Start Willkommen im Kirchenkreis Artikel: Beraten - Abstimmen - Zittern - Erleichterung
Blick in das Plenum der Synode
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Bildrechte: C.P.

Beraten - Abstimmen - Zittern - Erleichterung

Herbsttagung der Kreissynode

Die letzte Tagung der Kreissynode in dieser Legislaturperiode am 02. November in Velten wurde wieder zu einer Zitterpartie – diesmal nicht wegen mangelnder Teilnahme und gefährdeter Beschlussfähigkeit, sondern weil plötzlich infrage gestellt schien, ob die Änderung der Satzung des Kirchenkreises rechtsgültig beschlossen war. Das hätte nämlich bedeutet, dass die Neuwahlen für die Synode nicht möglich gewesen wären, weil die bisherigen Wahlbereiche durch die Sprengelbildung im Kirchenkreis verändert wurden und die Festlegungen der bisherigen Satzung deshalb nicht mehr gültig waren. Vor allem wurde die Frage kontrovers diskutiert, ob jeweils ein(e) Synodale(r) pro 500 oder 700 Gemeindeglieder gewählt werden soll. Der schönste Versprecher passierte Präses Friedemann Humburg, der davon sprach, dass nicht „pro 500 angefangenen Gemeindegliedern“ ein Synodaler gewählt werden sollte. – Schließlich fanden die Änderungen der Satzung, die auch eine geringfügige Verkleinerung des Kreiskirchenrates beinhalten, bei 53 Synodalen Zustimmung, 2 enthielten sich und 11 stimmten dagegen. Eine erregte Diskussion ergab dann, dass damit 2/3 der anwesenden und mehr als die die Hälfte der gewählten Synodalen zugestimmt hatten – und damit war das Ergebnis grundordnungskonform und rechtsgültig. Die Erleichterung waren dem Präsidium und dem Superintendenten deutlich anzumerken!
Vier Synodale waren als StellvertreterInnen gewählter Mitglieder zur letzten Sitzung erstmalig als stimmberechtigte Mitglieder anwesend und gaben ihr Versprechen ab. Auch wenn es nur noch für diese Sitzung Bedeutung hat, ist es doch wichtig, dass auch sie bekunden, dass sie sich ihrer Verantwortung bewusst sind.
In seinem Bericht an die Synode blickte Superintendent Uwe Simon dieses Mal nicht nur auf das letzte Jahr, sondern auf die gesamte Legislaturperiode zurück. Er erinnerte an Schwerpunkte der Synodenarbeit, die nicht nur die rechtlich und wirtschaftlich wichtigen Themen des Kirchenkreises betrafen, sondern ebenso theologische und politische Fragen. Themen des Konziliaren Prozesses für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung, die schon vor mehr als 30 Jahren die politische und gesellschaftliche Verantwortung der Christen herausstellten, haben ihre Aktualität bis heute behalten und haben die Synodalen in den vergangenen Tagungen beschäftigt.
(Den Bericht des Superintendenten finden Sie unter dem Menüpunkt „Kreissynode“!)
Die Jahresrechnungen für 2016 und 2017, die vom Rechnungsprüfungsausschuss geprüft wurden, wurden von den Synodalen ohne Einwände ebenso bestätigt wie auch der neue Stellenplan und der Haushaltsplan, die beide für 2020 und 2021 gelten.
In seinem Schlusswort blickte Präses Friedemann Humburg ähnlich wie schon in der Predigt des Eröffnungsgottesdienst auf Vergangenes zurück – in der Predigt auf die Zeit der friedlichen Revolution und der Maueröffnung und ihre bis heute wichtigen Erfahrungen, im Schlusswort auf die Themen, die die Tagungen der Synode beschäftigt haben. Und mit vielfältigem Dank an alle, die viel Zeit und Kraft für die Arbeit eingesetzt haben, verband er Segenswünsche für die, die nun ausscheiden, wie auch für die, die vielleicht wiedergewählt werden. Mit den Losungsheften 2020, die alle Synodalen vom Präsidium geschenkt bekamen, wurde der Dank greifbar.
Am 14. 03. 2020 wird sich die neue Kreissynode, deren Mitglieder von den Gemeindekirchenräten gewählt werden, konstituieren.
erstellt von Christoph Poldrack am 02.11.2019, zuletzt bearbeitet am 21.11.2019
veröffentlicht unter: Willkommen im Kirchenkreis
, sichtbar von 02.11.2019 bis 15.12.2019.
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