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Ein wärmender Mittagsort für ein kurzes Gespräch

Ein wärmender Mittagsort für ein kurzes Gespräch

18.04.2021 | Gedanken zum Wochenende von Pfarrerin Anne Lauschus zum Sonntag Misericordias Domini

Es ist Mittag. Ich tue, was auch die Schafe in meiner Nachbarschaft tun, ich stehe und genieße die Wärme. Mäh, ruft es vom Zaun her. Ich lasse mich auf das Gespräch ein. Mäh, dann ist es wieder zu Ende.

Sie sind so wunderbar bei sich, wenn sie in aller Ruhe fressen, dastehen und die Wärme genießen. Es sieht aus, als wüssten Schafe genau, was gut für sie ist. Sie bleiben zusammen. Ein Sehnsuchtsbild, beneidenswert anders als bei uns Menschen. Nähe ohne Konkurrenz, dafür Geborgenheit.

Große Schafherden...
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erstellt von Stefan Determann am 16.04.2021, zuletzt bearbeitet am 30.04.2021
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Foto: privat

"Jesus lebt, mit ihm auch ich."

11.04.2021 | Gedanken zum Wochenende von Gemeindepädagogin Ulrike Limbrecht zum Sonntag Quasimodogeniti

Das Osterfest liegt gerade hinter uns. Wie groß waren die Gefühle, als der alte Osterruf: „Der Herr ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden!“ wieder zu hören war! Wie ergreifend die Osterbotschaft, dass der Tod nicht das letzte Wort über uns haben wird!

Aber nach großen Osterworten befällt uns Menschen wieder die alltägliche Angst und Sorge. Wird mir und meinen Lieben die Gesundheit erhalten bleiben? Wird mir das Älterwerden nicht doch schwer zu schaffen machen? Oder werde ich meine Arbeiten weiterhin...
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erstellt von Stefan Determann am 09.04.2021, zuletzt bearbeitet am 30.04.2021
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Pfarrerin Juliane Lorasch
Foto: privat

Zwei Männer stehen in Worms mit einem zeitlichen Abstand von genau 500 Jahren

Gedanken zum Wochenende von Pfarrerin Juliane Lorasch aus Gutengermendorf / Löwenberger Land zum Sonntag Jubilate | 25.04.2021

Der eine, Martin Luther, steht im April 1521 auf dem Reichstag vor Kaiser Karl V. und den Fürsten. Die ganze Nacht hat er mit sich gerungen, ob er alles zurücknehmen soll, was er geschrieben hat. Über Gott, der ganz anders ist als gedacht und der die Menschen wie Mutter und Vater bedingungslos liebt. Es könnte so einfach sein.

Der andere, Leiter der Wormser Polizei, steht am vergangenen Wochenende auf dem Wormser Lutherplatz. In einem Video, das seitdem in den sozialen Netzwerken geteilt wird, diskutierter mit Menschen, die gegen die Corona-Maßnahmen...
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erstellt von Stefan Determann am 23.04.2021, zuletzt bearbeitet am 30.04.2021
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Ostern 2021 / Superintendent Uwe Simon
Foto: Determann / KK-OHL

Ostern 2021

04.04.2021 | Gedanken zum Osterfest von Superintendent Uwe Simon aus Gransee

Die Sonne blinzelt frühmorgens ins Zimmer, ich wache auf, ausgeschlafen und neugierig: ein neuer Tag beginnt, ich strecke mich und stehe auf.

<b>Das ist Ostern: mit neuer Kraft, nach der Ruhe und Dunkelheit der Nacht das Leben und seine Aufgaben anpacken.</b>

Ungeduld im Kampf gegen das Virus macht sich breit, das Impfen kommt nur zaghaft voran. Jetzt gibt es wieder nächtlichen Ausgangsbeschränkungen, kaum Kontakte und immer noch schwierige Rahmenbedingungen in Schulen und Kindergärten. Einzelhändler, Gastronomen, auch...
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erstellt von Stefan Determann am 03.04.2021, zuletzt bearbeitet am 30.04.2021
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Foto: Pfarrer Peter Krause aus Sachsenhausen

Mein Gott!

