vieles nur stückweise, dann aber werde ich erkennen....und wir werden Gott sehen von Angesicht zu Angesicht.“ (1.Korinther 13)
Am Ende seiner „Liebes-Erklärung“ kommt Paulus auf einen Spiegel zu sprechen. Er macht damit deutlich: Wer über die...
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erstellt von Christoph Poldrack am 22.02.2020, zuletzt bearbeitet am 08.01.2021
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Susanne Meißner, Gransee
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Prüft alles, das Gute behaltet

Letzte Woche war bei unserem Essenanbieter „Asiatische Woche“. Köstlich! Nur zu empfehlen! Meines Wissens ist auch niemand an einem gefährlichen Virus erkrankt. Na das wäre ja mal eine Schlagzeile. Nein. Ich möchte sie mir lieber nicht ausmalen. Bitte verstehen sie, liebe LeserInnen, nicht falsch. Der Coronavirus ist ernst zu nehmen, aber nicht bei uns. Ein junger Mensch wird in der Klinik unter Quarantäne gestellt und schon gibt es Panikmeldungen in den Medien. Diese Meldung fräst sich in unser Gehirn. Das aber alles ein Fehlalarm war, wird nur noch...
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erstellt von Christoph Poldrack am 15.02.2020, zuletzt bearbeitet am 08.01.2021
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Michaela Jecht, LIebenwalde
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Miteinander auf Augenhöhe

Ich mag Parkbänke. Drei Bretter für die Sitzfläche. Zwei für die Lehne. Eine Parkbank lädt ein zu verweilen. Zu einem Mittagsschlaf in der Sonne. Zum Ausruhen und in die Luft schauen. Menschen beobachten und Vögeln zuhören. Sie ist der Ort, an dem ich träume, nachdenke und Ideen finde. Oder einfach sitze.
Die Parkbank ist ein Ort, an dem ich andere Menschen treffe. Mit ihnen rede. Gedanken und Zweifel austausche. Ich teile diesen Ort mit anderen Menschen für eine Zeit. Die Parkbank gehört mir nicht. Sie ist ein Zuhause auf Zeit. Manchmal...
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erstellt von Christoph Poldrack am 09.02.2020, zuletzt bearbeitet am 08.01.2021
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Nele Poldrack
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Glaube kann Berge versetzen

Eine Handvoll Menschen sieht hin: „Hier wird die Würde von Menschen mit Füßen getreten. Wir wollen ein Zeichen setzen, wie es anders geht. Wir wollen einen Ort schaffen, an dem diese Menschen ihre Würde wieder finden.“ Sie haben kein Geld. Nur eine Idee, die andere überzeugt. Sie bleiben dran. So entsteht auf der Insel Lesbos auf dem Gelände eines ehemaligen Hüttencamps ein offenes Flüchtlingslager. Ohne staatliche Zuschüsse lebt man von Spenden und von der Hand in den Mund. Aber es kommen Freiwillige aus aller Welt. „Ich will...
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erstellt von Christoph Poldrack am 25.01.2020, zuletzt bearbeitet am 08.01.2021
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Sup. Uwe Simon
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Reden wir über das Wetter!

Temperaturschock im Januar…
Hammerprognose des Wetterdienstes…
Der Winter fällt aus…
dramatisches Wettermodell für April…
Ich lese fast jeden Tag solche Meldungen. Sie fallen mir auf. Wenn einem im Gespräch die Themen ausgehen, kann man ja immer noch über das Wetter reden!
Über die letzte Unwetterwarnung zum Beispiel: nachts kann die Temperatur unter den Gefrierpunkt sinken, Schnee könnte fallen oder Wind wehen. Aufgepasst, es gibt Wetter, heute und morgen und übermorgen auch.
Aber...
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erstellt von Christoph Poldrack am 18.01.2020, zuletzt bearbeitet am 08.01.2021
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Ruth-Barbara Schlenker, Grüneberg
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Geld oder Leben?

„Mal ehrlich, Frau Pfarrer, den Jugendlichen geht’s bei der Konfirmation doch nur um die Kohle!“ Soll das dann heißen, dass sich die Jugendlichen für ein Glaubensbekenntnis kaufen lassen? Nein, so sind sie nicht. Die jungen Leute sind für moderne Glaubensthemen sehr aufgeschlossen. Zwei von ihnen lassen sich jetzt am Sonntag taufen. Eine hat sogar ihre Familie angesteckt, und da wird auch gleich noch der kleine Bruder mit getauft. Das passt, denn am ersten Sonntag nach Epiphanias wird an Jesu Taufe erinnert, der sich von Johannes zu einem jüdischen...
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erstellt von Christoph Poldrack am 11.01.2020, zuletzt bearbeitet am 08.01.2021
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Gernot Fleischer, Lychen
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Die Tür ins neue Jahr

„Ich glaube; hilf meinem Unglauben!“ So lautet die Jahreslosung 2020. Sie drückt unseren Lebens- und Glaubenszweifel aus, den wir gerade jetzt spüren, wo wir die Tür ins neue Jahr durchschritten haben. Wir sind über die Schwelle gegangen in einen noch unbekannten Raum. Manche von uns mit Ungewißheit oder gar Furcht, was kommen oder auch was bleiben wird, manche mit Neugierde oder Vorfreude auf schöne Ereignisse. So ist es immer, wenn Neues sich anbahnt: es ist wie ein Gehen durch eine offene Tür, die uns einlädt, weiterzugehen und neue...
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erstellt von Christoph Poldrack am 04.01.2020, zuletzt bearbeitet am 08.01.2021
veröffentlicht unter: Andachten 2020