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Pfarrer Arndt Farack verabschiedet sich am Sonntag, den 25. September in den Ruhestand
Foto: KK-OHL / Stefan Determann

Der Klosterberg und Erntedank

Gedanken zum Wochenende von Pfarrer Anrdt Farack aus Oranienburg | 15. Sonntag nach Trinitatis | 25.09.2022

In diesen Herbsttagen wird in den Dörfern und Städten in unserem Land das Erntedankfest gefeiert. Zu diesem Fest habe ich seit meiner Kindheit eine besondere Beziehung. Aufgewachsen bin ich auf einem Bauernhof. So lernte ich die Schönheit der Natur frühzeitig kennen. Zugleich erlebte ich, wie hart auf den Feldern gearbeitet werden muss, damit alle genug Tag für Tag zu essen haben.

Unser Bauernhof lag in einem Tal vor einem hohen bewaldeten Berg. Dieser Berg wurde Klosterberg genannt. Warum trägt dieser Berg solch einen Namen? So fragte ich. Meine...
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erstellt von Stefan Determann am 23.09.2022, zuletzt bearbeitet am 26.09.2022
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Diese Information ist auch in der Newsliste des Kirchenkreises zu sehen.
Die Kunst des Innehaltens
Pfarrerin Beate Klostermann-Reimers aus Velten

Die Kunst des Innehaltens

18.09.2022 | 14. Sonntag nach Trinitatis | Gedanken zum Wochenende von Pfarrerin Beate Klostermann-Reimers aus Velten

Zugegeben, innehalten ist ein altmodisches Wort. Im Duden steht, dieses Verb werde nur selten verwendet. Dafür gibt es heute bessere Wörter, um das Gewünschte auszudrücken, wie etwa anhalten oder aussetzen. Mir gefällt das Wort trotzdem. Innehalten. Es betont, dass Pausen nicht nur dem Körper gut tun, sondern auch der Seele, denn der Begriff - innen - ist auch darin versteckt.

Es braucht eigentlich nicht viel, um mein Inneres mit der Umgebung zu verbinden. Ein kleiner Halt vielleicht, die Pause auf einer Bank, wenn mittags gerade die Sonne scheint....
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Das Lied zum Wochenspruch mit Jens Seidenfad aus Grüneberg
"Lobe den Herrn, meine Seele, und seinen heiligen Namen. Was er dir Gutes getan hat, Seele, vergiss es nicht, Amen. Lobe, lobe den Herrn, meine Seele!" 1. "Der meine Schuld mir vergeben hat, der mich von Krankheit gesund gemacht, den will ich preisen mit Psalmen und Weisen, von Herzen für immer ihm singen:" - Refrain 2. "Der mich im Leiden getröstet hat, der meinen Mund wieder fröhlich macht, " - Refrain 2. "Der mich vom Tode errettet hat, der mich behütet bei Tag und Nacht," - Refrain 4. "Der Erd und Himmel zusammen hält, unter sein göttliches Jawort stellt" - Refrain.
erstellt von Stefan Determann am 16.09.2022, zuletzt bearbeitet am 26.09.2022
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Pfarrer Thomas Triebler aus Kremmen
"Was kann ich Gutes für andere tun?"
Foto: KK-OHL / Stefan Determann

Was kann ich Gutes für andere tun?

Gedanken zum Wochenende von Pfarrer Thomas Triebler aus Kremmen | 13. Sonntag nach Trinitatis | 11.09.2022

Als ich letztens im Urlaub in einer schönen alten Buchhandlung stöberte, stieß ich auf ein eigenartiges Tagebuch. Das Besondere an dem Buch war, dass es nicht wie üblich aus lauter leeren Seiten bestand, sondern es enthielt viele Fragen und Anregungen, für die Wochen und Monate. Und für jeden Tag gab es immer den gleichen Impuls: Was habe ich heute Gutes für jemanden getan?

Wir denken ja öfters: den muss ich noch besuchen und bei der muss ich mich melden und jene muss ich anrufen. So kann eine freundliche Geste leicht zu einer Arbeit und...
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erstellt von Stefan Determann am 09.09.2022, zuletzt bearbeitet am 26.09.2022
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Ulrike Limbrecht,
Gemeindepädagogin in Grüneberg, Teschendorf und Liebenwalde

Wenn Gott den alltäglichen Lauf der Dinge durchbricht

04.09.2022 | 12. Sonntag nach Trinitatis | Gedanken zum Wochenende von Ulrike Limbrecht, Gemeindepädagogin in Grüneberg, Teschendorf und Liebenwalde

Das geknickte Rohr wird ER nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht nicht auslöschen. So steht es bei Jesaja. Dieser Bibelvers wird uns in der kommenden Woche begleiten.

Wenn ich an Schilf denke, fällt mir ein: Es säumt das Ufer eines Sees, es wiegt sich im Wind und es leuchtet in der Sonne. Einfach pure Idylle der Schöpfung! Auch wir Menschen erleben glückliche harmonische Zeiten. Im Schilf geht es aber auch anders zu: Es ist schutzlos Wind und Wetter ausgesetzt, Stürme schlagen Schneisen hinein, hier und da knickt ein Wanderer gedankenlos ein...
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erstellt von Stefan Determann am 02.09.2022, zuletzt bearbeitet am 26.09.2022
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Der Tag, als der Regen kam…

Der Tag, als der Regen kam…

28.08.2022 | 11. Sonntag nach Trinitatis | Gedanken zum Wochenende von Superintendent Uwe Simon aus Gransee

Endlich war er da. Oft genug schon angekündigt, hatte er sich doch immer wieder knapp an uns vorbei geschlichen. Manche sagten, wie schön mal ein verregneter Sommer wäre.

