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Applaus im Granseer Pfarrgarten
Foto: KK-OHL / Determann

Applaus im Granseer Pfarrgarten

In einem feierlichen Gottesdienst wurde Isabel Pawletta als Prädikantin für den Pfarrsprengel Gransee eingeführt

Mit einem feierlichen Gottesdienst wurde Isabel Pawletta am Sonntag in Gransee als Prädikantin für den Pfarrsprengel eingeführt. Als ehrenamtliche Laienpredigerin unterstützt sie damit ab sofort auch offiziell die beiden Sprengelpfarrer Christian Guth (Gransee) und Mathias Wolf (Menz). Insgesamt 14 Kirchengemeinden mit 17 Kirchen bzw. Predigtstellen haben die beiden Pfarrer gemeinsam zu betreuen. „Diese Arbeit ist enorm wichtig für unsere Gemeinde, und ich bin sehr dankbar, dass wir Isabel hier haben“, sagt Pfarrer Guth gleich zur Begrüßung. „Vor allem an den kirchlichen Feiertagen, wenn in nahezu allen Gemeinden Gottesdienste stattfinden, ist die Prädikantin eine unschätzbare Hilfe für uns.“
Über 60 Gemeindeglieder waren in den Pfarrgarten gekommen, um dem feierlichen Gottesdienst beizuwohnen. Viele von Ihnen kennen die neue Prädikantin schon lange. Das merkt man, wenn sie auf die Menschen zugeht, sie begrüßt und mit ihnen spricht. Da ist eine Verbindung.

Dass Isabel Pawletta als gebürtige Granseerin bestens mit der Region und den Menschen vertraut ist, hatte wesentlichen Einfluss auf ihren Entschluss, eine Ausbildung zur ehrenamtlichen Laienpredigerin zu absolvieren. „Seit meiner Jugend hat der Glaube einen festen Platz in meinem Leben. Ich wurde von Pfarrer Schmidtke konfirmiert. Er hat meinen Weg über viele Jahre begleitet und mich sehr dabei unterstützt, als ich 2012 als Mitte Zwanzigjährige mit dem Lektorendienst auch erste Lesegottesdienste abhielt“, erzählt Pawletta.

Schon bald habe sie aber gemerkt, dass sie eigentlich mehr sagen wolle, als das, was die vorgedruckten Predigten zum Lesen vorgeben. Damals war sie gerade mit ihrem Germanistikstudium fertig und auf den Weg ins Lehramt. Es ergab sich die Möglichkeit für eine berufsbegleitende Ausbildung als Religionslehrerin. Also hat sie ein Studium der Religionspädagogik an der Berliner Humboldt-Uni dran gehängt.

Der anschließende Weg über einen anderthalbjährigen Prädikantenkurs bei der Evangelischen Landeskirche führte sie dann direkt dorthin zurück, wo sie eigentlich seit acht Jahren schon immer regelmäßig im Einsatz ist: In die kleinen und großen Kirchen des Pfarrsprengels. Nun aber ist Isabel Pawletta als Prädikantin mit der freien Wortverkündigung und Sakramentsverwaltung beauftragt. Das heißt, sie darf auch taufen und zum Abendmahl einladen.

Vor allem die freie Predigt war ihr schon immer ein Anliegen: „Es ist schön, wenn auch wir als Laien Gottesdienst feiern und predigen dürfen. Denn wir kommen ja aus ganz anderen Umfeldern, haben verschiedene Berufe. Ich arbeite zum Beispiel als Lehrerin in Falkensee und wohne wochentags in Spandau. Am Wochenende bin ich dann in Gransee und freue mich immer darauf, wenn wieder ein Gottesdienst auf dem Plan steht. Auch wenn es total viel Arbeit macht, nebenher noch eine Predigt vorzubereiten - ich bekomme so viele schöne Rückmeldungen aus den Gemeinden. Darüber freue ich mich immer wieder und bin dankbar, dass ich diesen Dienst tun darf.“
Eine solche Rückmeldung kam auch beim Einführungsgottesdienst in Gransee. Und das in besonderer Weise, denn es ist recht ungewöhnlich und höchst selten, dass die Gottesdienstgemeinde nach einer Predigt applaudiert. Doch an diesem Sonntag erfüllte ein freudiges Klatschen den Granseer Pfarrgarten, nachdem Isabel Pawletta ihre Antrittspredigt beendet hatte.
erstellt von Stefan Determann am 30.08.2020, zuletzt bearbeitet am 26.02.2021
veröffentlicht unter: Kirchenkreis & Arbeitsbereiche

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