Start Kirchenkreis & Arbeitsbereiche Artikel: Ein herzliches Willkommen für Pfarrer Jens Jacobi in Menz
Ein herzliches Willkommen f├╝r Pfarrer Jens Jacobi in Menz
Foto: KK-OHL / Stefan Determann

Ein herzliches Willkommen für Pfarrer Jens Jacobi in Menz

(kk-ohl) Er möge doch gern Wurzeln schlagen. Das war einer von vielen guten Wünschen für Pfarrer Jens Jacobi zur Amtseinführung in der Menzer Dorfkirche am vergangenen Sonntag. Als Symbol und künftigen Schattenspender überreichten Doreen Gollas und Alexander Garbe vom Gemeindekirchenrat einen Kirschbaum für den Pfarrgarten, bereit zum baldigen Einpflanzen.

Superintendent Uwe Simon führte den neuen Pfarrer für die Gesamtkirchengemeinde Menz im Rahmen eines festlichen Gottesdienst in sein Amt ein. Die Kirchenbänke waren bis in die hinteren Reihen dicht besetzt. Neben den Menzer und Granseer Gemeinden saßen dort auch Gemeindeglieder aus seiner früheren Wirkungsstätte Berlin-Wannsee. Vier von ihnen begleiteten ihn während der Einführung mit Segenswünschen ins neue Amt. Ebenfalls angereist waren Vertreter des Wanseer Posaunenchores, die gemeinsam mit den Rheinsberger und Gransee Bläserchören den Gottesdienst musikalisch gestalteten. Die Orgel spielte Victoria Czinczel.

Jens Jacobi tritt die Nachfolge von Pfarrer Mathias Wolf an, der im Juli in den Ruhestand verabschiedet wurde. Neben Menz gehören die Dörfer Neuglobsow, Dollgow, Großwoltersdorf, Neulögow, Rönnebeck, Schulzendorf, Wolfsruh und Zernikow mit jeweils eigenen Kirchen und insgesamt rund 550 Gemeindegliedern zur Gesamtkirchengemeinde Menz.

Wie er dazu kam, sich für die Stelle in Menz mit so vielen Dörfern und Kirchen zu bewerben, dazu zitiert Jens Jacobi gern die Nachricht eines Freundes, die ihn vor nunmehr längerer Zeit erreichte. Der Freund war damals ganz in der Nähe Pfarrer und wusste um die bald vakante Stelle: „Schau dir mal Menz an.”, habe der ihm geschrieben, “da ist es wirklich nett. Vielleicht willst du dort der nächste Pfarrer werden.“ Jacobi selbst war damals gerade dabei, sich für eine Auslandspfarrstelle in London zu bewerben. Der Gedanke an Menz schien ihm zunächst weit weg. “Aber trotzdem beschäftigte mich die Sache”, erinnert er sich. “Wie viele Orte gehören wohl zum Gemeindegebiet? Was gibt es sonst noch an Aktivitäten in der Nähe? Sind die Kirchen eigentlich schön?” Vieles lasse sich ja über's Internet beantworten, meint er rückblickend. Aber einen wirklichen Eindruck bekomme man doch erst, wenn man wirklich vor Ort sei.

So machte er sich an einem Sonntag auf den Weg und sah sich die Dörfer und Kirchen an. “Und als ich an dem Abend nach Hause fuhr”, erzählt er weiter, “wusste ich, dass der Freund recht hatte. Da ist es wirklich nett.“

Etwa ein Jahr verging und es stellte sich heraus: nach London würde Jens Jacobi doch nicht gehen. Stattdessen bewarb er sich tatsächlich auf die Pfarrstelle in Menz. Nicht unwichtig bei seiner Entscheidung sei das nahe Wasser gewesen. Vom Pfarrhaus aus könne er den Roofensee zumindest erahnen. Denn das Wasser verbinde all seine bisherigen Gemeinden. Zuletzt in der Kirchengemeinde Wannsee im Berliner Südwesten, wo er mehr als fünf Jahre Dienst tat. Vorher waren es die Havel in Berlin-Spandau und am Brandenburger Dom und der Beetzsee während seiner Zeit als Vikar.