Ich jedenfalls hätte am liebsten im Regen getanzt, die Tropfen auf der Haut gespürt, dazu gesungen. Aber bestimmt hätte das merkwürdig ausgesehen. So habe ich die Fenster weit aufgerissen. Das Plätschern der Regentropfen auf dem Fensterbrett war wie Musik in meinen Ohren und die Luft so klar und rein.

Warum kommt der Regen nur so schlecht weg, denke ich...
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erstellt von Stefan Determann am 26.08.2022, zuletzt bearbeitet am 26.09.2022
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Prädikantin Isabel Pawletta aus Gransee
Foto: Uwe Halling

Ein Lob vorab schafft Vertrauen

21.08.2022 | 10. Sonntag nach Trinitatis | Gedanken zum Wochenende von Prädikantin Isabel Pawletta aus Gransee

Was ist eigentlich so schlecht daran, den Tag schon vor dem Abend zu loben?
Ich finde es gut, dem Tag und den Menschen, denen ich begegnen werde, einen Vertrauensvorschuss zu geben.

Auch wenn am Montag die Schule wieder losgeht, werden meine Schüler*innen von mir hören, was für tolle Menschen sie sind und dass ich mich auf den Unterricht mit ihnen freue. Sie sollen sich wertgeschätzt fühlen, unabhängig von ihren Leistungen.

Manche wenden ein, man solle doch erst mal abwarten, statt sie grundlos „in den Himmel zu...
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erstellt von Stefan Determann am 19.08.2022, zuletzt bearbeitet am 26.09.2022
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Pfarrer Andreas Domke aus Zehdenick

Mutig zieht die junge Frau den Handwagen hinter sich her ...

14.08.2022 | 9. Sonntag nach Trinitatis | Gedanken zum Wochenende von Pfarrer Andreas Domke aus Zehdenick

... hinein in das Mecklenburger Niemandsland, das dort im Frühjahr 1945 zwischen den deutschen und den kanadischen Linien liegt. An einem Haselstecken hat sie ein weißes Tuch angeknüpft. Ihre Tochter, die im Handwagen sitzt, soll den Stock aufrecht halten.

Die weiße Fahne weht. Kein Krieg für einen Moment. Unter dem blanken Wimpel ist Raum für zwei Leben: Eine junge Frau und ihr Kind. Wo sie entlang gehen, ist nicht Freund nicht Feind, ist kein Gewinner, ist keine Verliererin. Da ist alles Krieg-Denken am Ende. Eine Mutter auf dem Weg durch die...
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erstellt von Stefan Determann am 12.08.2022, zuletzt bearbeitet am 26.09.2022
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Pfarrerin Elisabeth Collatz aus Liebenwalde
Foto: KK-OHL / Stefan Determann

Mit offenen Augen und vielen Fragen

07.08.2022 | 8. Sonntag nach Trinitatis | Gedanken zum Wochenende von Pfarrerin Elisabeth Collatz aus Liebenwalde

Vor kurzem besuchten die „Wackelzähne“ die Liebenwalder Kirche. In wenigen Tagen werden sie Schulkinder sein. Still und andächtig durchschritten sie in Zweierreihen das Kirchenschiff. Einige blieben bei der Weltkugel stehen, an der Gebete für den Frieden gesprochen und Kerzen angezündet werden. Andere ließen sich auf eine harte Kirchenbank fallen, um auszuruhen. Eine Gruppe von Jungen berührte vorsichtig die Tasten des Klaviers und einige Mädchen strichen über das Altartuch. So viele ungewöhnliche Dinge mit ungewöhnlichen Namen...
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erstellt von Stefan Determann am 05.08.2022, zuletzt bearbeitet am 26.09.2022
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Michael Wendt, Gemeindepädagoge in Oranienburg-Sachsenhausen

Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang

31.07.2022 | 7. Sonntag nach Trinitatis | Gedanken zum Wochenende von Michael Wendt, Gemeindepädagoge in Oranienburg-Sachsenhausen

Urlaub. Endlich, ich freue mich. Unterwegs in der Natur. Ich genieße die Ruhe. Genieße es, einmal ohne Arbeit und Termine zu sein. Die Seele einfach so baumeln zu lassen. Ich schaue den Sonnenaufgang. Sehe, wie sich die Sonne im Osten auf ihren Weg begibt. Das Wunder des neuen Tages beginnt. Und ich staune und bewundere die Schöpfung Gottes. Staune, wie aus nichts, etwas so schönes werden konnte wie unsere Erde. Ich bin demütig und dankbar. In mir erklingt eine vertraute Melodie. Mir kommen Worte in den Sinn. „Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang sei...
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erstellt von Stefan Determann am 29.07.2022, zuletzt bearbeitet am 26.09.2022
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Pfarrerin Maria Harder aus Fürstenberg/Havel
Foto: privat

Sie zog ihre Straße fröhlich.

