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Liebe Gott - liebe deinen Nächsten - liebe Dich.
Foto: Ralf Schwieger

Liebe Gott - liebe deinen Nächsten - liebe Dich.

18.07.2021 | 7. Sonntag nach Trinitatis | Gedanken zum Wochenende von Pfarrer Ralf Schwieger aus Friedrichwalde |

Vor vielen, vielen Jahre wurde ich, im wahrsten Sinne des Wortes, hinein getragen in die Gemeinde Gottes. In Altglietzen wurde ich getauft und genau aus diesem Grund lesen Sie jetzt diese Zeilen.

Als Christ kann ich jeden Morgen neu anfangen, jeden Tag nehme ich an, so wie er ist. Denn ich weiß, ich bin getauft. Gott kennt mich, vergibt mir meine Schuld und geht mit mir mit. Was soll mir also passieren? Ich kann leben und bleibe ab und an stehen und nehme wahr was ist. Informiere mich, versuche Fakten von Fakenews zu unterscheiden. Was ich wahrnehme, bewerte, beurteile...
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Toleranz fühlt sich gut an

Toleranz fühlt sich gut an

11.07.2021 | 6. Sonntag nach Trinitatis | Gedanken zum Wochenende von Pfarrer Thomas Triebler aus Kremmen

Ich möchte zurückschauen in eine lange vergangene Zeit, um etwas Wichtiges ins Heute zu holen. Der biblische Autor Paulus hat diesen Impuls gegeben. Er war in seinen jüngeren Jahren ein fanatischer Christenhasser. Kraft seines Amtes hatte er die Jesusanhänger verfolgt und vor das hohe Gericht geschleppt. Doch dann traf es ihn wie aus heiterem Himmel. Der Auferstandene Christus begegnete ihm in einer umwerfenden Vision. Dieses Ereignis stellte sein Leben auf den Kopf, er brauchte mehrere Jahre, um wieder Tritt zu fassen. Danach war er ein anderer Mensch. Er wurde ein...
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erstellt von Stefan Determann am 09.07.2021, zuletzt bearbeitet am 23.07.2021
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Pfarrer Ralf-Günther Schein / Ein Weg der Hoffnung

Ein Weg der Hoffnung

4. Juli 2021 | 5. Sonntag nach Trinitatis | Gedanken zum Wochenende von Pfarrer Ralf-Günther Schein aus Templin

Im vergangenen Jahr verbrachten meine Frau und ich unseren Urlaub in der Rhön. Zwischen Thüringen und Hessen. Bei dem Städtchen Geisa beeindruckte uns ein besonders gestalteter Kreuzweg, mitten auf dem ehemaligen Todesstreifen. In riesigen Metallskulpturen hat der Künstler Ulrich Barnickel einen „Weg der Hoffnung“ gestaltet.

Auch für Nichtchristen nachvollziehbar zeigt er, dass Jesu Kreuz für Mut, Solidarität, Zivilcourage, Trost und Hoffnung steht. Das Kreuz ist vielen Menschen heutzutage ein anstößiges, leider auch...
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erstellt von Stefan Determann am 02.07.2021, zuletzt bearbeitet am 23.07.2021
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Pfarrerin Christine Rosin aus Herzfelde (Templin)

Wer fängt an, wer trägt die Last?

27. Juni 2021 | 4. Sonntag nach Trinitatis | Gedanken zum Wochenende von Pfarrerin Christine Rosin aus Herzfelde (Templin)

Ein Sommertag. Sonne, die bis ganz innen wärmt. Reife Kornfelder im blendenden Licht. Wir fahren auf dem Feldweg nebeneinander, die Fahrräder bepackt mit Picknick und Hängematte, eine Hand am Lenker, die andere dem anderen gereicht. Und wir ziehen einander nach vorne, abwechselnd, erst die eine, dann der andere, schwingen uns weiter, lassen einander lossausen, und fangen uns wieder ein, beflügeln einander und leben im Geben.