Nun in Menz, gleich beim Roofensee im Naturpark Stechlin für eine längere Zeit sesshaft zu werden, das scheint für Jens Jacobi jedenfalls ein angenehmer Gedanke zu sein - nach Zeiten, die er selbst als “weniger ortsgebunden” berschreibt: Jugend-Mitarbeiter in den USA und Missionar in Timbuktu (Mali), Mönch in Sachsen-Anhalt, Lokalpolitiker in Berlin-Neukölln, Soldat im Westerwald, Fahrrad-Verleiher, Burgerbrater und Akkordarbeiter, zählt er die Stationen auf, die er vor dem Pfarrerdienst durchlaufen hat, und die er als Erfahrung in seine Arbeit mit einbringen kann.

Der Beruf des Pfarrers war ihm nicht in die Wiege gelegt, denn mit der Kirche sei er erst später als Jugendlicher in Kontakt gekommen. Völlig normale Gottesdienste waren es, die ihn damals faszinierten, sagt er. Und bis heute schlage sein Herz für den Gottesdienst: ”Weil jede Gemeinde etwas anders 'tickt', bin ich schon sehr gespannt darauf, wie die Gottesdienste hier aussehen werden.”

Einen ersten Eindruck konnte Pfarrer Jacobi zur 600-Jahr-Feier in Dollgow mit anschließendem Umzug bewinnen. Ende September, sein Einstand. Noch vor dem offiziellen Dienstbeginn hielt er die Predigt zum Festgottesdienst und lernte auch gleich das gesamte Dorf in Feierstimmung kennen.

Nun stehen bald die arbeitsreichsten Wochen des Jahres bevor. Zum Totengedenken am Ewigkeitssonntag und zum Weihnachtsfest wollen alle Kirchen der großen Gemeinde bedacht sein. Das wird nicht ohne die ehrenamtliche Hilfe und Unterstützung gehen. Und darauf freut sich Jens Jacobi auch schon besonders: “auf die Menschen in den Gemeinden, auf die Begegnung mit ihnen, sie besser kennenzulernen und auf eine Gemeinschaft, die uns verbindet.”
erstellt von Stefan Determann am 09.10.2022, zuletzt bearbeitet am 25.11.2022
ver├Âffentlicht unter: Kirchenkreis & Arbeitsbereiche