24.07.2022 | 6. Sonntag nach Trinitatis | Gedanken zum Wochenende von Pfarrerin Maria Harder aus Fürstenberg/Havel

„Ich will mich taufen lassen.“ Vor mir sitzt eine Frau. Sie strahlt mich an. „Spricht was dagegen?“ Etwas überrascht antworte ich: „Eigentlich nicht.“ Neugierig frage ich nach den Gründen. Sie erzählt von ihrer Enkelin, die in die Schule kommt und zeigt stolz Fotos. „Sie ist so ein fröhliches Menschenkind im Gegensatz zu mir. Vielleicht, weil ich so viel allein bin. Neulich fragte sie mich, ob ich auch zu Gott gehöre und ob ich getauft bin.“

„Wissen sie,“ fuhr sie nach einer Pause fort:...
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erstellt von Stefan Determann am 22.07.2022, zuletzt bearbeitet am 26.09.2022
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Pfarrer Sebastian Wilhelm

Wohin soll etwas nachklingen, wenn es keine Stille gibt?

17.07.2022 | 5. Sonntag nach Trinitatis | Gedanken zum Wochenende von Pfarrer Sebastian Wilhelm aus Gransee

Müssen wir dauernd etwas besprechen? Kann keiner mehr etwas beschweigen? Welche Ergebnisse hätte eine gemeinsame "Dienstbeschweigung"? Für Manches wünschte ich mir Nachrichtenschweiger und für manche Rede eine Leisesprechanlage. Reden ist Silber, … Stille ist der Ausnahmezustand in einer akustisch austapezierten Welt. Ist Stille eine Bedrohung? Wohin würden meine Gedanken wandern, wenn es plötzlich still wäre, um und in mir?

Nicht nur im Urlaub wird Stille wieder neu entdeckt. Eine alte Form ist das Pilgern, bei dem der...
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erstellt von Stefan Determann am 07.07.2022, zuletzt bearbeitet am 26.09.2022
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Die Kraft aus dem Sommerloch

Die Kraft aus dem Sommerloch

10.07.2022 | 4. Sonntag nach Trinitatis | Gedanken zum Wochenende von Diakonin Vanessa Luplow, Gemeindepädagogin in Oranienburg

Die Sommerferien haben begonnen und mit den Sommerferien beginnt auch das so genannte "Sommerloch" in den Gemeinden. Ein Begriff, der sich eingebürgert zu haben scheint. Er vermittelt uns eine gewisse Pause, als sei nichts los. Selbstverständlich wird überall und an vielen Ecken auch im Sommer weitergearbeitet. Und gerade im Sommer ist so viel los. Wir sind los.

Wir sind wir unterwegs, ob auf Rüstzeit, Open Air Gottesdiensten, Gemeindefesten im Pfarrgarten, der Sommer bietet so viele Möglichkeiten, um unterwegs zu sein, sowohl im dienstlichen...
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, sichtbar von 09.07.2022 bis 00.00.0000.
Suchen und Finden
Foto: KK-OHL / Stefan Determann

Suchen und Finden

03.07.2022 | 3. Sonntag nach Trinitatis | Gedanken zum Wochenende von Pfarrerin Christiane Richter aus Lychen

„Ich wollte in der Stille sein. Bin in den Wald gegangen und habe mich im Spinnennetz der Einsamkeit gefangen.“ Wie für die Uckermark geschrieben, diese Zeilen von Eva Strittmatter. Stille und Wälder. Was, wenn ich mich in meinem Suchen verfange - wie in einem Irrgarten?

Neulich, mit einer kleinen Freundin habe ich ihn beschritten. Beide voller Energie nahmen wir das Ziel in den Blick und verloren einander. In dem Irrgarten hatten wir zwei uns zwar weiterhin im Blick, aber unsere Wege waren doch unterschiedlich und immer gab es ein Hindernis, wieder...
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erstellt von Stefan Determann am 02.07.2022, zuletzt bearbeitet am 26.09.2022
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Wegbereiter für eine Zeitenwende

Wegbereiter für eine Zeitenwende

Gedanken zum Johannnistag 2022 von Ulrike Gartenschläger, Gemeindepädagogin aus Liebenwalde | 24.06.2022

Die ersten Johannisbeeren sind reif, das Johanniskraut blüht, und an vielen Orten brennt an diesem Wochenende ein Johannisfeuer! Es ist die Zeit der Sommersonnenwende - und Johannistag.

Der 24. Juni ist Johannes dem Täufer gewidmet. Wie viele andere Propheten lebte Johannes in der Wüste; dort, wo Gottes Stimme Herz und Seele erreicht; abseits vom Lärm und Getöse des Alltags . Ein Ort, wo plötzlich klar wird, was wirklich wichtig ist im Leben, was trägt und worauf es ankommt. Was er schließlich zu sagen hatte, damals, vor fast 2000...
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erstellt von Stefan Determann am 24.06.2022, zuletzt bearbeitet am 26.09.2022
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Sven Stoltmann, Pfarrer in Birkenwerder

Trampolin, Sommer, Sonnenschein – was kann schöner sein!

Gedanken zum Wochenende von Pfarrer Sven Stoltmann aus Birkenwerder | 1. Sonntag nach Trinitatis | 19.06.2022

Gut, die Ärzte und Buddy singen das anders. Vielleicht denken auch Sie an etwas anderes im Sommer. Für mich jedoch sind es momentan diese drei Worte.

Denke ich an das Wochenende und den Sommeranfang, freue ich mich. Ich fühle mich freier, unbeschwerter von allen Aufgaben, Herausforderungen. Vor allem nach den letzten Wochen, Monaten mit viel Schreibtischarbeit, Gremiensitzungen, Gesprächen und etlichen Gottesdiensten. Dabei habe ich weder frei noch Urlaub; doch freue ich mich darauf.