„Einer trage des anderen Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen“, sagt Paulus im Galaterbrief, in dem Vers,...
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erstellt von Stefan Determann am 25.06.2021, zuletzt bearbeitet am 23.07.2021
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Pfarrer Dieter Rohde / Eine Kirche ist etwas Besonderes

Eine Kirche ist etwas Besonderes

20.06.2021 | 3. Sonntag nach Trinitatis | Gedanken zum Wochenende von Pfarrer Dieter Rode aus Hammelspring

Zwar sind in unseren Kirchen seit gut einem Jahr etliche Veranstaltungen ausgefallen; wir haben die Zeit aber gut genutzt und Bauarbeiten vorangebracht, repariert und renoviert.
In Groß Dölln wurde die Kirche nach langer Planung komplett saniert und steht nun nicht nur der Dorfgemeinde sondern auch den Gästen im benachbarten Feriendorf „Groß Vätersee“ und dem Hotel „Döllnsee“ wieder offen.
In Dargersdorf haben die Handwerker im Zuge der dortigen Bauarbeiten dem Kirchturm die Bekrönung wieder aufgesetzt, d.h. die...
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erstellt von Stefan Determann am 18.06.2021, zuletzt bearbeitet am 23.07.2021
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(Be)Leben braucht Zeit

(Be)Leben braucht Zeit

13.06.2021 | 2. Sonntag nach Trinitatis | Gedanken zum Wochenende von Pfarrerin Christine Gebert aus Herzberg (Mark)

Waren Sie schon wieder im Restaurant? Oder im Cafe? Die erste Pizza, der erste Kaffee nicht einfach nur to go, sondern im Bleiben. Nicht in Pappe, sondern in Porzellan. Nicht fröstelnd im Vorübergehen, nicht verabredet zu einem der vielen Spaziergänge. Nein, die Beine ausgestreckt, die Nase in der Sonne, die Arme baumeln einfach herunter, hier und da gibt es etwas zu beobachten. Und ein bisschen merkwürdig ist das auch, ein bisschen unglaublich, dass dieser Moment wirklich echt ist. Sitze ich jetzt hier wirklich in der Sonne und genieße den duftenden Kaffee? Etwas...
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Sommerandacht auf Youtube aus Vielitz am Vielitzsee
erstellt von Stefan Determann am 11.06.2021, zuletzt bearbeitet am 23.07.2021
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Isabel Pawletta / Menschenkette der Nächstenliebe
Foto: KK-OHL / Stefan Determann

Menschenkette der Nächstenliebe

06.06.2021 | 1. Sonntag nach Trinitatis | Gedanken zum Wochenende von Prädikantin Isabel Pawletta

Ich weiß nicht mehr, wie sie aussah oder wie sie hieß. Wir teilten nur einen flüchtigen Augenblick miteinander. Doch am Ende schenkte sie mir, einer fremden Studentin, 50 Euro für die Urlaubskasse. Auf meinen verwunderten Blick antwortete sie: „Wenn Sie es sich später erlauben können, machen Sie einem jungen Menschen auch eine Freude.“

Was für eine großartige Idee: Das Gute, das man hat, immer weitergeben. Das Glück nicht in einer Schublade verstauen, sondern in eine andere Hand legen. Eine Menschenkette des Helfens...
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erstellt von Stefan Determann am 04.06.2021, zuletzt bearbeitet am 23.07.2021
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Trinitatis - der EINE und doch dreifache GOTT

Trinitatis - der EINE und doch dreifache GOTT

30.05.2021 | Sonntag Trinitatis | Gedanken zum Wochenende von Pastorin Ruth-Barbara Schlenker

Fest, flüssig, gasförmig, so sind die drei Aggregatzustände von Wasser. Vieles in unserem Leben kommt dreifach vor: Das Siegertreppchen, der Dreivierteltakt und das dreifache Hoch! Und das Abendland glaubt an Gott als Vater, Sohn und Heilige Geistkraft. Nun, schon deshalb ist mir Gott in seinen drei „Aggregatzuständen“ lieb, weil ich's nicht anders kenne. Aber ich spüre auch verschiedene Wirkweisen: als Schöpfergott ist Gott eine feste Größe in der Welt und in meinem Leben, als Bruder Jesus ist Gott als Wort, als Botschaft...
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erstellt von Stefan Determann am 28.05.2021, zuletzt bearbeitet am 23.07.2021
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Wenn alle mit einer Sprache sprechen...
Foto: KK-OHL / Determann

Wenn alle mit einer Sprache sprechen...

23./24.05.2021 | Gedanken zum Pfingstfest von Superintendent Uwe Simon

Zwei Menschen - ein Gedanke! Das passiert unter Freunden, in der Liebe, auch bei Kollegen.
Was für ein Glück, wenn sich alle einig sind und mit einer Sprache sprechen.

