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Die Liebe bleibt. Wir sind für die Menschen da.

Weihnachtsbrief des Bischofs und der Generalsuperintendenteninnen und Generalsuperintendenten

Liebe Schwestern und Brüder!
Angesichts der sich in den verschiedenen Regionen unserer Landeskirche zuspitzenden Situation stellt das Zusammenkommen von Lockdown und Weihnachtsfest für viele von uns eine Zerreißprobe dar. Wie lässt sich Gesundheitsschutz mit unserm Auftrag verbinden, gerade an Weihnachten für die Menschen da zu sein?

Die einen sagen: Wir können und wollen jetzt nicht weiter Präsenzgottesdienste anbieten, wir wollen das Risiko der Infektionen nicht erhöhen. Wir unterstützen das und sind froh und dankbar für das reichhaltige Angebot von digitalen, Fernseh- und Radioformaten, das Sie entwickelt haben und mit Professionalität umsetzen.

Die anderen sagen: Wir wollen höchst verantwortlich – in kleiner Zahl, draußen oder drinnen, mit strengen Hygienevorschriften – gottesdienstlich für die Menschen da sein, gerade jetzt, weil die Seele es braucht. Auch dafür danken wir und unterstützen auch diese Entscheidung.
Viele Gemeinden öffnen ihre Kirchen zum Gebet, lesen die Weihnachtsgeschichte, sind ansprechbar. Das verbindet uns alle.

Die Weihnachtsbotschaft tut uns jetzt allen gut. Deshalb ist uns das Signal am Heiligen Abend und den Weihnachtsfeiertagen wichtig: Wir sind da. Wir sind erreichbar. Auch und gerade für die, die sich nicht einfach in ihre warmen Wohnzimmer zurückziehen können.

Viele haben in der Krise das Gefühl, man entscheide immerzu alles falsch. Richtung Weihnachten möchten wir Mut machen: wie Sie entscheiden, so ist es richtig. So oder so ist es richtig. Über Weihnachten ist längst entschieden, vor 2000 Jahren. Das hängt nicht an der Frage von Präsenzgottesdiensten. Nicht wir retten Weihnachten, Weihnachten rettet uns. Alles, was wir tun, bleibt fröhliches Stückwerk, Fragment.

Jeder Gottesdienst – ob zu zweit zu Hause oder zu zwanzig im Kirchengebäude oder zu fünft vor der Tür – bleibt ein Teil. Viele Teile, die, wo Sie mögen, um 20.00 Uhr für einen Moment ein Ganzes ergeben werden, wenn wir alle gemeinsam „Stille Nacht, Heilige Nacht“ singen. Weihnachtlicher Klang im Wohnzimmer, vor der Tür, auf dem Balkon. Gesegnete Weihnachten, Gottes Besuch ist längst da, kommt in unsere Zerrissenheit und macht ganz, was wir an Stücken zusammentragen.

Herzlich danken wir Ihnen für die kreativen Ideen, mit denen Sie in diesem Jahr die Botschaft der Nähe Gottes verkünden werden. Uns ist bewusst, wie herausfordernd es war und ist, nicht wirklich planen zu können und immer wieder auch umplanen zu müssen, zu streichen, zu digitalisieren, noch mal von vorne zu beginnen. Danke dafür.

„Wo bleibst du, Trost der ganzen Welt, darauf sie all ihr Hoffnung stellt?“ fragt Friedrich Spee im Jahr 1622. Wahrscheinlich haben wir noch nie so elementar gespürt, was Warten und Erwarten bedeutet. Wir hoffen und strecken uns aus nach unserm Gott, der uns seine Nähe zusagt und kommen will in unsere Häuser und unsere Herzen.

Wir wünschen Ihnen von Herzen, dass Sie seinen Trost spüren, seine Nähe erleben, dass es Weihnachten wird, wo und wie auch immer Sie das Christfest feiern. Die Liebe bleibt.

Frohe und gesegnete Weihnachten!
Ihre
Bischof Dr. Christian Stäblein, Pröpstin Dr. Christina-Maria Bammel, Generalsuperintendentin Ulrike Trautwein, Generalsuperintendentin Theresa Rinecker, Amtierender Generalsuperintendent Uwe Simon
Weihnachtsbrief an die Gemeinden
hochgeladen am: 18.12.2020
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erstellt von Stefan Determann am 18.12.2020, zuletzt bearbeitet am 20.04.2021
veröffentlicht unter: Kirchenkreis & Arbeitsbereiche

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hochgeladen am: 06.04.2021
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Karfreitag - Impuls/Gedanken
Karsamstag - Impuls/Gedanken
Ostersonntag - Predigt
Misericordias Domini - 2. Sonntag nach Ostern
Der Wochenspruch für den "Hirtensonntag" aus dem Johannes-Evangelium, Kap.11, Verse 11a und 27-28a:
"Christus spricht: Ich bin der gute Hirte. Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie und sie folgen mir; und ich gebe ihnen das ewige Leben."

„Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln“ So beten Menschen seit alter Zeit mit Worten des 23. Psalmes. Sie suchen Trost in dunklen Tälern, suchen nach Spuren der Zuwendung und Fürsorge Gottes. Sie danken Gott für die Vielfalt und Schönheit des Lebens. Am Sonntag Misericordias Domini gedenken wir in unserer Online-Andacht den Opfern der Coronapandemie und schließen uns damit Aufruf des Bundespräsidenten an. Wir verbinden dieses Gedenken mit der Erinnerung an die Befreiung der Konzentrationslager in Sachsenhausen und Ravensbrück. Die Online-Andacht beginnt bereits um 9 Uhr.
Online-Andacht aus der St. Marienkirche Gransee.
Sonntags-Predigt auf dem Kanal von "Mukkefukk"

Gottesdiensttermine vor Ort und weitere Veranstaltungen finden Sie in unserem Terminkalender.
Sonntagspredigt von Ralf Schwieger für den 11.04.2021
Ostersonntag und die Auferstehung Jesu mit Esel ENNO
Passion und Ostern für Kinder erzählt, Teil 3/3 - Ostersonntag
Karfreitag mit Esel ENNO
Passion und Ostern für Kinder erzählt, Teil 2/3 - Karfreitag
Gründonnerstag mit Esel ENNO
Passion und Ostern für Kinder erzählt, Teil 1/3 - Gründonnerstag
"Wie schmeckt Abschied"
eine meditative Hausandacht mit Pfarrerin Christine Gebert und Kirchenmusiker Markus Pfeiffer