Springe ich auf dem Trampolin, kann ich mich fallen lassen:...
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erstellt von Stefan Determann am 17.06.2022, zuletzt bearbeitet am 26.09.2022
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Fast wie ein Happy End

Fast wie ein Happy End

Gedanken zu Trinitatis 2022 von Pfarrerin Christine Gebert aus Herzberg (Mark) | 12.06.2022

Es gibt Dinge, die sich gar nicht so leicht erklären lassen. Man stelle sich nur den neuen Kleiderschrank vor. Wie hätte man ihn je aufbauen sollen ohne Piktogramme in der Montageanleitung? Na gut, Profis können das. Aber die meisten von uns scheinen keine Profis zu sein. Denn es hat sich ein schier unendlicher Fundus an Erklärvideos angereichert, der für so ziemlich jede Lebenslage herhalten kann.

Dass es viel zu erklären und verstehen gibt, zeigen uns Videos vom Gartenanbau über die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten einer Tomate bis hin...
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erstellt von Stefan Determann am 10.06.2022, zuletzt bearbeitet am 26.09.2022
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Ein Fingerzeig für die Wirklichkeit Gottes

Ein Fingerzeig für die Wirklichkeit Gottes

Gedanken zum Pfingstfest 2022 von Pfarrer Dieter Rohde aus Hammelspring | 05.06.2022

Eine der biblischen Geschichten zu Pfingsten ist der „Turmbau zu Babel“. Dort wird erzählt, wie die Menschen in alter Zeit einen Turm bauen wollten, der bis an den Himmel reicht, um sich „einen Namen zu machen“. Man wollte zeigen, wer man ist. Man wollte etwas darstellen, Bedeutung und Macht präsentieren. Heute ist das höchste Gebäude der Welt das Burj Khalifa in Dubai: ein gigantischer Hochhausturm, bis zur Spitze 828 Meter hoch.

Türme sind nicht nur imposante Aussichtspunkte, sondern auch Symbole für Macht, Reichtum und...
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erstellt von Stefan Determann am 03.06.2022, zuletzt bearbeitet am 26.09.2022
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Über den Wolken...

Über den Wolken...

29.05.2022 | Sonntag Exaudi | Gedanken zum Wochenende von Dirk Bock, Gemeindepädagoge in Lindow (Mark)

„Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein“, singt Reinhard Mey in einem seiner bekanntesten Lieder. „alle Ängste, alle Sorgen, sagt man, blieben darunter verborgen und dann würde, was uns groß und wichtig erscheint, plötzlich nichtig und klein.“

Einfach mal für ein paar Tage dem Alltag entfliehen - das wär's. Sorgen und Ängste hinter sich lassen. Über der geschlossenen Wolkendecke scheint dann die Welt, wie wir sie kennen, mit ihren Ängsten und Sorgen, zu verschwinden.

Am...
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Wochenlied zum Sonntag Exaudi:
erstellt von Stefan Determann am 27.05.2022, zuletzt bearbeitet am 26.09.2022
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Pfarrerin Anna Lauschus aus Tornow

Mehr Himmel fürs Leben

26.05.2022 | Gedanken zu Christi Himmelfahrt 2022 von Pfarrerin Anne Lauschus aus Tornow

Haben Sie sich zu Himmelfahrt etwas vorgenommen? Lächelnd folgt dann: Einfach mal eine Fahrt ins Blaue. Also auf blauen Dunst starten, raus aus dem Alltag. Fahren, wandern, sich bewegen, egal wohin, eben ins Blaue. Frei, wie über den Wolken am blauen Himmel, leicht, schwebend, sich selbst spüren. Das denkt sich vom Bauch her. Es ist ein ersehntes Lebensgefühl. Himmlisch! Ich denke, dass das viele so unterschreiben könnten: Ja, das verbinde ich mit Himmelfahrt.

Um Himmelfahrt herum fanden über alle Zeiten hinweg schon Wallfahrten und Prozessionen...
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erstellt von Stefan Determann am 25.05.2022, zuletzt bearbeitet am 26.09.2022
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Was gesungen wird geht ins Herz

Was gesungen wird geht ins Herz

15.05.2022 | Sonntag "Kantate" | Gedanken zum Wochenende von Prädikantin Sabine Benndorf aus Templin

Jetzt kommt mein Lied – so sagt es die ältere Dame und wartet darauf, dass alle ihr nachträglich ein Geburtstagslied singen, nur für sie. Schon lange weiß sie, was gesungen wird, ihr Lieblingslied natürlich. Wunderbar fühlt es sich an, dieses Ständchen. Sie singen nur für mich.

Es ist ein wunderbares Gefühl, wenn andere für mich singen. Im Gesang klingt auch vieles leichter und schöner, selbst Ermahnungen oder Erinnerungen und ein Lobgesang gar – außergewöhnlich. Gemeinsames Singen ist wie in den...
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erstellt von Stefan Determann am 12.05.2022, zuletzt bearbeitet am 26.09.2022
veröffentlicht unter: Andachten 2022

Wer betet, lebt bewusster
Foto: Stefan Determann / KK-OHL

Wer betet, lebt bewusster

22.05.2022 | Sonntag "Rogate" | Gedanken zum Wochenende von Pfarrer Dr. Reinhard Kees, Löwenberger Land

"Ich habe das Beten neu entdeckt!", sagte ein Kollege zu mir. Wir hatten die Partnergemeinden in Äthiopien besucht. Wenn unsere Partner mit dem Jeep den Ortsausgang erreichen, halten sie an. Dann danken sie für den neuen Tag und beten um eine sichere Heimkehr. Verständlich: die nächste Teerstraße ist mehr als einhundert Kilometer entfernt. Aber lauern auf unseren vielbefahrenen, guten Straßen nicht viel mehr Gefahren?