Die Wirklichkeit sieht ja anders aus: Paare reden aneinander vorbei, Kindern werfen ihren Eltern vor, sei nicht zu verstehen, nach einem Streit fällt es so schwer, das Wort zu finden, das Brücken baut und versöhnt. Die Pandemie hat die sozialen und politischen Gräben an vielen Stellen vertieft statt sie zuzuschütten. Kulturelle Unterschiede bedeuten nicht nur Vielfalt,...
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erstellt von Stefan Determann am 21.05.2021, zuletzt bearbeitet am 23.07.2021
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Schaut hin! – Eine Chance

Schaut hin! – Eine Chance

16.05.2021 | Sonntag Exaudi | Gedanken zum Wochenende von Pfarrer i.R. Christoph Poldrack aus Leegebruch

Kennen Sie jemanden, liebe LeserInnen, der/die sich über die Reisebeschränkungen freut? Ich vermute, Sie so wenig wie ich. Aber man kann dem Zu-Hause-Bleiben Positives abgewinnen. Ich wollte derzeit eigentlich in Frankfurt sein beim Ökumenischen Kirchentag unter dem Motto „Schaut hin“. Doch der kann pandemiebedingt nur online stattfinden – keine direkte Begegnung mit vielen Menschen, keine Diskussionsforen, keine Live-Vorträge, Andachtenoder Konzerte. Schade! Ich hatte mich darauf gefreut.

Aber "www" macht’s möglich...
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erstellt von Stefan Determann am 14.05.2021, zuletzt bearbeitet am 23.07.2021
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Himmlische Momente

Himmlische Momente

13.05.2021 | Gedanken zu Christi Himmelfahrt von Pfarrerin Yvonne Maßors aus Templin

Für das lange Wochenende plane ich eine Ausfahrt. Ich fahre ins Freie, will den Himmel sehen, in Gänze. Ich lege mich auf eine Wiese, kein Baum, kein Haus, nichts, das meinen Blick stört, meinen Blick in den Himmel. Diese unendliche blaue Weite: Zeitlos zieht sie dahin.

Wir erinnern uns an den Abschied Jesu von seinen Jüngern, 40 Tage nach seiner Auferstehung. Jesus kehrt zurück zu Gott. Christi Himmelfahrt. Zwischen Himmel und Erde. Jesus sagt zu seinen Jüngern: „Was steht ihr da und schaut in den Himmel?“

So wie die...
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erstellt von Stefan Determann am 12.05.2021, zuletzt bearbeitet am 23.07.2021
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Volkmar Gartenschläger, Pfarrer i.R. aus Oranienburg

Eine gute Erfahrung

09.05.2021 | Gedanken zum Wochenende von Pfarrer i.R. Volkmar Gartenschläger aus Oranienburg | Sonntag Rogate

"Beten gibt mir Kraft und Ruhe" sagt unser Ministerpräsident. Eine gute Glaubens- und Lebenserfahrung! Aber es geht beim Beten nicht immer nach unseren Vorstellungen und Wünschen. Nur gut, wenn dann jemand zum Reden und Zuhören da ist, ein Mensch, der für uns und mit uns beten kann. Wie schön und befreiend ist es, wenn in der Partnerschaft und Freundschaft gebetet werden kann! Und wenn uns die eigenen Worte fehlen? Jesus hat uns das "Vaterunser" als Hilfe gegeben. Ein Gebet von globaler Weite.

In diesen Tagen denken wir an jene, die...
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erstellt von Stefan Determann am 07.05.2021, zuletzt bearbeitet am 23.07.2021
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Wann hat Sie ein Lied das letzte Mal zutiefst berührt? / Gemeindepädagogin Susanne Meißner

Wann hat Sie ein Lied das letzte Mal zutiefst berührt?

