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Ulrike Limbrecht / Advent bei Tee und Kerzenschein
Foto: privat

Advent bei Tee und Kerzenschein

28.11.2021 | 1. Advent | Gedanken zum Wochenende von Ulrike Limbrecht, Gemeindepädagogin im Löwenberger Land und in Liebenwalde

„Mama, heute ist der 1. Advent! Wann gibt es denn unseren Adventstee?“ So fragte meine jüngste Tochter vor vielen Jahren. Ach ja! Als unsere Kinder noch klein waren, gab es an jedem Adventssonntag Adventstee. Dazu holten wir das alte Teeservice aus dem Schrank, ein Geschenk von Opa, und die ganze Familie saß bei adventlichen Gebäck und Kerzenschein am Tisch.

Lange ist es her. Meine Kinder sind längst erwachsen. Aber in meiner Erinnerung ist immer noch alles ganz lebendig. Ja, das waren besinnliche gemeinsame Momente, denke ich etwas wehmütig zurück. Die Adventszeit. Leuchtende Kinderaugen, Plätzchenduft, Lichterglanz, Lieder eine ganz besondere Stimmung liegt in der Luft. Aber was bedeutet Advent eigentlich? Dieses Wort stammt aus dem Lateinischen und bedeutet „Ankunft“.

Mit Ankunft ist die Geburt Jesu an Weihnachten gemeint. Advent ist also eine Zeit des Wartens. Was will uns der Advent sagen? Liebe und Frieden sei auf Erden! Wir bereiten uns mit Vorfreude auf die Geburt Jesu vor. Meine Gedanken kreisen immer noch um unseren damaligen Adventstee. Leider kann ich die Zeit nicht mehr zurück drehen. Oder doch? Mein Plan ist: Ich werde alle Kinder anrufen.

„Habt ihr am Sonntag denn schon etwas vor?“
„Naja, ja, nein, doch, aber nicht so richtig, …“
„Gut, möchtet ihr nicht am Sonntag zum Adventstee kommen?“
„Ja, wir kommen.“

Auch Ihnen wünsche ich einen besinnlichen 1. Advent.
Ulrike Limbrecht,
Gemeindepädagogin im Löwenberger Land und in Liebenwalde

erstellt von Stefan Determann am 26.11.2021, zuletzt bearbeitet am 14.01.2022
veröffentlicht unter: Andachten-2021