Beten verändert uns. Beten lässt uns bewusster leben. Wer betet, nimmt morgens den Tag dankbar als Geschenk...
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erstellt von Stefan Determann am 20.05.2022, zuletzt bearbeitet am 26.09.2022
veröffentlicht unter: Andachten 2022

Muttertag in Friedrichswalde: Wenn zwei Räder die Seele bewegen und die Dorfstraße sich wundert...

Muttertag in Friedrichswalde: Wenn zwei Räder die Seele bewegen und die Dorfstraße sich wundert...

08.05.2022 | Sonntag "Jubilate" | Gedanken zum Muttertags- und Motorrad-Wochenende von Pfarrer Ralf Schwieger aus Friedrichwalde

„Zwei Räder bewegen die Seele“, behaupten die motorisierten Zweiradfahrer. So fahren sie durchs Leben. Früher zur Arbeit oder zur Disko, heute fast nur noch zum Spaß am Wochenende. Was hat die alte Friedrichswalder Dorfstraße nicht schon alles gesehen?

Die Frau, auf der Schwalbe, auf dem Weg in den Stall.
Den Arbeiter auf dem SR 2 unterwegs zum Angeln.
Die Dorfjugend auf ihren S 50.
Die Familie in ihrem BMW-Gespann.

Einmal im Jahr aber wundert sich die Dorfstraße über tausende Zweiräder. Denn...
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erstellt von Stefan Determann am 06.05.2022, zuletzt bearbeitet am 26.09.2022
veröffentlicht unter: Andachten 2022

In einer gerechten Gesellschaft ist Frieden

In einer gerechten Gesellschaft ist Frieden

01.05.2022 | Sonntag Miserikordias Domini | Die Gedanken zum Wochenende von Pfarrerin Nele Poldrack aus Leegebruch

Der 1. Mai ist der „Tag der Arbeit“. Wer Arbeit hat, kann sich vor Arbeit nicht retten. Wer keine hat, sehnt sich danach, sich den Lebensunterhalt selbst zu verdienen. Irgendwas dazwischen wäre wünschenswert.

In der Bibel hat der Prophet Jesaja in Kap. 65 eine Vision, wie Gott sich die Welt vorstellt. Darin heißt es: alle sollen von ihrer Hände Arbeit leben können und niemand soll umsonst arbeiten, genauso wenig wie niemand faul von dem profitieren soll, was ein anderer erarbeitet. Nicht das Schlaraffenland wünscht sich Gott für...
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erstellt von Stefan Determann am 29.04.2022, zuletzt bearbeitet am 26.09.2022
veröffentlicht unter: Andachten 2022

Damit ein neues Leben beginnt
Foto: KK-OHL / Stefan Determann

Damit ein neues Leben beginnt

24.04.2022 | Gedanken zum Wochenende von Superintendent Uwe Simon aus Gransee | Sonntag "Quasimodogeniti"

Manchmal haben die Sonntage im Kirchenjahr ja merk-würdige Namen. Eine Woche nach Ostern feiern wir den Sonntag Quasimodogeniti und erinnern damit nicht an den Glöckner von Notre-Dame, sondern an den alten Brauch, gleich nach Ostern all die zu taufen, die sich lange darauf vorbereitet haben, damit für sie ein neues Leben beginnt: Wie die Neugeborenen fühlen sie sich und werden sie im Leben begrüßt.

Fortan heißt es für sie: Christen leben nicht besser, aber anders.
Sie haben es nicht leichter im Leben, haben aber eine andere...
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erstellt von Stefan Determann am 22.04.2022, zuletzt bearbeitet am 26.09.2022
veröffentlicht unter: Andachten 2022

Osterspaziergang

Osterspaziergang

17.04.2022 | Gedanken zum Osterfest 2022 von Pfarrer Peter Krause aus Sachsenhausen

Viel zu groß! Jedenfalls für drei Frauen. Mit eigener Kraft schaffen sie es nie, den Brocken aus dem Weg zu räumen. „Wer wälzt uns den Stein von des Grabes Tür?“ – Wer wälzt uns den Stein von des Herzens Tür?

Manches liegt auch mir schwer auf dem Herzen. Krieg in Europa, Flucht und Not. Menschen entzweien sich, Misstrauen sucht empfängliche Herzen. Dabei sehne ich mich doch nach einem fröhlichen Osterspaziergang in einer lebendigen hoffnungsfrohen Welt. Nur, wer wälzt dazu den Stein von des Herzens Tür
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erstellt von Stefan Determann am 15.04.2022, zuletzt bearbeitet am 26.09.2022
veröffentlicht unter: Andachten 2022
, sichtbar von 16.04.2022 bis 00.00.0000.

Das darf doch nicht wahr sein!

15.04.2022 | Gedanken zum Karfreitag von Pfarrerin Juliane Lorasch aus Gutengermendorf

Das darf doch einfach nicht wahr sein! Mit ausgestreckten Armen hängt er da am Kreuz. Den Kopf gesenkt. Tot. Einfach unfassbar. So sehr, dass der Vorhang im Tempel zerreißt, der Boden ins Wanken gerät und Abgründe sich auftun.