02.05.2021 | Gedanken zum Wochenende von Gemeindepädaogogin Susanne Meißner aus Gransee zum Sonntag Kantate

Es war eigentlich nicht das Lied, sondern die Umstände, mit denen mir das Lied „Hymn“ von Barclay James Harvest vor nicht all zu langer Zeit begegnete. Das war zu Petras Beerdigung. Sie war ganz und gar nicht gläubig, hält nichts von Kirche. So sagte sie es mir mal. Sie war klug, aber labile. Verlor dadurch auch immer wieder ihre Arbeit. Sie hatte liebe Menschen um sich, aber sie hatte keine eigene Familie nur ihre Mutter, für die sie da sein konnte. Dann starb sie, einfach so. Es war an ihrem Lieblingsort, am Wasser. Dort, wo sie immer die Enten und...
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Pfarrerin Juliane Lorasch
Foto: privat

Zwei Männer stehen in Worms mit einem zeitlichen Abstand von genau 500 Jahren

25.04.2021 | Gedanken zum Wochenende von Pfarrerin Juliane Lorasch aus Gutengermendorf / Löwenberger Land zum Sonntag Jubilate

Der eine, Martin Luther, steht im April 1521 auf dem Reichstag vor Kaiser Karl V. und den Fürsten. Die ganze Nacht hat er mit sich gerungen, ob er alles zurücknehmen soll, was er geschrieben hat. Über Gott, der ganz anders ist als gedacht und der die Menschen wie Mutter und Vater bedingungslos liebt. Es könnte so einfach sein.

Der andere, Leiter der Wormser Polizei, steht am vergangenen Wochenende auf dem Wormser Lutherplatz. In einem Video, das seitdem in den sozialen Netzwerken geteilt wird, diskutierter mit Menschen, die gegen die Corona-Maßnahmen...
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erstellt von Stefan Determann am 23.04.2021, zuletzt bearbeitet am 23.07.2021
veröffentlicht unter: Andachten-2021

Ein wärmender Mittagsort für ein kurzes Gespräch

Ein wärmender Mittagsort für ein kurzes Gespräch

18.04.2021 | Gedanken zum Wochenende von Pfarrerin Anne Lauschus zum Sonntag Misericordias Domini

Es ist Mittag. Ich tue, was auch die Schafe in meiner Nachbarschaft tun, ich stehe und genieße die Wärme. Mäh, ruft es vom Zaun her. Ich lasse mich auf das Gespräch ein. Mäh, dann ist es wieder zu Ende.

Sie sind so wunderbar bei sich, wenn sie in aller Ruhe fressen, dastehen und die Wärme genießen. Es sieht aus, als wüssten Schafe genau, was gut für sie ist. Sie bleiben zusammen. Ein Sehnsuchtsbild, beneidenswert anders als bei uns Menschen. Nähe ohne Konkurrenz, dafür Geborgenheit.

Große Schafherden...
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erstellt von Stefan Determann am 16.04.2021, zuletzt bearbeitet am 23.07.2021
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Foto: privat

"Jesus lebt, mit ihm auch ich."

11.04.2021 | Gedanken zum Wochenende von Gemeindepädagogin Ulrike Limbrecht zum Sonntag Quasimodogeniti

Das Osterfest liegt gerade hinter uns. Wie groß waren die Gefühle, als der alte Osterruf: „Der Herr ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden!“ wieder zu hören war! Wie ergreifend die Osterbotschaft, dass der Tod nicht das letzte Wort über uns haben wird!

Aber nach großen Osterworten befällt uns Menschen wieder die alltägliche Angst und Sorge. Wird mir und meinen Lieben die Gesundheit erhalten bleiben? Wird mir das Älterwerden nicht doch schwer zu schaffen machen? Oder werde ich meine Arbeiten weiterhin...
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erstellt von Stefan Determann am 09.04.2021, zuletzt bearbeitet am 23.07.2021
veröffentlicht unter: Andachten-2021

Ostern 2021 / Superintendent Uwe Simon
Foto: Determann / KK-OHL

Ostern 2021

04.04.2021 | Gedanken zum Osterfest von Superintendent Uwe Simon aus Gransee

Die Sonne blinzelt frühmorgens ins Zimmer, ich wache auf, ausgeschlafen und neugierig: ein neuer Tag beginnt, ich strecke mich und stehe auf.

<b>Das ist Ostern: mit neuer Kraft, nach der Ruhe und Dunkelheit der Nacht das Leben und seine Aufgaben anpacken.</b>

Ungeduld im Kampf gegen das Virus macht sich breit, das Impfen kommt nur zaghaft voran. Jetzt gibt es wieder nächtlichen Ausgangsbeschränkungen, kaum Kontakte und immer noch schwierige Rahmenbedingungen in Schulen und Kindergärten. Einzelhändler, Gastronomen, auch...
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erstellt von Stefan Determann am 03.04.2021, zuletzt bearbeitet am 23.07.2021
veröffentlicht unter: Andachten-2021

Foto: Pfarrer Peter Krause aus Sachsenhausen

Mein Gott!

