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14.09.2021 | Der Kirchenkreis Oberes Havelland feiert sein 10jähriges Bestehen

14.09.2021 | Der Kirchenkreis Oberes Havelland feiert sein 10jähriges Bestehen

Heimat Weite Welt

Vor gut zehn Jahren schlossen sich die Kirchenkreise Oranienburg und Templin-Gransee zum gemeinsamen Kirchenkreis Oberes Havelland zusammen. Am Sonntag wird dieses Jubiläum in Gransee rund um die St. Marienkirche gefeiert. Mit dem Motto „Heimat Weite Welt“ stellt der Kreiskirchentag eine Verbindung zwischen den Wurzeln der Herkunft und einer immer kleiner werdenden Welt her. Dabei spielen auch weltweite Partnerschaften des Kirchenkreises eine Rolle. Zugleich ist das Motto aber auch als Frage nach der Zukunft der Kirchen und Kirchengemeinden zu verstehen.


Mehr als 100 Stadt- und Dorfkirchen gibt es im Kirchenkreis Oberes Havelland. Und in manch einer wird nur noch selten Gottesdienst gefeiert. Deshalb steht neben der Freude über das Jubiläum auch das Thema „Kirche im Dorf“ auf dem Programm des Kreiskirchentages.

Nach dem Festgottesdienst um 14 Uhr, der über Lautsprecher auch nach draußen übertragen wird, beginnt um 15 Uhr ein buntes Treiben rund um die Marienkirche. An die 30 Info-, Mitmach- und Versorgungsstände zeigen die Vielfalt des Kirchenkreises. Für Kinder und Jugendliche stehen Bastelangebote, Kinderschminken, ein Wahrnehmungsparcours und eine Graffitiwand bereit. Mit dabei sind auch gemeinnützige und fair gehandelte Angebote der Weltläden aus Templin und Oranienburg, vom Spendenladen und der Patchworkgruppe aus Velten sowie von der Stephanusstiftung aus Templin. Im Zelt der Religionen geht es um Fragen des Glaubens und die Vielfalt der Religionen. Ein interkulturelles und interreligiöses Team steht zum Austausch und für Fragen bereit.

Im Infobereich werden sich zahlreiche Projekte und Initiativen aus dem Kirchenkreis präsentieren, um mit den Besuchern ins Gespräch zu kommen. Darunter die Simbabwepartnerschaft des Kirchenkreises, die aktuell verschiedene Brunnenbauprojekte unterstützt, die „Lesekiste“ aus dem Pfarrsprengel Herzfelde bei Templin, die Kultur- und Kinderkirche Eichstädt und die NABU-Kirche in Neu Temmen, die im Mai dieses Jahres eingeweiht wurde.

Vertreterinnen der Krankenhausseelsorge, vom Hospizverein, der Notfallseelsorge, der Diakonie Oberhavel und von der Familienberatung aus Zehdenick informieren über ihre Arbeit und stehen zum Gespräch bereit. Auch die Initiative „Grüneberg erinnert“ und der Brandenburgische Klosterweg, der im kommenden Jahr von Zehdenick über Gransee bis nach Lindow fortgeführt werden soll, sind mit einem Stand vertreten. Um 15.45 Uhr wird eine Stadtführung angeboten. Parallel findet in der Marienkirche ein Offenes Singen statt.

Für das leibliche Wohl sorgt die Gesamtkirchengemeinde Gransee mit zwei Kaffee- und Kuchenständen. Herzhaftes gibt es am Grillstand der Stephanusstiftung, aus der Johanniter-Gulaschkanone und mit Schmalzstullen aus Kremmen. Ein Barista wird Kaffeespezialitäten frisch zubereiten. Musikalisches wird vom Bläserchor aus Sachsenhausen, von den Jungen Bläsern aus Gransee und von Andreas Domke aus Zehdenick mit Liedern zur Gitarre zu hören sein.

In einer Podiumsdiskussion mit dem Titel „Sie ist dann mal weg.“ wird es am späten Nachmittag um die Zukunft der Kirche im Dorf gehen. Es diskutieren Helmut Theo Herbert vom Netzwerk Lebendige Dörfer e.V., Matthias Holland vom Förderverein Kultur- und Kinderkirche Eichstädt e.V., Pfarrerin Christine Rosin aus Herzfelde (Templin) und Pfarrer Ralf Schwieger aus Friedrichswalde (NABU-Kirche Neu Temmen, Motorradkirche Friedrichswalde und Konzertkirche Glambeck). Dabei stehen zunächst die erfolgreichen Projekte der Diskutanten im Mittelpunkt, aber auch die Herausforderung, vor der viele Gemeinden aktuell stehen, um das Leben in ihren Dorfkirchen zu gestalten und sie baulich zu erhalten. Die Diskussionsrunde beginnt um 16.45 Uhr im Amtssaal der Amtsverwaltung Gransee und unterliegt der 3G-Regel.

Zum Abschlusskonzert werden dann um 18 Uhr in der Marienkirche extra für den Kirchentag zusammengestellte Blechbläser- und Blockflötenensemble und ein Kammerchor unter der Leitung von Kirchenmusikdirektorin Barbara Barsch, Kantor Helge Pfläging und Kreiskantor Markus Pfeiffer zu hören sein.
Das komplette Programmheft zum Kreiskirchentag ist unter folgendem Link abrufbar:
erstellt von Stefan Determann am 17.09.2021, zuletzt bearbeitet am 08.11.2021
veröffentlicht unter: Pressemitteilungen