Karfreitag ist Erinnerung an den Tod Jesu und gleichzeitig an die Abgründe unserer Welt. Was tun Menschen sich nicht gegenseitig alles an. Was müssen Menschen nicht alles erleiden. Mit Jesus am Kreuz hält Gott uns die Abgründe und das Leid dieser Welt vor. All das, was nicht wahr sein kann, aber es doch leider ist,...
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Die Video-Meditation zu den Karfreitag-Gedanken
begleitet von Bildern aus dem Kirchenkreis und dem Choral "O, Haupt voll Blut und Wunden (EG 85), gesungen von Christian Volkmann (Tenor)
erstellt von Stefan Determann am 14.04.2022, zuletzt bearbeitet am 26.09.2022
veröffentlicht unter: Andachten 2022

"Von guten Mächten..."

10.04.2022 | Palmarum, 6. Sonntag in der Passionszeit | Gedanken zum Wochenende von Pfarrer Thomas Hellriegel aus Vehlefanz

"Nicht das Beliebige, sondern das Rechte tun und wagen, nicht im Möglichen schweben, das Wirkliche tapfer ergreifen, nicht in der Flucht der Gedanken, allein in der Tat ist die Freiheit." Am heutigen Sonnabend, dem 9. April, jährt sich der Todestag des Theologen Dietrich Bonhoeffer zum 77. Mal. In den 1930er Jahren hatte er sich der Bekenntnisbewegung gegen die Vereinnahmung von Kirche und Religion durch den Nationalsozialismus angeschlossen und vor allem deutlich kritisch zum Führerprinzip und zum Antisemitismus Stellung bezogen: "Nur wer für die Juden...
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erstellt von Stefan Determann am 08.04.2022, zuletzt bearbeitet am 26.09.2022
veröffentlicht unter: Andachten 2022

Nur Beten?

Nur Beten?

03.04.2022 | Judika | 5. Sonntag in der Passionszeit | Gedanken zum Wochenende von Pfarrer i.R. Christoph Poldrack aus Leegebruch

„Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig!“ sagte Gott dem Apostel Paulus, als der bat, von einem Leiden befreit zu werden. Menschen mit Handicap trauen wir oft wenig zu. Dann staunen wir aber, was die vermeintlich Schwachen bei den Paralympics zu leisten vermögen. Und wir staunen, wie ein vergleichsweise kleines Land, einem übermächtigen Aggressor standhält und zähen Widerstand leistet.

Fühlen Sie sich angesichts des Krieges in der Ukraine schwach und hilflos? Wir können eh nichts ausrichten, mögen viele denken.
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erstellt von Stefan Determann am 01.04.2022, zuletzt bearbeitet am 26.09.2022
veröffentlicht unter: Andachten 2022

Korn, das in die Erde...

Korn, das in die Erde...

27.03.2022 | Lätare, 4. Sonntag in der Passionszeit | Gedanken zum Wochenende von Pfarrer Holger Baum aus Lindow (Mark)

Vor einiger Zeit habe ich eine Tüte mit Bohnensamen gefunden, wohl schon mehr als 10 Jahre alt. Die Samen waren inzwischen schwarz und knochenhart geworden. Ich versuchte, ob sie noch keimen, aber ohne Erfolg. Enttäuscht warf ich sie in den Müll.

Nun lese ich den Wochenspruch aus Johannes 12, Vers 24, in dem Jesus sagt: „Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein, wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht.“

Das Korn, das in die Erde fällt und erstirbt, bringt Frucht. Fällt es nicht in die...
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erstellt von Stefan Determann am 25.03.2022, zuletzt bearbeitet am 26.09.2022
veröffentlicht unter: Andachten 2022

„Two Words“

„Two Words“

20.03.2022 | Okuli, 3. Sonntag in der Passionszeit | Gedanken zum Wochenende von Pfarrerin Elisabeth Collatz aus dem Pfarrsprengel Liebenwalde

Zwei Worte - gegen die Sprachlosigkeit.
Zwei Worte - und den Mut dazu.
Zwei Worte - die uns verbinden.
Zwei Worte - jetzt!

Die Sprachlosigkeit ist besiegt. Viele Menschen finden ihre Stimme wieder und erheben sie gegen das, was unrecht ist. In zwei Worten ist all das gesagt, was wir jetzt brauchen. „No war“ – „keinen Krieg“

Ich glaube daran, dass nicht Waffen, sondern (diese) Worte den Krieg in der Ukraine beenden können. Aus der Stille der Friedensgebete brechen sie immer wieder heraus, diese zwei Worte und...
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erstellt von Stefan Determann am 18.03.2022, zuletzt bearbeitet am 26.09.2022
veröffentlicht unter: Andachten 2022

Was hilft gegen die Furcht?

Was hilft gegen die Furcht?

13.03.2022 | Reminiszere, 2. Sonntag in der Passionszeit | Gedanken zum Wochenende von Pfarrer Mathias Wolf aus Menz

„Medienfasten“ sagen die einen. Man darf sich nicht verrückt machen lassen. Die Decke über den Kopf ziehen hat als Kind immer geholfen. Aber da war das Monster auch nicht so real wie das Heutige mit der Hand am roten Knopf. „Kämpfen“ hilft gegen die Furcht, sagen andere. Gegen meine Furcht hilft es nicht. Meine Angst wird mit jedem Säbelrasseln nur noch größer.