02.04.2021 | Gedanken zum Karfreitag von Pfarrer Peter Krause aus Sachsenhausen

„Mein Gott!“ Ich halte mir die Hand vor den Mund. Mir fehlen die Worte. Regungslos stehe ich da. „Mein Gott! Mein Gott!“ Es sind dieselben Worte, die Jesus am Kreuz rief: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ (Mk 15,34) Der Ausruf eines Menschen, der einsam und Willkür ausgeliefert mit seinem Tod ringt. Von Menschen verlassen hängt er am Kreuz. Ein schreckliches Leiden! Dazu geeignet, um die anderen einzuschüchtern.

So geht es, wenn einer sich nicht an die Regeln hält und den Mund aufmacht, um seinen...
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Hoffnungen / Pfarrerin Michaela Jecht aus Liebenwalde
Foto: privat

Hoffnungen

28.03.2021 | Gedanken zum Wochenende von Pfarrerin Michaela Jecht aus Liebenwalde zum Sonntag Palmarum

Ich brauche Hoffnung. Davon kann ich nie genug haben. Ja, und ich meine auch im Alltag. Bei den einfachen Dingen. Die Hoffnung, dass St. Pauli aufsteigt, ich auch meine nächste Gürtelprüfung bestehe und keinen Drehwurm beim Pirouette drehen bekommen. Ich hoffe darauf, dass mein Auto bei 20 Grad Minus anspringt, das Geschenk gefällt und mir die richtigen Worte einfallen. Ich hoffe, dass mich niemand anlügt, die Antwort ein „Ja“ ist und es endlich Frieden auf der Erde wird. Ich hoffe, dass meine Tomatensamen aufgehen und die Ernte reichlich ist.

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erstellt von Stefan Determann am 27.03.2021, zuletzt bearbeitet am 23.07.2021
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Pfarrer Friedemann Humburg aus Oranienburg

Gott gibt uns Kraft in Zeiten der Angst

21.03.2021 | Gedanken zum Wochenende von Pfarrer Friedemann Humburg aus Oranienburg zum Sonntag Judika

Ich weiß ja, eine solche Einstellung ist natürlich auch fragwürdig, aber ich kann es manchmal nicht mehr hören! Ich will es auch manchmal nicht mehr hören! Corona Zahlen hier und da, Inzidenzen hier und da, jeden Tag neue Zahlen. Keine Nachrichtensendung mehr ohne Experten, die mir Tag für Tag neue und ganz unterschiedliche Informationen vermitteln, die mich ganz durcheinanderbringen.

Wem soll ich glauben? Was soll ich glauben? Der eine Impfstoff ist gut und ungefährlich sagen die einen. Die anderen warnen dringend vor seiner Verwendung....
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erstellt von Stefan Determann am 19.03.2021, zuletzt bearbeitet am 23.07.2021
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Pfarrer Thomas Hellriegel: Du bist ein Gott, der mich sieht

Du bist ein Gott, der mich sieht

14.03.2021 | Gedanken zum Wochenende von Pfarrer Thomas Hellriegel aus Vehlefanz zum Sonntag Lätare

Ein Jahr Pandemie, ein Jahr Ausnahmezustand, ein Jahr lähmende Fassungslosigkeit. Ich möchte meinen Frust herausschreien, aber es schnürt mir die Kehle zu. Da fällt mir eine Karte in die Hände mit einem Gebet. Langsam wage ich, die Worte nachzusprechen:

Guter Gott, gerade jetzt wende ich mich an dich. Ich weiß, dass ich dir alles sagen kann, was mich bewegt, auch das, was sich nicht in Worten ausdrücken lässt. Die Zeit ist unruhig. Und die Welt um mich herum ist aus den Fugen. Beklommenheit hat mein Herz erfasst. Ich sehne mich nach...
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erstellt von Stefan Determann am 12.03.2021, zuletzt bearbeitet am 23.07.2021
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Redet Gott?

Redet Gott?

07.03.2021 | Sonntag Okuli | Gedanken zum Wochenende von Pfarrerin Nele Poldrack aus Leegebruch

In der Bibel redet Gott. Mit Abraham. Mit Jona. Mit Jesus. Mit Paulus. - Toll, denke ich, und wann redet Gott mal mit mir? Ich bete und hab so viele Fragen. Wann bekomme ich endlich eine Antwort? Ich mache mir klar, dass die Geschichten der Bibel schon Interpretation von Erlebtem sind. Gibt es Situationen, von denen ich sagen kann, Gott hat zu mir gesprochen?

