Start Kirchenkreis & Arbeitsbereiche Presse Pressemitteilungen Artikel: 20.01.2021 | Alternative Gottesdienst-Angebote bis Ende Februar

20.01.2021 | Alternative Gottesdienst-Angebote bis Ende Februar

Seit Jahresbeginn werden in fast allen Kirchen der Region Gransee keine Präsenz-Gottesdienste mehr gefeiert. Nach Verlängerung des Lockdowns stellt sich der Kirchenkreis Oberes Havelland bis Ende Februar auf alternative Angebote ein. Die nächste Video-Andacht des Kirchenkreises wird aus Meseberg gesendet. Daneben gibt es Gottesdienstbriefe, Telefonandachten oder Zoom-Gottesdienste in den Gemeinden.

Um das Leben in den Kirchengemeinden im und auf Abstand weiterzuführen, zeigen sich die Pfarrerinnen und Pfarrer der Region Gransee erfindungsreich. Pastorin Ruth-Barbara Schlenker aus Grüneberg setzt auf Telefonandachten, die sie für ihre Gemeinden anbietet. „Eine andere Form von Gottesdienst, die mehr zum Gespräch anregt“, wie die Pastorin feststellt und sich über die gute Resonanz auf das Angebot freut. Pfarrerin Juliane Lorasch schreibt Gottesdienstbriefe, die in den Dörfern ihres Pfarrbereichs verteilt werden und an den Kirchen zur Abholung bereit liegen. Bei Pfarrerin Christine Gebert aus Herzberg (Mark), zu deren Pfarrbereich auch die Gemeinden Grieben und Glambeck gehören, gibt es immer sonntags um 10 Uhr einen Zoom-Gottesdienst.

Und auch in Zehdenick läuten am Sonntag um Zehn die Glocken zum Gottesdienst. Aber nicht für den Weg in die Kirche: „Wir feiern Gottesdienst und sagen gleichzeitig, bitte bleiben Sie zuhause“, so Pfarrer Andreas Domke. Im Internet stehen die Lieder und Texte zum Abruf bereit. Wer keinen Internetzugang hat, der bekommt den Ablauf direkt über das Pfarrbüro.

Seit dem Jahreswechsel zeichnet der Kirchenkreis zudem jede Woche eine Video-Andacht auf, die dann am Sonntagvormittag gesendet wird. Am kommenden Sonntag predigt Superintendent Uwe Simon aus der Meseberger Kirche. Zu sehen ist die Andacht um 10.15 Uhr auf den Youtube- und Facebook-Kanälen des Kirchenkreises und auf der Homepage.


Um das sonst so rege Gemeindeleben mit den zahlreichen Gruppen und Kreisen im Fluss zu halten, werden Briefe oder Karten an Gemeindeglieder geschrieben. Viele telefonieren oder verabreden sich zum seelsorgerlichen Zweierspaziergang, bei dem es leicht möglich ist, die notwendigen Regeln einzuhalten. „Da wo Menschen seelsorgerliche Nähe brauchen, soll und wird dies möglich sein“, so der Superintendent.
Link zu den Video-Andachten:
erstellt von Stefan Determann am 20.01.2021, zuletzt bearbeitet am 22.01.2021
veröffentlicht unter: Pressemitteilungen

Diese Information ist auch in der Newsliste des Kirchenkreises zu sehen.