„Helfen“ sagen ganz viele. Man hat zu tun mit dem Organisieren von Spenden, trifft Gleichgesinnte, fühlt sich besser. Aber abends, wenn ich zur Ruhe...
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erstellt von Stefan Determann am 12.03.2022, zuletzt bearbeitet am 26.09.2022
veröffentlicht unter: Andachten 2022

Gedanken zu Heinrich Grüber - Ein Gerechter unter den Völkern

Ein Gerechter unter den Völkern

06.03.2022 | Invikavit ("Er hat gerufen.") 1. Sonntag in der Passionszeit | Gedanken zum Wochenende von Dirk Bock, Gemeindepädagoge aus Lindow (Mark)

Glücklich bin ich vor zwei Wochen von einer ganz besonderen Reise heimgekehrt. Schon oft war ich in Israel, im Heiligen Land. Diese Reise war jedoch – im wahrsten Sinne des Wortes – WUNDER voll. Als erste Gruppe konnten wir nach der Öffnung wieder ins Land reisen. Ein Besuch der Holocaust Gedenkstätte Yad Vashem darf in Jerusalem nie fehlen. Ein Mensch, der als „Gerechter unter den Völkern“ geehrt wird, erhält eine speziell geprägte Medaille mit seinem Namen und einem Zitat aus dem Mischnatraktat Sanhedrin: „Wer immer ein...
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erstellt von Stefan Determann am 04.03.2022, zuletzt bearbeitet am 26.09.2022
veröffentlicht unter: Andachten 2022

Betende lassen sich nicht zu Feinden machen und werden selbst andere nicht als Feinde ansehen.

Betende lassen sich nicht zu Feinden machen...

Gedanken zum Wochenende von Pfarrer Andreas Domke aus Zehdenick | Estomihi (Sei mir ein starker Fels! Psalm 31,3) | 27.02.2022

Es ist Krieg. Ein Wort aus alten Tagen, ein Grusel finsterer Zeiten, ein Schrecken irgendwo am anderen Ende der Welt. Plötzlich steht die Nachricht da: Es ist Krieg. Heute, hier. Unser Partner Russland gibt sich als Krieger und Mördermacht, stellt sich in die Reihe derer, die vielfach vorher schon Krieg geführt und immer verloren haben. Was oder gar wer sollte hier und jetzt gewonnen werden?

Es ist so erschreckend: Ein Volk, das weiß und nicht vergessen hat, was Krieg bedeutet. Geschwister, Nachbarn, Mitbewohner im Haus Europa lassen sich in einen Krieg...
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erstellt von Stefan Determann am 25.02.2022, zuletzt bearbeitet am 26.09.2022
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Pfarrer Thomas Triebler

Wer Ohren hat, zu hören, der höre.

20.02.2022 | Sonntag Sexagesimä | Gedanken zum Wochenende von Pfarrer Thomas Triebler aus Kremmen

Hört mir jetzt genau zu! Ich muss euch etwas Wichtiges sagen! Die Ohren sind gespitzt. Doch schon nach zwei Sätzen bröckelt die Aufmerksamkeit. Nach den nächsten beiden hört kaum noch jemand zu.

Sie kennen solche Situationen. Aus beiden Perspektiven. Man will den Kindern etwas sagen, aber merkt gleich, sie haben auf Durchgang geschaltet und sind mit ihren Gedanken woanders. Und aus der Perspektive des Hörers: Die Stimme des Redners nervt einfach nur. Man mag nicht mehr zuhören. Schwupps ist man mit den Gedanken woanders: Was wollte ich noch...
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erstellt von Stefan Determann am 18.02.2022, zuletzt bearbeitet am 26.09.2022
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Pfarrerin Beate Klostermann-Reimers: Die Liebe Gottes bekommen wir einfach so

Die Liebe Gottes bekommen wir einfach so

13.02.2022 | Sonntag Septuagesimae | Gedanken zum Wochenende und zum Valentinstag von Pfarrerin Beate Klostermann-Reimers aus Velten

Große rote Herzen schmücken derzeit viele Schaufenster. Es sind nicht nur Blumenläden oder Geschäfte mit Schokolade, die sich gerade dem Thema Liebe widmen, denn am 14. Februar ist Valentinstag. Ich freue mich, wenn Menschen ganz allgemein die Liebe feiern. Es stärkt uns als Menschengemeinschaft, wenn wir uns trauen einander in Liebe zu begegnen, statt uns gegenseitig zu verurteilen oder zu beschimpfen.

In meinem evangelisch ausgerichteten Feiertagskalender kommt der Valentinstag irgendwie trotzdem nicht vor. Obwohl ich andererseits täglich einen...
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erstellt von Stefan Determann am 09.02.2022, zuletzt bearbeitet am 26.09.2022
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Black Sabbath, Luftgitarre und die katholische Kirche...
Foto: KK-OHL / Stefan Determann

Black Sabbath, Luftgitarre und die katholische Kirche...

06.02.2022 | 4 Sonntag in der Passionszeit | Gedanken zum Wochenende von Pfarrer Ralf Schwieger aus Friedrichswalde

Bei einem der ersten Friedrichswalder Motorradgottesdienste stand „Iron Man“ von Black Sabbath auf dem Programm. Und kurz vor dem Gottesdienst, kündigten sich Kirchenmenschen aus Berlin an. Sie wollten den Gottesdienst visitieren. Beim Glockengeläut dachte ich: „Black Sabbath“. Das in der Kirche. Dann schwieg die Glocke und das bekannte Gitarrenriff setzte ein. Die Kirchenmenschen hielten sich die Ohren zu und schauten sich verwundert an. „Es war laut“ sagten sie später.