Mir fallen die unzähligen Spendenbitten ein, die meistens gleich in den Papiermüll wandern. Organisationen die Gutes tun und auf Spenden angewiesen sind, von Brot für die Welt über SOS Kinderdorf bis zum...
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erstellt von Stefan Determann am 06.03.2021, zuletzt bearbeitet am 23.07.2021
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Ein Frühjahrsputz für die Seele

Ein Frühjahrsputz für die Seele

28.02.2021 | Sonntag Reminiszere | Gedanken zum Wochenende von Pfarrerin Christine Gebert aus Herzberg (Mark)

„Ich bin da nicht total fanatisch, aber Frühjahrsputz für die Seele kann ja nicht schaden.“, sagte vor kurzem eine Frau zu mir. Und diese Frau merkt bestimmt nach und nach, wie nachhaltig dieser eine Satz in mir wirkt – weil ich ihn immer mal wieder erwähne, weil er so kurz und klar in sich trägt, dass ich frei bin vor Gott und genau deshalb auch die Freiheit zu etwas habe. Kaum jemand wird sich heute in der Fastenzeit mit Verzicht geißeln, weil das eigene Seelenheil davon abhängt. Aber ich bin frei, diese Zeit vor Ostern zu nutzen, um den...
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erstellt von Stefan Determann am 26.02.2021, zuletzt bearbeitet am 23.07.2021
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„Mensch, wo bist du?“

„Mensch, wo bist du?“

21.02.2021 | Sonntag Invokavit | Gedanken zum Wochenende von Pfarrer Gernot Fleischer aus Lychen

„Dazu ist erschienen der Sohn Gottes, dass er die Werke des Teufels zerstöre.“

Der Wochenspruch für den ersten Sonntag der Passionszeit, der Bußzeit. Klingt wie im Mittelalter: Gott und der Teufel, beide leibhaftig in Person.
Glaubt doch heute keiner mehr. Richtig!
Und doch bleibt es wahr!
Da ist das Gute, und da ist das Böse.
In der Welt und beides sogar mitten im eigenen Herzen!
Hin- und hergerissen leben wir zwischen dem Anspruch, meinem Nächsten, mir selber, dieser Welt Gutes tun zu wollen - so,...
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erstellt von Stefan Determann am 20.02.2021, zuletzt bearbeitet am 23.07.2021
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So viel du brauchst….

So viel du brauchst….

14.02.2021 | Sonntag Estomihi | Gedanken zum Wochenende von Gemeindepädagogin Ulrike Gartenschläger aus Oranienburg

Eigentlich wären wir jetzt mitten in der Karnevalszeit. Und wahrscheinlich hätte es in dieser oder nächster Woche so manche fröhliche Feier gegeben. Hier bei uns vielleicht nicht ganz so wie im Rheinland, wie in Köln oder Mainz. Aber auch hier hätten wir Anteil genommen an all den Umzügen, Maskeraden, Musik und Tanz. „Carne levare“ : übersetzt heißt das „Fleisch wegnehmen“ und erinnert daran, dass in früheren Zeiten mit Beginn der christlichen Fastenzeit ab Aschermittwoch kein Fleisch mehr gegessen wurde. Aber vorher...
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Andacht zum Hören und Sehen
erstellt von Stefan Determann am 12.02.2021, zuletzt bearbeitet am 23.07.2021
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Arndt Farack, Pfarrer in Oranienburg

Mehr Licht!

07.02.2021 | Sonntag Sexagesimae | Gedanken zum Wochenende von Pfarrer Arndt Farack aus Oranienburg

„Wenn es zu Lichtmess stürmt und schneit, dann ist der Frühling nicht mehr weit.“
Dieses Jahr hat es zu Lichtmess nicht gestürmt, aber geschneit. So können wir die Hoffnung haben, dass der Frühling bald schon kommt. Zumindest sagt das diese alte Bauernregel. Aber wann ist Lichtmess ? 40 Tage nach Weihnachten, also am 2. Februar. In einigen Gegenden wie im Erzgebirge endet mit Lichtmess die Weihnachtszeit. Dann werden die Krippen und Pyramiden weggepackt.