02.04.2021 | Gedanken zum Karfreitag von Pfarrer Peter Krause aus Sachsenhausen

„Mein Gott!“ Ich halte mir die Hand vor den Mund. Mir fehlen die Worte. Regungslos stehe ich da. „Mein Gott! Mein Gott!“ Es sind dieselben Worte, die Jesus am Kreuz rief: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ (Mk 15,34) Der Ausruf eines Menschen, der einsam und Willkür ausgeliefert mit seinem Tod ringt. Von Menschen verlassen hängt er am Kreuz. Ein schreckliches Leiden! Dazu geeignet, um die anderen einzuschüchtern.

So geht es, wenn einer sich nicht an die Regeln hält und den Mund aufmacht, um seinen...
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Hoffnungen / Pfarrerin Michaela Jecht aus Liebenwalde
Foto: privat

Hoffnungen

Gedanken zum Wochenende von Pfarrerin Michaela Jecht aus Liebenwalde zum Sonntag Palmarum | 28.03.2021

Ich brauche Hoffnung. Davon kann ich nie genug haben. Ja, und ich meine auch im Alltag. Bei den einfachen Dingen. Die Hoffnung, dass St. Pauli aufsteigt, ich auch meine nächste Gürtelprüfung bestehe und keinen Drehwurm beim Pirouette drehen bekommen. Ich hoffe darauf, dass mein Auto bei 20 Grad Minus anspringt, das Geschenk gefällt und mir die richtigen Worte einfallen. Ich hoffe, dass mich niemand anlügt, die Antwort ein „Ja“ ist und es endlich Frieden auf der Erde wird. Ich hoffe, dass meine Tomatensamen aufgehen und die Ernte reichlich ist.

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erstellt von Stefan Determann am 27.03.2021, zuletzt bearbeitet am 30.04.2021
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Pfarrer Friedemann Humburg aus Oranienburg

Gott gibt uns Kraft in Zeiten der Angst

Gedanken zum Wochenende von Pfarrer Friedemann Humburg aus Oranienburg zum Sonntag Judika | 21.03.2021

Ich weiß ja, eine solche Einstellung ist natürlich auch fragwürdig, aber ich kann es manchmal nicht mehr hören! Ich will es auch manchmal nicht mehr hören! Corona Zahlen hier und da, Inzidenzen hier und da, jeden Tag neue Zahlen. Keine Nachrichtensendung mehr ohne Experten, die mir Tag für Tag neue und ganz unterschiedliche Informationen vermitteln, die mich ganz durcheinanderbringen.

Wem soll ich glauben? Was soll ich glauben? Der eine Impfstoff ist gut und ungefährlich sagen die einen. Die anderen warnen dringend vor seiner Verwendung....
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erstellt von Stefan Determann am 19.03.2021, zuletzt bearbeitet am 30.04.2021
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Pfarrer Thomas Hellriegel: Du bist ein Gott, der mich sieht

Du bist ein Gott, der mich sieht

Gedanken zum Wochenende von Pfarrer Thomas Hellriegel aus Vehlefanz zum Sonntag Lätare | 14.03.2021

Ein Jahr Pandemie, ein Jahr Ausnahmezustand, ein Jahr lähmende Fassungslosigkeit. Ich möchte meinen Frust herausschreien, aber es schnürt mir die Kehle zu. Da fällt mir eine Karte in die Hände mit einem Gebet. Langsam wage ich, die Worte nachzusprechen:

Guter Gott, gerade jetzt wende ich mich an dich. Ich weiß, dass ich dir alles sagen kann, was mich bewegt, auch das, was sich nicht in Worten ausdrücken lässt. Die Zeit ist unruhig. Und die Welt um mich herum ist aus den Fugen. Beklommenheit hat mein Herz erfasst. Ich sehne mich nach...
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erstellt von Stefan Determann am 12.03.2021, zuletzt bearbeitet am 30.04.2021
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Redet Gott?

Redet Gott?

07.03.2021 | Sonntag Okuli | Gedanken zum Wochenende von Pfarrerin Nele Poldrack aus Leegebruch

In der Bibel redet Gott. Mit Abraham. Mit Jona. Mit Jesus. Mit Paulus. - Toll, denke ich, und wann redet Gott mal mit mir? Ich bete und hab so viele Fragen. Wann bekomme ich endlich eine Antwort? Ich mache mir klar, dass die Geschichten der Bibel schon Interpretation von Erlebtem sind. Gibt es Situationen, von denen ich sagen kann, Gott hat zu mir gesprochen?