Bei meiner Tochter Luisa muss dieses Lied Spuren...
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BLACK SABBATH - Iron Man (Official Video) - Der Link gehört dann ja irgendwie dazu...
erstellt von Stefan Determann am 04.02.2022, zuletzt bearbeitet am 26.09.2022
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Eine Kirche für alle, aber nicht für alles!

Eine Kirche für alle, aber nicht für alles!

30.01.2022 | letzter Sonntag nach Epiphanias | Gedanken zum Wochenende von Pfarrer Anderas Domke aus Zehdenick

Gottes-Häuser stehen in unseren Orten. Kirchengemeinden leben in unserer Nachbarschaft. Wer nach Jesus fragt, wer wissen will, was Er zu sagen hat und was wir in Gottes Namen tun können, der ist hier richtig. Es ist ganz klar: Die Kirche ist für alle da! Aber – und das ist wichtig – nicht für Alles!

In der Kirche kann jeder Zuflucht suchen, Ruhe finden, nichts sagen und nichts meinen müssen. Einfach da sein und hören, was Gott zu sagen hat. Das ist der große Schatz der Kirche – hier können wir uns etwas sagen lassen, uns...
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erstellt von Stefan Determann am 28.01.2022, zuletzt bearbeitet am 26.09.2022
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Gemeindepädagoge Michael Wendt

Alles hat seine Zeit

23.01.2022 | 3. Sonntag nach Epiphanias | Gedanken zum Wochenende von Michael Wendt, Gemeindepädagoge in Oranienburg-Sachsenhausen

Eine Meditation, die mich schon seit Jahren begeistert, ist in der Bibel nachzulesen. Der Prediger Salomo meditiert dort über die Zeit, die allem auf Erden innewohnt. „Ein jegliches hat seine Zeit und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde“ (Pred. 3,14). Und er beschreibt das Leben mit seinen Gegensätzen und seinen Kontrasten: leben und sterben; pflanzen und ernten; töten und heilen; abbrechen und bauen; weinen und lachen; klagen und tanzen; suchen und verlieren; behalten und wegwerfen; zerreißen und zunähen; schweigen und reden; lieben und...
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erstellt von Stefan Determann am 21.01.2022, zuletzt bearbeitet am 26.09.2022
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Prädikantin Isabel Pawletta
Foto: Uwe Halling

Das neue "Tschüß"

16.01.2022 | 2. Sonntag nach Epiphanias | Gedanken zum Wochenende von Prädikantin Isabel Pawletta aus Gransee

Haben Sie heute auch schon den Satz „Bleiben Sie gesund!“ gehört oder gelesen? Mir begegnet er täglich in Gesprächen, E-Mails oder in den Medien. Sogar die katholische Sternsingeraktion fordert mich dieses Jahr dazu auf, gesund zu bleiben. Einerseits ist es nett, dass sie sich alle um mich sorgen und die Gefahren durch Corona ernst nehmen; andererseits nervt mich diese Floskel.

Denn im Grund genommen ist dieser sicher gut gemeinte Wunsch ja eine Aufforderung, die sagt: Bloß nicht schwach werden, immer funktionieren. Ähnlich geht es mir mit...
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erstellt von Stefan Determann am 14.01.2022, zuletzt bearbeitet am 26.09.2022
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Pfarrer Dieter Rohde, Hammelspring

Gott lässt uns auf dieser Welt nicht allein

09.01.2022 | 1. Sonntag nach Epiphanias | Gedanken zum Wochenende von Pfarrer Dieter Rohde aus Hammelspring

Das für viele schönste Fest des Jahres, Weihnachten, und die ruhige Zeit „zwischen den Jahren“ ist vorbei. Der Alltag hat uns wieder. Doch die alte so hoffnungsvolle Geschichte um die Geburt des Jesus von Nazareth strahlt mit dem Bibelwort für diese Woche auch in die kommende Zeit: „Die Finsternis vergeht und das wahre Licht scheint nun.“

Freilich hat es um Weihnachten herum wieder viele Diskussionen gegeben, ob und unter welchen Bedingungen Gottesdienste und Veranstaltungen stattfinden können.

Am Heiligen Abend vor...
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erstellt von Stefan Determann am 07.01.2022, zuletzt bearbeitet am 26.09.2022
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Jesus Christus spricht: Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen.

01.01.2022 | Andacht zur Jahrslosung 2022 von Superintendent Uwe Simon

Wenn alles Selbstverständliche fragwürdig wird, entsteht Unruhe, nicht nur in Pandemiezeiten. Es gibt empfindsame Tage im Jahr, da lassen sich Fragen und Sehnsüchte schlecht verdrängen. Der Jahreswechsel ist solch ein Augenblick. Die Last des alten Jahres, die schmerzvollen Erfahrungen, die Enttäuschungen, die Verluste, auch das eigene Versagen würden wir gerne einfach abstreifen und im neuen Jahr so anfangen, als wäre alles wieder offen und alles möglich.

Einen Augenblick lang scheint es möglich, dass Wünsche und Hoffnungen in...
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erstellt von Stefan Determann am 03.01.2022, zuletzt bearbeitet am 26.09.2022
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