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Was gesungen wird geht ins Herz

Was gesungen wird geht ins Herz

15.05.2022 | Sonntag "Kantate" | Gedanken zum Wochenende von Prädikantin Sabine Benndorf aus Templin

Jetzt kommt mein Lied – so sagt es die ältere Dame und wartet darauf, dass alle ihr nachträglich ein Geburtstagslied singen, nur für sie. Schon lange weiß sie, was gesungen wird, ihr Lieblingslied natürlich. Wunderbar fühlt es sich an, dieses Ständchen. Sie singen nur für mich.

Es ist ein wunderbares Gefühl, wenn andere für mich singen. Im Gesang klingt auch vieles leichter und schöner, selbst Ermahnungen oder Erinnerungen und ein Lobgesang gar – außergewöhnlich. Gemeinsames Singen ist wie in den letzten zwei Corona-Jahren nicht mehr außergewöhnlich, sondern erhebend. Wir dürfen singen im Vielklang der Stimmen und Herzen auf Plätzen und in Kirchen, bei Geburtstagen, zu fröhlichen und traurigen Anlässen, ja sogar im Alltag. Als Christen loben wir mit jedem Gesang Gott und erinnern an sein Wort, seine Weisheit die Welt zu ordnen, zu vergeben und zu lieben.

Wie schreibt uns Paulus im Brief an Christen in Kolossä:
„Lasst das Wort Christi reichlich unter euch wohnen: Lehrt und ermahnt einander in aller Weisheit, mit Psalmen, Lobgesängen und geistlichen Liedern singt Gott dankbar in euren Herzen.“
Was gesungen wird geht ins Herz. Wer miteinander singt kann nicht grölen und hassen. Wer singt, lobt Gott und verschenkt sich im Lied.

Lassen Sie sich einladen zum Singen gemeinsam oder allein, mit dem Herzen und mit Stimme: Schenken Sie ein Lied, so leuchtet Gottes Gerechtigkeit und setzt sich in Herzen, dass Friede werde unter uns.
erstellt von Stefan Determann am 12.05.2022, zuletzt bearbeitet am 14.01.2023
veröffentlicht unter: Andachten 2022