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Einstimmung auf den Advent am kommenden Samstag, 26.11.2022. F├╝hlen Sie sich willkommen!
Samstag, 26.11.2022
  • 14:00 Gottesdienst mit Pfrn. Christiane Richter im Gemeindehaus Zootzen
  • 14:30 Andacht zur Er├Âffnung des Adventsl├Ąutens, Kirche Klein-Mutz
  • 16:00 Gottesdienst mit Pfrn. Christiane Richter in der Klosterkirche Himmelpfort
  • 16:00 Adventsstern Anz├╝nden mit Gesang und Gl├╝hwein mit dem Posaunenchor Velten-Marwitz, Kirche Velten
  • 15:00 Zauber der Musik - Unverg├Ąngliche Melodien aus dei Jahrhunderten, mit Vladimir Mogilevsky (Klavier) und Werken von: Johann Sebastian BACH, Joseph HAYDN, Ludwig van BEETHOVEN, Robert SCHUMANN und Fr├ęd├ęric CHOPIN, Ev. Kirche Glambeck
  • 17:00 Adventsliedersingen, Gl├╝hwein, Feuer, Wurst, NABU Neu-Temmen
  • 17:00 Adventsmusik im Kerzenschein mit der KonzertKantorei und dem KammerEnsemble Templin in Kirche Liebenthal
Sonntag, 27.11.2022 (1. Advent)
  • 09:00 Gottesdienst mit Aktion Weihnachten im Schuhkarton, Kirche Liebenthal
  • 09:30 Gottesdienst, St. Nicolai Kirche Oranienburg
  • 10:00 Gottesdienst zum Ersten Advent mit Pfarrer Kees, Friedhofskapelle Linde
  • 10:00 Gottesdienst mit Pfarrer Andreas Domke, Ev. Stadtkirche Zehdenick
  • 10:00 Gottesdienst, Ev. Kirche Herzfelde
  • 10:00 Gottesdienst mit Kindergottesdienst Pfarrer i.R. Christoph Poldrack, Ev. Kirche Leegebruch
  • 10:00 Gottesdienst mit Pfrn. Christiane Richter, Ev. Kirche Lychen
  • 10:15 Gottesdienst mit Pfarrer Sebastian Wilhelm, Ev. Kirche Gransee
  • 10:30 Gottesdienst Pfr. V. B├Âhnke und Pr├Ąd. S. Benndorf, Sankt Georgenkapelle Templin
  • 10:30 Gottesdienst, Ev. Kirche Neuholland
  • 10:30 Gottesdienst mit Pfrn. Klostermann-Reimers, Ev. Kirche Velten
  • 14:00 Andacht mit Adventsliedern zur Er├Âffnung des Adventsmarktes, Ev. Kirche Marienthal
  • 14:00 Adventsgottesdienst mit Pfarrer Jens Jacobi, anschlie├čend Kaffeetrinken und Singen, gemeinsame Feier der Gemeinden Gro├čwoltersdorf, Neul├Âgow, Schulzendorf und Wolfsruh, Kirche Wolfsruh
  • 14:00 Gottesdienst zum Ersten Advent mit Pfarrer Kees, Schlosskapelle Hoppenrade
  • 14:00 Gottesdienst mit Pfrn. Christiane Richter, Ev. Kirche Annenwalde
  • 14:00 Gottesdienst mit anschlie├čendem Adventskaffee, Kirche Sachsenhausen
  • 14:00 Gottesdienst Dorfkirche Eichst├Ądt
  • 14:30 Adventsmarkt am Dorfanger 16:00 Uhr Konzert mit Mondclee, Ev. Kirche Nassenheide
  • 16:00 Familien-Adventsandacht mit Pfarrer Kees, Ev. Kirche L├Âwenberg
  • 16:00 Adventsmusik mit dem Duo "Mondclee" Steffi Cleemann, Trompete; Nico Neidel-Cleemann, Klavier, Ev. Kirche Nassenheide
  • 17:00 Adventsmusik, Kirche Kremmen
"Wo die Liebe wohnt" - das Lied zur Woche vom Musizierkreis Zehlendorf
Ein kleiner R├╝ckblick auf den Motorradgottesdienst zum Saisonabschluss in Friedrichswalde
Das Lied zum Reformationstag: "Nun freut euch, lieben Christen gÔÇÖmein" (EG 341, Strophen 2+3) mit den Bl├Ąserch├Âren Zehdenick und Eberswalde gemeinsam mit Bl├Ąserinnen und Bl├Ąsern aus Berlin unter der Leitung von Barbara Barsch.
Regelm├Ą├čige Friedensgebete finden in folgenden Orten des Kirchenkreises statt.
  • ├Âkumenisches Friedensgebet, Sankt Georgen-Kapelle Templin: montags 18 Uhr
  • Friedensandacht in Herzfelde: dienstags 18 Uhr
  • Mittwochsgebet f├╝r Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Sch├Âpfung in Gro├čwoltersdorf: mittwochs 18 Uhr
  • Friedensgebet in Gransee: donnerstag 17.30 Uhr
  • Friedensgebet in Oranienburg, St. Nicolaikirche: donnerstag 18 Uhr
  • Abendgebet in Himmelpfort: samstags 18 Uhr
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Das Lied zur Woche: "Lobe den HERRN, meine Seele" (EG 200)
Das Lied zum Wochenspruch am 18. September 2022 Psalm 103, Vers 2:"Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat." Jens Seidenfad singt und spielt in der Dorfkirche L├Âwenberg.
Lied zur Woche: "Kam einst zum Ufer nach Gottes Wort und Plan" (EG 312)
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"Bewahre uns Gott" EG 171 - Text: Eugen Eckert (1985) 1987, Melodie: Anders Ruuth (um 1968) 1984 "La paz del se├▒or", er musizieren: Astrid von Appen (fl), Elisabeth Collatz (voc), Ulrike Gartenschl├Ąger (keyb)