Mir fallen die unzähligen Spendenbitten ein, die meistens gleich in den Papiermüll wandern. Organisationen die Gutes tun und auf Spenden angewiesen sind, von Brot für die Welt über SOS Kinderdorf bis zum...
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erstellt von Stefan Determann am 06.03.2021, zuletzt bearbeitet am 30.04.2021
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Ein Frühjahrsputz für die Seele

Ein Frühjahrsputz für die Seele

28.02.2021 | Sonntag Reminiszere | Gedanken zum Wochenende von Pfarrerin Christine Gebert aus Herzberg (Mark)

„Ich bin da nicht total fanatisch, aber Frühjahrsputz für die Seele kann ja nicht schaden.“, sagte vor kurzem eine Frau zu mir. Und diese Frau merkt bestimmt nach und nach, wie nachhaltig dieser eine Satz in mir wirkt – weil ich ihn immer mal wieder erwähne, weil er so kurz und klar in sich trägt, dass ich frei bin vor Gott und genau deshalb auch die Freiheit zu etwas habe. Kaum jemand wird sich heute in der Fastenzeit mit Verzicht geißeln, weil das eigene Seelenheil davon abhängt. Aber ich bin frei, diese Zeit vor Ostern zu nutzen, um den...
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erstellt von Stefan Determann am 26.02.2021, zuletzt bearbeitet am 30.04.2021
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„Mensch, wo bist du?“

„Mensch, wo bist du?“

21.02.2021 | Sonntag Invokavit | Gedanken zum Wochenende von Pfarrer Gernot Fleischer aus Lychen

„Dazu ist erschienen der Sohn Gottes, dass er die Werke des Teufels zerstöre.“

Der Wochenspruch für den ersten Sonntag der Passionszeit, der Bußzeit. Klingt wie im Mittelalter: Gott und der Teufel, beide leibhaftig in Person.
Glaubt doch heute keiner mehr. Richtig!
Und doch bleibt es wahr!
Da ist das Gute, und da ist das Böse.
In der Welt und beides sogar mitten im eigenen Herzen!
Hin- und hergerissen leben wir zwischen dem Anspruch, meinem Nächsten, mir selber, dieser Welt Gutes tun zu wollen - so,...
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erstellt von Stefan Determann am 20.02.2021, zuletzt bearbeitet am 30.04.2021
veröffentlicht unter: Andachten-2021

So viel du brauchst….

So viel du brauchst….

14.02.2021 | Sonntag Estomihi | Gedanken zum Wochenende von Gemeindepädagogin Ulrike Gartenschläger aus Oranienburg

Eigentlich wären wir jetzt mitten in der Karnevalszeit. Und wahrscheinlich hätte es in dieser oder nächster Woche so manche fröhliche Feier gegeben. Hier bei uns vielleicht nicht ganz so wie im Rheinland, wie in Köln oder Mainz. Aber auch hier hätten wir Anteil genommen an all den Umzügen, Maskeraden, Musik und Tanz. „Carne levare“ : übersetzt heißt das „Fleisch wegnehmen“ und erinnert daran, dass in früheren Zeiten mit Beginn der christlichen Fastenzeit ab Aschermittwoch kein Fleisch mehr gegessen wurde. Aber vorher...
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Andacht zum Hören und Sehen
erstellt von Stefan Determann am 12.02.2021, zuletzt bearbeitet am 30.04.2021
veröffentlicht unter: Andachten-2021

Arndt Farack, Pfarrer in Oranienburg

Mehr Licht!

07.02.2021 | Sonntag Sexagesimae | Gedanken zum Wochenende von Pfarrer Arndt Farack aus Oranienburg

„Wenn es zu Lichtmess stürmt und schneit, dann ist der Frühling nicht mehr weit.“
Dieses Jahr hat es zu Lichtmess nicht gestürmt, aber geschneit. So können wir die Hoffnung haben, dass der Frühling bald schon kommt. Zumindest sagt das diese alte Bauernregel. Aber wann ist Lichtmess ? 40 Tage nach Weihnachten, also am 2. Februar. In einigen Gegenden wie im Erzgebirge endet mit Lichtmess die Weihnachtszeit. Dann werden die Krippen und Pyramiden weggepackt.

