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Bischof Dr. Christian Stäblein
Foto: Foto: Matthias Kauffmann / EKBO

Zur Situation in der Ukraine

Bischof Dr. Christian Stäblein am 24. Februar 2022

"Selig sind, die Frieden stiften, denn sie werden Gottes Kinder heißen. Matthäus 5, 9"

Wir beten um Frieden in der Ukraine, in Europa. Der Angriff Russlands auf die Ukraine erschüttert uns in unseren Grundfesten. Wir sind in Gedanken und Gebet bei den Menschen, die nun die Auswirkungen des Krieges hautnah erleben. Krieg ist Unrecht, bringt Leid und Tod. Krieg vernichtet gewachsenes Leben, Beziehungen, Hoffnung. Wir sind mit unserem Mitgefühl bei den Menschen in den Städten und Orten in der Ukraine, bei den Kindern in Angst, bei den Menschen, die auf der Flucht vor den Angriffen sind, bei allen, die in ihrem Leben bedroht sind.

Wir spüren unsere eigene Angst vor einer Eskalation der Gewalt. Dass sich die Ordnung in Europa nach Jahrzehnten des friedlichen Miteinanders dramatisch verändert. Es ist eine Schande für uns in Europa, dass wir diesen Tag nicht haben verhindern können, dass Menschen wieder Opfer von Krieg und Gewalt werden. Wir hatten die Hoffnung, dass in Europa die verheerenden Kriege gegeneinander der Vergangenheit angehören.

Wir wollen diese Hoffnung weiter nähren, wir wollen sie nicht aufgeben. Mögen überall Friedenstifterinnen und Friedenstifter tätig werden, damit sich die uns vereinende Sehnsucht nach Frieden erfüllt. Wir tragen in unseren Kirchen unsere Sorgen und Ängste vor Gott. Wir beten um Frieden. Beten hilft. Reden hilft. Aus Beten wächst Tun. Die diplomatischen Bemühungen, diesen Krieg schnell zu beenden, dürfen nicht abreißen. Gewaltlosigkeit in Wort und Tat ist nötig.

Über unsere ökumenischen Beziehungen, unsere Partnerschaft zur evangelischen Kirche in der Wolga-Region bleiben wir in Verbindung mit den Menschen in Osteuropa.
Gott schenke Frieden.
erstellt von Stefan Determann am 25.02.2022, zuletzt bearbeitet am 17.03.2022
veröffentlicht unter: Infos der Landeskirche

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