Sehnsucht nach mehr Licht – das haben wir nicht nur heute in diesen...
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Pfarrer Andreas Domke aus Zehdenick

Ein unglaublich zartes Pflänzchen

31. Januar 2021 | letzter Sonntag nach Epiphanias | Gedanken zum Wochenende von Pfarrer Andreas Domke aus Zehdenick

Es ist unglaublich! Atomwaffen sind weltweit verboten. Das ist so unglaublich, dass es kaum einer gewagt hat, diese Meldung auf die Titelseite zu bringen. So unglaublich, weil es noch so viele Atomwaffen gibt. So unglaublich, weil dieser Bann von Militärstrategen bisher nur verlacht wird.
Und dennoch: Seit dem 22. Januar 2021 ist jeder Besitz, jede Drohung und jede Bereitstellung von Infrastruktur für Atomwaffen verboten. Das ist Völkerrecht. Auch wenn Deutschland dies noch(!) nicht in nationales Recht umgesetzt hat, gilt es. So wie Grenzen zwischen Völkern gelten,...
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Andacht zum Hören und Sehen
erstellt von Stefan Determann am 29.01.2021, zuletzt bearbeitet am 23.07.2021
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Irgendwann mal... später
Foto: KK-OHL / Determann

Irgendwann mal... später

24. Januar 2021 | 3. Sonntag nach Epiphanias | Gedanken zum Wochenende von Gemeindepädagoge Dirk Bock aus Lindow

Wie viele Menschen kennen Sie, die ständig erzählen, was sie alles “irgendwann mal“ tun möchten? Ich kenne einige. Die Wunschliste kann ausgesprochen lang sein: Sie wollen die Welt bereisen, sie wollen tanzen, sie wollen sich ein Jahr Auszeit nehmen, sie wollen sportlicher werden oder sie wollen gar ein ganz anderes Leben führen.

Kennen Sie das? „Irgendwann, wenn ich Zeit dafür habe, werde ich das mal angehen.“ Nur, wann ist die Zeit dafür? Gibt es tatsächlich den richtigen Zeitpunkt? Wenn Sie mich fragen, eher nicht....
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Andacht zum Hören und Sehen
erstellt von Stefan Determann am 22.01.2021, zuletzt bearbeitet am 23.07.2021
veröffentlicht unter: Andachten-2021

Eine Hochzeit mitten im Winter

Eine Hochzeit mitten im Winter

17. Januar 2021 | 2. Sonntag nach Epiphanias | Gedanken zum Wochenende von Sabine Benndorf, Prädikantin in der Region Templin

Eine Hochzeit mitten im Winter
Eine Hochzeit mitten in der Corona-Pandemie
Eine Hochzeit ohne Erwähnung der Braut
Was soll das?

Die Hochzeit von Kana zu Beginn des 2.Kapitels des Johannesevangeliums ist uns als Text für diesen Sonntag gegeben, am Anfang des zweiten Pandemiejahres.
Wer kann sich da freuen, wer kann da feiern?
Mit einer Hochzeit fängt das Leben neu an:
Kinder, Familie, gemeinsame Jahre bis das der Tod uns scheidet, so wünschen wir uns das.
Aber jetzt?

Frau Schulze erfährt die...
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erstellt von Stefan Determann am 15.01.2021, zuletzt bearbeitet am 23.07.2021
veröffentlicht unter: Andachten-2021

Pfarrer Holger Baum aus Lindow (Mark)

Unsere Welt braucht jeden Tag Gottesdienst

10. Januar 2021 | 1. Sonntag nach Epiphanians | Gedanken zum Wochenende von Pfarrer Holger Baum aus Lindow (Mark)

„Ich ermahne euch nun, liebe Brüder, durch die Barmherzigkeit Gottes, dass ihr eure Leiber hingebt als ein Opfer, das lebendig, heilig und Gott wohlgefällig ist. Das sei euer vernünftiger Gottesdienst.“ (Römer 12, 1)

Da stellt sich doch die Frage: Was ist denn nun ein vernünftiger Gottesdienst?

Am vergangenen Dienstag hatte ich ein Trauergespräch und erfuhr, dass der Verstorbene, der schon viele Jahre an MS erkrankt war, ins Krankenhaus gekommen war und dass man Krebs im Endstadium bei ihm festgestellt hatte. Die Kinder...
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erstellt von Stefan Determann am 08.01.2021, zuletzt bearbeitet am 23.07.2021
veröffentlicht unter: Andachten-2021