Sehnsucht nach mehr Licht – das haben wir nicht nur heute in diesen...
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veröffentlicht unter: Andachten-2021

Pfarrer Andreas Domke aus Zehdenick

Ein unglaublich zartes Pflänzchen

31. Januar 2021 | letzter Sonntag nach Epiphanias | Gedanken zum Wochenende von Pfarrer Andreas Domke aus Zehdenick

Es ist unglaublich! Atomwaffen sind weltweit verboten. Das ist so unglaublich, dass es kaum einer gewagt hat, diese Meldung auf die Titelseite zu bringen. So unglaublich, weil es noch so viele Atomwaffen gibt. So unglaublich, weil dieser Bann von Militärstrategen bisher nur verlacht wird.
Und dennoch: Seit dem 22. Januar 2021 ist jeder Besitz, jede Drohung und jede Bereitstellung von Infrastruktur für Atomwaffen verboten. Das ist Völkerrecht. Auch wenn Deutschland dies noch(!) nicht in nationales Recht umgesetzt hat, gilt es. So wie Grenzen zwischen Völkern gelten,...
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Andacht zum Hören und Sehen
erstellt von Stefan Determann am 29.01.2021, zuletzt bearbeitet am 30.04.2021
veröffentlicht unter: Andachten-2021

Irgendwann mal... später
Foto: KK-OHL / Determann

Irgendwann mal... später

24. Januar 2021 | 3. Sonntag nach Epiphanias | Gedanken zum Wochenende von Gemeindepädagoge Dirk Bock aus Lindow

Wie viele Menschen kennen Sie, die ständig erzählen, was sie alles “irgendwann mal“ tun möchten? Ich kenne einige. Die Wunschliste kann ausgesprochen lang sein: Sie wollen die Welt bereisen, sie wollen tanzen, sie wollen sich ein Jahr Auszeit nehmen, sie wollen sportlicher werden oder sie wollen gar ein ganz anderes Leben führen.

Kennen Sie das? „Irgendwann, wenn ich Zeit dafür habe, werde ich das mal angehen.“ Nur, wann ist die Zeit dafür? Gibt es tatsächlich den richtigen Zeitpunkt? Wenn Sie mich fragen, eher nicht....
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Andacht zum Hören und Sehen
erstellt von Stefan Determann am 22.01.2021, zuletzt bearbeitet am 30.04.2021
veröffentlicht unter: Andachten-2021

Eine Hochzeit mitten im Winter

Eine Hochzeit mitten im Winter

17. Januar 2021 | 2. Sonntag nach Epiphanias | Gedanken zum Wochenende von Sabine Benndorf, Prädikantin in der Region Templin

Eine Hochzeit mitten im Winter
Eine Hochzeit mitten in der Corona-Pandemie
Eine Hochzeit ohne Erwähnung der Braut
Was soll das?

Die Hochzeit von Kana zu Beginn des 2.Kapitels des Johannesevangeliums ist uns als Text für diesen Sonntag gegeben, am Anfang des zweiten Pandemiejahres.
Wer kann sich da freuen, wer kann da feiern?
Mit einer Hochzeit fängt das Leben neu an:
Kinder, Familie, gemeinsame Jahre bis das der Tod uns scheidet, so wünschen wir uns das.
Aber jetzt?

Frau Schulze erfährt die...
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erstellt von Stefan Determann am 15.01.2021, zuletzt bearbeitet am 30.04.2021
veröffentlicht unter: Andachten-2021

Pfarrer Holger Baum aus Lindow (Mark)

Unsere Welt braucht jeden Tag Gottesdienst

10. Januar 2021 | 1. Sonntag nach Epiphanians | Gedanken zum Wochenende von Pfarrer Holger Baum aus Lindow (Mark)

„Ich ermahne euch nun, liebe Brüder, durch die Barmherzigkeit Gottes, dass ihr eure Leiber hingebt als ein Opfer, das lebendig, heilig und Gott wohlgefällig ist. Das sei euer vernünftiger Gottesdienst.“ (Römer 12, 1)

Da stellt sich doch die Frage: Was ist denn nun ein vernünftiger Gottesdienst?

Am vergangenen Dienstag hatte ich ein Trauergespräch und erfuhr, dass der Verstorbene, der schon viele Jahre an MS erkrankt war, ins Krankenhaus gekommen war und dass man Krebs im Endstadium bei ihm festgestellt hatte. Die Kinder...
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erstellt von Stefan Determann am 08.01.2021, zuletzt bearbeitet am 30.04.2021
veröffentlicht unter: Andachten-2021